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Thema: Ein Kloster für Antonstal
uwe-64 - 18.03.21 21:48

Hallo zusammeN

Ich möchte euch heute mal mein neues Projekt vorstellen. Da ich auf meiner Anlage die rechte Ausfahrt geändert habe, wird es Zeit diesen Bereich der Anlage zu gestalten. Dieser Teil soll auch abnehmbar gemacht werden. Erst sollte eine Burg auf eine Anhöhe gebaut werden. Das habe ich aber verworfen, da ich finde für meinen fiktiven Bahnhof Antonstal passt ein kleines Kloster besser.
Also habe ich mir mal ein Pappmodell von einem Kirchenbau und einem angrenzenden Haus gemacht, ob die Proportionen passen. Die beiden Gebäude sind zur Probe auf ein Styroporplatte gestellt, die auch als Untergrund genutzt werden soll. Sicherlich muss ich erst das Gelände grob fertig machen und dann die Gebäude danach anpassen. Das wird der nächste Schritt. Ich stelle mal die Bilder von der Stellprobe ein. Und bin über eure Meinungen und Ratschläge gespannt. Den Kirchenbau werde ich sicher noch etwas länger machen, die Höhe denke ich passt schon.
Und wenn es euch recht ist werde ich über die nächsten Baufortschritte berichten. Werde jetzt erst einmal auf meine Bestellung für das bastelmaterial warten.

Schönen Abend
Uwe

PS.: Mit dem PC hat es geklappt, das Stadthaus dient zum größen Vergleich.

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Hallo ich noch mal

Irgendwie bekommen ich die Bilder mit meinem Eierfon nicht hoch geladen komisch. Muss es morgen am PC nach holen.

Schönen Gruß
Uwe

Hallo Uwe,

ich freue mich auf Deine Bilder, ich bin sehr gespannt.

Viele Grüße
Bernd

Kopiere deine Bilder zuerst auf den PC, dann die Größe nachbearbeiten (am besten unter 2000 Pixel), speichern und dann erst einfügen. Meist klappt es dann. Ich hatte jetzt auch erst das Problem, das meine Bilder obwohl die richtige Größe, vom Forum nicht akzeptiert wurden. Es kam dann immer die Meldung "du hast keine Bilder angefügt". Dank Ismaels Hilfe haben wir es dann doch noch hin bekommen.
Gruß elber

Hallo elber

Mit dem PC hat es auch geklappt nur mit dem iPhone geht es nicht, schade eigentlich würde schneller gehen ohne den Umweg über den PC

Gruß Uwe

Hallo Uwe,

willst Du die Gebäude selber erstellen? Das Nebengebäude erinnert ja von den Proportionen schon an ähnliche Bauten des Klosters Blaubeuren von Faller, die es inzwischen ja auch einzeln gibt.

Da Dein Kloster (vermutlich) ohne direkten Bezug zu anderen Gebäuden stehen wird, finde ich die Proportionen innerhalb des Klosters wichtiger als den Bezug zu anderen Häusern. Und das passt tatsächlich gut, den Dachreiter würde ich etwas schlanker gestalten.

Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Gestaltung und freue mich auf Deine Baufortschritte.

Schönes Wochenende und viele Grüße
Bernd


Moin Uwe,

ich hätte da vielleicht ein paar Links und Bilder als Anhalt für dich, ehemaliges Dominikaner-Kloster St. Christoph in Bamberg:

Zur Geschichte des Klosters mit einem Lageplan ca. 1:1000 als gute Basis
https://www.schlenkerla.de/schlenkerla/zimmer/tilmannbreuer.html
Direktlink zum Lageplan
https://www.schlenkerla.de/schlenkerla/chronik/grundriss.jpg
und noch ein wenig Architektur dazu als ersten Anhalt/Überblick:
https://deu.archinform.net/projekte/16499.htm

im Netz ist sicher noch einiges mehr zum Kloster zu finden...

viele Grüße
Roland

Hallo Bernd

Das Kloster Blaubeuren von Faller hätte mir auch gefallen, aber zu diesem Preis ist mir die Lust an den Bausatz vergangen.
Daher kam die Entscheidung für den Selbstbau der Gebäude. Ich möchte damit auch mal meine Fähigkeiten ausloten wie es mit dem Gebäudebau klappt.
Und ja den Glockenturm werde ich schlanker machen.
Bei denGebäude habe ich mich am Kloster Falkenhagen orientiert. In einem Urlaub haben wir auch mal ein ähnliches Kloster besucht da waren die Gebäude auch überschaubar. Drei oder vier Gebäude mehr sollten es nicht werden.
Und Danke Roland für deine Tipps. Werde mir dort sicher auch Anregungen holen.

