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THEMA: Puffer bei Piko-Loks zu klein: Lösungsvorschläge?

THEMA: Puffer bei Piko-Loks zu klein: Lösungsvorschläge?
Startbeitrag
Karl Schotter - 22.04.21 13:54
Hallo,
es scheint bei Piko ein grundsätzliches Problem mit der Puffer-Dimensionierung zu geben.
Es sind auch Wagen betroffen, ich will mich hier aber auf die Loks konzentrieren.

Vor drei Jahren gab n-bahnherrmann den entscheidenden Hinweis, um das Aussehen der Piko BR 82 erheblich zu verbessern https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...er&sb2=&sb3=
Nach diesem Tipp habe ich neue, viiiiiiel bessere Puffer bei Brawa bestellt;
je 2x :  Alte Nr. 1610.50.23 Neu 9485.00 Puffer gewölbt.
je 2x :  Alte Nr. 1610.50.24 Neu 9486.00 Puffer flach

Zur Piko 221 wurden ebenfalls die zu kleinen Puffer bereits diskutiert.
Die Originalpuffer von Piko (Durchmesser etwa 2,25 mm) sind auf der letzten Seite des Waschzettels
file:///C:/Users/Wilfried/AppData/Local/Temp/29194_ba_40501_7010-1.pdf
und Position 24 verzeichnet (Puffer (4 Stck.) 40500-24
Hat jemand hierfür eine bessere, vorbildgerechte Alternative (diese müssten einen Durchmesser von 2,7 bis 2,8 mm haben)? Möglichst konkret ausgemessen bzw. bereits als Ersatz montiert?

Auch bei der nun kommenden 216 010 sind die Piko-Puffer wieder zu klein, wie Fotos zeigen, und auch hierfür wäre ich an einer Alternative interessiert.

Und hat nicht jemand Kontakt zur Piko-Geschäftsführung, um das Problem der Piko-Mickerpuffer  mal generell anzusprechen?

Dass die Vermeidung von möglichen Kupplungs-Hakeleien der Grund für die zu kleinen Piko-Puffer ist, erscheint sehr wahrscheinlich. Aber da muss ein besserer Lösungsweg gefunden werden, bei dem dem Vorbild entsprechende Pufferteller in richtiger Höhe möglich sind.
Piko wird das Problem der Micker-Puffer nicht auf Dauer aussitzen können.

Es grüßt
Karl


Hallo Karl,

ich habe schon einigen Piko ELoks Puffer von Gerd Kuswa verpasst. Ich hatte noch nd290. Auf seiner Seite hat er nd292 mit 2,75mm Duchmesser https://kuswa.de/N-Bausaetze/N-Bauteile-fuer-Loks/

Viele Grüße
Georg

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Moin,

ich habe bei den Piko-E18 die niedlichen Puffer durch größere von Kuswa (nd 290, Puffer für Lokomotiven, Puffertellerdurchmesser Ø=2,85 mm, flach und gewölbt) ersetzt. Ausführlicher hatte ich es in https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=740088#aw0 beschrieben. Probleme mit sich verhakenden Kupplungen haben sich bei einem Minimalradius von 248 mm bisher nicht gezeigt. Das gleiche gilt für die Ae3/6 I.

Gruß, Carsten
Hallo Georg, hallo Carsten,

danke für die Hinweise!
Ich habe die Kuswa-Puffer nd292 bestellt.

Bei der 221 ist die notwendige Aufbohr-Arbeit schwieriger, da man einen Teil der Hülse "versenken" muss; mal sehen.

Bei deinen Vergleichbildern, Carsten, im verlinkten Thread kann man gut sehen, dass Piko nicht nur die Pufferteller zu klein macht. Sondern quasi "zur Tarnung" hat Piko gleichzeitig die Hülsen zu dünn gefertigt, und das stört mich noch mehr als der zu kleine Pufferteller.
Liebe Firma Piko, das sieht alles sehr komisch und unterdimensioniert aus, und es fällt auf! Es geht besser!

Gruß
Karl
Hallo,

welchen Durchmesser benötigt man zum Aufbohren für die Kuswa-Puffer?

Grüße
Markus
Hallo Markus,

ich habe gerade nur die nd290 zur Hand, da messe ich für das Einsteckteil knapp unter 1mm. Ein 1mm oder 1,1 Bohrer sollte also passen.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

ich habe meine 216 jetzt auf FLM Puffer umgerüstet (757011 und 757012). Die Hülse zuerst mit 0,7 dann mit 0,8 aufgebohrt. Wenn man auch 0,9 bohrt muss man die Puffer festkleben, sie sitzen sonst sehr locker. Ich habe es bei 0,8 gelassen und den Einsteckstift mit einer feinen Feile etwas befeilt. So lassen sie sich gut einstecken. Da die Puffer metallisch blank sind, habe ich sie mattschwarz gestrichen. So sieht die Front schon deutlich besser aus. Meine 221 o/b werde ich auch noch umrüsten.
Bilder muss ich erst noch machen.