Schönen Gruß
Uwe

Hallo zusammeN

Es ist schon wieder viel Zeit vergangen.
Nun endlich sind die Maurer mit den Rohbauten der Kirche und vom Bettenhaus  so weit fertig geworden.
Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichen Materialien bin ich endlich etwas weiter gekommen. Für meine ersten Versuche im Hausbau bin ich ganz zufrieden.
Im Moment machen mir noch die Gestaltung der Kirchenfenster Kopfzerbrechen, da bin ich mir noch nicht so sicher wie ich das angehen werde, vielleicht hat ja einer von euch eine Idee.
Die Fenster für des Bettenhaus habe ich da, die wollte ich erst nach der farblichen Gestaltung der Fassade ein setzen. Oder sollten die jetzt schon eingesetzt werden?
Das Gelände ist auch nur grob mit Styrodurplatten aufgebaut, das muss dann auch noch hergerichtet werden. Aber die nächste Tage soll ja das Wetter nicht so schön werden, da ist bei mir etwas mehr Zeit für die Moba.

Schönen Gruß
Uwe

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Lieber Uwe,
Wegen der Kirchenfenster schlage ich vor, echte Bilder passend zu skalieren und dann auf Folie zu drucken. Es gibt solche Folien für Tintenstrahler oder auch für Laserdrucker, man muss dann nur das Passende kaufen. Dann hat man dann gleich was stimmiges
Herzliche Grüße, KarsteN

Hallo Uwe,

für Kirchenfenster nehme ich gerne alte Scherblätter von Elektrorasierern, zuletzt hier verwendet:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1071236#aw67
In https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=497441#aw11 habe ich das auch eingebaut, ich finde, dass das durch die dreidimensionale Struktur recht überzeugend wirkt.

Übrigens könnte es für Dich interessant sein, eines der Fenster exakt als Modell aus Kunststoffprofilen  zu bauen und davon dann entsprechend viele Abgüsse (aus Dentalgips oder Gießmasse) zu machen -- solche Fenster hätte dann niemand ausser Dir

Viele Grüße
Michael

Hallo zusammeN

Hier mal wieder Fortschritte vom Gebäudebau im Kloster Antonstal.
Die Fenster der Kirche haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Nach gescheiterten Versuchen mit mit Zeichenkarton und Pappe, habe ich dann dünne Kunststoffplatten genommen und die Fensterrahmen per Hand ausgeschnitten.
Danke Karsten und Michael für eure Tipps, alte Scherblätter habe ich leider keine zur pobe habe ich einen Ausdruck einer Fensterverglasung hinter ein Fenster geklebt.
Das Dach für die Kirche ist jetzt auch schon in Arbeit.
Eine Frage habe ich aber doch noch.
Brauche ich einen Primer um das Styrodur zu bemalen?

Schöne Grüße
Uwe

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Hallo Uwe,

sieht gut aus. Dein Kloster wird sicher ein beeindruckender Gebäudekomplex.

Grüße
Markus

Hallo Uwe,

imposanter Bau!
Ist es möglich, dass Du das Nebengebäude mal mit einer Figur davor fotografierst? Ich habe da den Eindruck, als ob das obere Stockwerk bzw. die obere Fensterrreihe viel zu knapp über dem unteren Stockwerk liegt. Zum jetzigen Stadium könnte man da vielleicht noch korrigieren, ohne dass es später auffällt.

Übrigens, man kann auch neue Scherblätter verwenden -- Hauptsache, Sechseck-Lochung

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael

Ich habe mich da an die Zuschnitt Lehre für die Fenster gehalten, dabei aber nicht an die Zwischendecke gedacht. Da müsste ich über den Fenstersturz der unteren Fenster das Haus noch einmal auftrennen um eine Zwischendecke ein zubauen. Ob mir das gelingt, einen sauberen Schnitt im zusammen gebauten Zustand mit dem Messer zu machen, weiß ich nicht.
Ach wie hast du das bei deiner Burg mit der Farbe gemacht mit einem speziellen Primer oder gleich die Acrylfarbe auf das Styrodur drauf.

Viele Grüße
Uwe

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Hallo Uwe,

erst mal Deine Frage: Um das Orange meiner Styrodurplatte etwas abzumildern, habe ich für Styrodur geeigneten Filler von Molotow (Spraydose, recht günstig) verwendet. Ob Du den brauchst? Ist ja schon alles weiß...
Ich nehme keine Acrylfarbe, auf Styrodur hält ganz gut Wandfarbe (weiß) oder Abtönfarbe (auch gemischt). Auch Wasserfarben habe ich verwendet, nur muss man da vorher drauf achten, dass die Oberfläche nicht durch Hitze versiegelt wurde; zur Not ganz leicht mit Sandpapier drüberschleifen, dann klappt´s. Plaka soll auch sehr gut funktionieren, verwende ich aber nicht selber.

Den Schnitt für das Stockwerk würde ich auf jeden Fall machen! Du ärgerst Dich hinterher bestimmt, wenn Du das nicht machst
Damit das klappt, eine gerade Kante eines Kartons (oder Graupappe) mit Kreppklebeband aufkleben, zusätzlich mit ein paar Stecknadeln sichern und dann mit einem sehr scharfen und dünnen Messer oder Skalpell mehrmals an dieser Kante entlangschneiden. Auf diese Weise bekommst Du einen geraden Schnitt hin. Nur der Schnitt als solcher muß gerade sein, ob der auf der Wand dann etwas schief ist, ist vollkommen egal -- sieht man hinterher nicht mehr. Styrodur ist da sehr geduldig
Dann die paar Millimeter als Streifen einkleben (ich nehme immer Weißleim, da habe ich viel Zeit zum Korrigieren ) und mit vielen Nadeln sichern. Wenn alles trocken und fest ist, die Nadeln vorsichtig entfernen, die verkleben meistens leicht -- drehen hilft da ganz gut. Danach lassen sich unerwünschte Kanten einfach verschleifen, spätestens nach den Auftragen der Wandfarbe sind sämtliche Löcher und Spalten verschwunden. Und für Notfälle habe ich Moltofill Innenspachtel aus der Tube, das hält auf Styrodur recht gut, ist nach dem Trocknen vorsichtig bearbeitbar -- und sieht aus wie alter Putz (in unserer Baugröße)

Ich hoffe, das hilft Dir weiter!

Viele Grüße
Michael


Hallo Michael,

erstmal danke für deine ausführliche Antwort. Beim Schneiden musste ich festgestellt dass die oberen Fenster der Hofseite auch noch schief sind.☹️ Da habe ich nun entschieden alle Wände vom Bettenhaus neu zu machen. Da kann ich mich in die Technik noch mehr einarbeiten.😊
Bilder gibt es morgen.

Viele Grüße
Uwe

Hallo zusammen

Heute die versprochenen Bilder vom neu gebauten Bettenhaus. Nun habe ich doch schon die Fenster eingesetzt, auf der Giebelseite etwas Fachwerk und eine Holzverschalung angebracht. Geht doch einfacher wenn die Wände noch einzeln sind.
Auch der angesetzte Eingangsbereich der Kirche musste auch neu angepasst werden.
Jetzt sieht es doch besser aus, danke Michael. Morgen werden die Gebäude zusammen gestellt und das Dach angepasst.

Viele Grüße
Uwe

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Moin Uwe

Das sieht eigentlich schon sehr gut aus. Ich fremdel aber ein bisschen mit dem Fachwerk und der Holzverkleidung. Steingebäude bei sakralen Gebäuden waren ein Statussymbol für Reichtum und sollte zeige, man ist wer. Da wurde natürlich auch wert auf den äußeren Eindruck gelegt. "Billiges" Fachwerk oder gar Verkleidungen der teuren Steinmauern waren dagegen seehr selten. Fachwerk gabs eigentlich, wenn überhaupt, nur bei den profanen Gebäuden wie Ställen...

Gruß  Ralph

Hallo Ralph

Ich habe mich etwas an das Kloster Falkenhagen orientiert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kloster_Falkenhagen

Da habe ich den Giebel so ähnlich umgesetzt.

Viele Grüße
Uwe

Moin Uwe

Das ist ja auch okay und ganz deine Sache. Wobei das Fachwerk hier ja nun auch kein "einfaches" ist... Wie gesagt - man wollte seinen Reichtum (und die meisten Klöster waren bis zu deren Auflösung und dem Einkassieren genau dieses Reichtums durch die Landesfürsten meist seehr reich) zur Schau stellen.

Gruß  Ralph


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