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,

ich hab meine Piko E16 mit den Kuswa Puffern ausgestattet. Dazu musste ich die Pufferbohle aufbohren. Das Aufbohren im rechten Winkel war eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Die Lok hatte ich hier aus den Kleinanzeigen günstig mit nur drei Puffern erworben, jetzt hat sie wieder vier Puffer und die sehen deutlich besser aus wie die wo Piko ab Werk verbaut.

Grüße
Markus
Hallo Markus,

Georg hat ja schon Bilder mit Fleischmann-Puffern an der Piko 216 versprochen,
auch Bilder von dir mit den Kuswa-Puffern wären schön!

Nachdem ich die Kuswa-Puffer erhalten hatte, verglich ich sie mit Fleischmann-Puffern an vorhandenen Loks.
Die "Fleischmänner" gefallen mir viel besser, zumal dabei die Hülsen stehen bleiben können.
Deshalb habe ich die dann auch bestellt, sie sind aber noch nicht geliefert.

Danke schonmal an dich, Georg, für die Einbau-Hinweise #6!

Es grüßt
Karl
Hallo,

hier die Bilder. Die ersten 2 sind mit einem FLM und einem Piko. Das dritte ist mit beiden FLM und die sind schwarz gestrichen.

Viele Grüße
Georg

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Hallo ihr Forscher,

Danke für die Arbeit und das Zeigen der Resultate.

Die Puffer sind zwar nicht ohne Grund so dimensioniert, da Opfer der Normen. Ehrlich gesagt aber lieber so rum, als die Loks auf Hochwasser aufschwimmen zu lassen. Top  seitens Piko wäre es, den Sachverhalt als positive Eigenschafft zu vermitteln und ein kleines Tütchen mit »Vitrinen-Puffern« beizulegen.

Georg, in deinem Vergleich sehen die originalen Puffer wie »Kinderteller« aus Der Umbau lohnt sich!

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Carsten,,

bei der ersten Serie der E17 von HT waren ja auch viel zu kleine Puffer montiert. Da lagen aber korrekte bei, oder täusche  ich mich? Ich glaube, vernünftige Puffer und Piko werden nie Freunde . Es gibt aber immerhin eine einfach Lösung dafür.

Viele Grüße
Georg
Hallo,

die Piko E16 habe ich mit den Stummelpuffern leider nicht fotografiert. Auf dem ersten Bild sieht man aber einen entfernten Piko-Puffer und einen neuen Kuswa-Puffer, Auf dem zweiten Bild sind die Kuswa-Puffer bereits an der Piko E16 montiert. Die Lok bekommt noch neue Lokschilder mit Computerziffern und schwarz-grau versiffte Räder.

Grüße
Markus

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Hallo,

die Kuswa Puffer nd292 haben zwar den richtigen Puffertellerdurchmesser, sind leider aber etwas zu kurz. Richtig waren die Puffer nd290, Auf Nachfrage teilte Gerd Kuswa mit, dass sie auf Dauer nicht mehr lieferbar sind, weil der Lieferant verstorben ist. Eine Nachfertigung bei einem anderen Lieferanten hatte Gerd Kuswa versucht, aber die abzunehmenden Stückzahlen sind zu hoch.

Die FLM Pufferteller sind eine gute Alternative, wenn die Hülse schon eine Bohrung aufweist und aufgebohrt werden kann.

Die Brawa Puffer sind eine gute Alternative, wenn der Puffer komplett erneuert werden soll.

Was kosten denn die Brawa Puffer ?

Grüße
Wolfgang
Guten Abend,

endlich habe ich die bestellten Fleischmann-Puffer 757011 und 757012 erhalten und sofort an der Piko 216 eingebaut, wie Georg es #6 beschrieben hat.
Bei mir passte alles nach dem Aufbohren der Hülse mit den 0,8 mmm-Bohrer, da war sonst nichts mehr zu befeilen.

Welcher Unterschied! Und das gilt nicht nur für die Größe der Pufferteller, sondern auch für die Feinheit und Proportionalität der Puffer insgesamt.

Da ich die Profi-KK ("Erbse") fahre, saß 9545 schon mit den Piko-Puffern etwas knapp. Nun mit den etwas längeren Fleischmann-Puffern musste ich die Köpfe ca. einen Millimeter "herauskleben" (Rasten abschneiden, Kopf mit einem V-förmigen schwarzen Papiersztreifchen und etwas Weißleim passend einsetzen, trocknen lassen, fertig).

Wolfgang, für einen Satz Brawa-Puffer für die BR 82 habe ich bei meinem Händler 12 Euro bezahlt, also 3 Euro pro Stück.
Die genannten Fleischmann-Puffer (sie sind ohne Hülse) kosteten mich dort heute 1,25 Euro pro Stück.
Die Kuswa-Puffer sind sehr preiswert (50 Cent pro Stück), aber nicht so schön wie die anderen Ersatzpuffer.

Es grüßt
Karl
Hallo,

hier noch eine Bild der Puffer der Piko 216 010-9, links original, rechts Fleischmann.

Gruß
Karl

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Hallo n-bahnfreunde und Pufferküsser ...

schön wenn ich mit meinem Umbau aus 2018 was bewirken bzw. verbessern konnte.

Jetzt hat meine BR 82 auch noch Rangiertritte, siehe Bild. Habe die Pufferhülsen und Rangiertritte noch rot gestrichen und ich denke es wirkt viel besser und kommt dem Original auch sehr nahe.

Bei den Diesellok´s 216 und 221 von Piko finde ich auch das die Fleischmann Pufferteller besser aussehen.
Diese Idee nehme ich jetzt gern für mich auf.

Nur eins noch bei der Dampflok wurden komplette Puffer mit Hülsen verwendet.
Bei den Diesellok´s sind die Pufferhülsen fest am Gehäuse und es kommen nur steckbare Teller zum Einsatz.

Gruß n-bahnhermann

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Hallo,

heute wollte ich die #15 abgebildeten Fleischmann-Puffer auch an der Piko 221 installieren.

Leider sind die Piko-Püfferchen hier verklebt (an der Piko 216 waren sie nur gesteckt).
Hat jemand Erfahrungen mit dem Entfernen der Piko-Puffer an der 221?

Danke!

Gruß
Karl
Hallo Karl,

ich habe gerade 2 Puffer bei meiner 221 o/b abgezogen. Die sitzen ziemlich stramm, da musste ich kräftig ziehen. Geklebt sind die bei meiner nicht.

Viele Grüße
Georg
Moin Karl und Georg,

an meiner o/b waren auch 2 geklebt. Die bekommt man dann nicht heil raus. Einfach abschneiden/brechen. Das Loch wird ja wieder aufgebohrt. Mit nem 0,85mm Bohrer lassen sich die Puffer auch ganz gut stecken.

Gruß Moritz
Hallo Karl und Moritz,

ich habe meine gerade umgerüstet. Alle 4 Puffer ließen sich mit etwas Kraft abziehen (Glück gehabt). Die Pufferhülse habe ich auf 0,9 mm aufgebohrt und den Einsteckstift an den Puffern etwas gekürzt (um nicht zu weit einbohren zu müssen)
Ich werde sie noch schwarz streichen (wie bei der 216).

Viele Grüße
Georg
Hallo n-bahnfreunde,

jetzt bin ich auch zum Pufferküsser mutiert ...
Will heißen das ich auf Grund von Euren Ideen jetzt auch meine Piko 216 und V200 mit größeren Metallpuffer ausgestattet habe. Bei beiden Lok´s sind die Pufferhülsen am Gehäuse angeformt.
Bei der 216 hatte sich davon eine Hülse verabschiedet, doch mit einem neuen Puffer von einer Flm. 221 konnte ich es wieder richten. Die anderen Hülsen vorsichtiger aufgebohrt und die Steck-Pufferteller mit winzigem UHU vixiert.
Bei der V200, übrigens eine in RHEINGOLD Farben, ging es besser da dort die Hülsen aus Metall sich gut bohren liesen. Auch diese dann noch winzig mit UHU fixiert.
Danach alle Pufferteller per Edding geschwärzt und fertig.

Noch was, die hier durchsichtige Kupplung ist eine Steckkupplung mit dem Arnoldkopf der sich leicht verhakt und so weniger entkuppelt. Auch habe ich beiden Lok´s noch Messing-Antriebszahnräder von Herrn Baier aus Leipzig spendiert.

Gruß n-bahnhermann

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Hallo,

meine rote Piko 221 habe ich nun auch auf Fleischmann-Puffer umgerüstet.

Die eingeklebten, leider zu kleinen Piko-Püfferchen wurden mit einer Flachzange abgedreht, dann die (Zinkdruckguss-)Hülsen bis zum 8 mm Bohrer und bis in 2,5 mm Tiefe aufgebohrt (etwas mühsam).

Die Fleichmann-Puffer 757011 und 757012 sitzen dann etwas locker und wurden eingeklebt.

Unveränderte KKKöpfe Flm 9545 scheinen weiter zu funktionieren.

Jetzt ist die Piko 221 noch schöner!

Gruß
Karl
Hallo,
Ich habe zwar keine 216, habe aber an meiner E18 einmal die Puffer der Brawa  118 eingesetzt. Da diese aus Kunsstoff sind habe ich sie nur leicht mit einer Pinzette gequetscht, dann braucht man die Pufferbohle nich aufzubohren. Hier mal der Vergleich.
MfG Torsten

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Hallo Torsten,

danke für den Vergleich. Das ist optisch ein deutliche Verbesserung. Gingen die Puffer aus der Piko E18 gut raus? Bei meiner Piko E16 waren die Puffer eingeklebt. Für die Kuswa-Puffer musste ich die Bohrungen aber sowieso aufbohren.

Grüße
Markus
Hallo Markus,
Die Puffer gingen sehr gut raus. Nur gesteckt.
Da ich immer wieder Brawa Puffer verloren hab,kommen in die Spender 118 die Puffer von Thomschke.
MfG Torsten
Hallo Torsten,

das klingt gut, Von Frau Thomschke müsste ich sogar noch Puffer vorrätig haben.

Grüße
Markus


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