1zu160 - Forum



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WAWIKO

THEMA: - aus aktuellem Anlass -

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Startbeitrag
Barbara - 16.07.21 09:32
Hallo zusammen,

mein Beitrag hat nur am Rande etwas mit der Modellbahn zu tun.

Mit Blick auf die aktuelle Tragödie von unvorstellbarem Ausmaß und Leid ist es mir aber ein Bedürfnis, hier in unserem Forum für Mitgefühl zu werben.

Wir beschäftigen uns alle mit einer der schönsten Nebensächlichkeiten der Welt, wortwörtlich bis in das kleinste Detail. Das ist grundsätzlich eine wunderbare Sache. Für mich ist es das schönste Hobby der Welt.

In Teilen Deutschlands haben nun viele Menschen ihr zu Hause oder gar die ganze Existenz verloren  - und ganz besonders tragisch - in vielen Fällen endete diese unsägliche Katastrophe tödlich. Die Folgen der Ereignisse sind auch weierhin nicht absehbar, zudem werden noch viele Menschen vermisst.

Natürlich ist unser 1 zu 160-Forum der Modellbahn gewidmet. Aber auch Modellbahner sind Menschen, vielleicht nun auch selbst Betroffene.

Vor diesen tragischen Hintergründen bitte ich alle Forenmitglieder, symbolisch und gemeinsam einen Augenblick in sich zu kehren. Mir persönlich liegt es heute fern, mich mit Modellbahndetails zu befassen.

Es soll ein stilles Zeichen meines Mitgefühls sein.

Barbara


Sehr schön geschrieben Danke Du sprichst mir aus dem Herzen!

LG Stephan
Guten Morgen,
Vielen Dank für diesen Eintrag. Volle Solidarität.
Die aktuellen Ereignisse zeigen mal wieder, jetzt etwas hautnäher, mit welchen Luxusproblemen wir uns
eigentlich hier im Forum herumschlagen.
Arno
Hallo,

ja, heuer ist ein schreckliches Jahr, zuerst die Hagelkatastrophe im nördlichen Niederösterreich (Schrattenberg/Allentsteig), dann der Tornado in der südlichen Tschechei und jetzt die Flut in Deutschland und BeNeLux, So viele Tote, so viele stehen vor dem Nichts. Lockdown, Unwetter, geht es noch schlimmer?

Edit: Der niederösterreichische Feuerwehrverband hat 110 Mann mit 26 Booten nach Lüttich in Belgien geschickt, da sie es dort aus eigener Kraft nicht mehr schaffen.

Grüße, Peter W.

.gelöscht

Hallo Barbara,
vielen Dank für deine Worte.
Bin da ganz bei dir und habe dem nichts hinzuzufügen.
Meine Gedanken sind  bei den Opfern und Hinterbliebenen.
Welch unfassbares Leid.

Dieter
Hallo,

das Unwetter war verheerend, die Zahl der Toten steigt stündlich. Es sind auch viele Hilfskräfte ums Leben gekommen.

Neben vielen Häusern, Straßen und Brücken hat es stellenweise auch die Ahrtalbahn zerstört. Das alles wieder aufzubauen wird sicher Jahre dauern.

Im Moment laufen gerade Sammelaktionen für Sach- und Geldspenden an. Aus anderen Bundesländern sind Hilfskräfte (vor allem Richtung Eifel) aufgebrochen.

Grüße
Markus
Guten Tag in die Runde und Barbara,
Mit grosser Bestuerzung und Fassungslosigkeit verfolge Ich ex Patria was da in NRW und Rheinland Pfalz passiert. Viele Menschen haben innerhalb von Minuten ihre gesammten Lebensgrundlage verloren - von den vielen Todesfaellen ganz zu schweigen.
Ich koennte mir vorstellen, dass viele von uns im Forum sowas garnicht wirklich richtig nachvollziehen und nachempfinden koennen...
Sowas macht die Diskussionen im Forum ob zB ein Lok-Tender im Modell nur 2 Nietreihen Anstatt von 3 hat, ob das Modell im Masstab 1 mm zu breit, zu Kurz, zu lang ist, nun wirklich zur absoluten Nebensache.
Ich selber lebe in Gloucestershire / England und Gloucestershire wird in den letzten Jahren fast "regelmaessig" von Ueberschwemmungen heimgesucht. Ueberschwemmungen, von den es bis vor garnicht laenger Zeit lakonisch hiess, das es sowas halt gaebe.... allmaehlich setzt sich aber die Erkenntnis durch, das da viel "Hausgemachtes" dazu betraegt (Versiegelung der Erdoberflaeche durch Strassen und Industriegebiete, Bebauung von Vorfluterflaechen, Kanalisierung von Flusslaeufen - in Gloucestershire der Fluss Severn - usw)
Nach jeder Ueberschwemmungen gibts dann jede Menge mitfuehlender Reden und Versprechungen - es wird danach aber so weiter gemacht als ob nichts passiert waere...
Solidarische Gruesse
FreddieW


Guten Morgen.

Danke Barabara für deine mitfühlenden Worte. In Belgien sieht es nicht besser aus.

Im Moment mach ich mir Sorgen um einen MoBa Freund aus dem südlichen NRW samt seinen Angehörigen.

Grüße.

Frank
Hi !

Ich war ja im Juni mit noch zwei Forumsmitglieder in der Vulkaneifel wandern, mit Siegbert und seiner Frau sowie Ralf. Wir haben uns die schöne Stadt Ahrweiler angesehen, es ist echt traurig wenn man die Bilder jetzt sieht.

Auch von mir viel Kraft das alles erstmal zu verkraften, um vom neuen wieder anzufangen und natürlich auch mein Beileid an alle die durch diese tragischen Ereignisse liebe Menschen verloren haben.

Thomas
Guten Tag,

es ist schon bizarr-- ich fluche beim Zusammenbau eines Signalauslegers von DM Toys, und kurze Zeit später erfahre ich, daß je 2 enge verwandte Paare ihre Wohnwagenstellplätze im Ahrtal verloren haben, wobei sie es noch gerade geschafft haben den Platz zu verlassen.Ein guter Campingfreund von ihnen ist leider zu spät davongefahren und hat es nicht geschafft.Auch wenn es "nur " Wohnwagenstellplätze waren- es macht fassungslos und hilflos solch Ausmaß der Katastrophe zu sehen.Deshalb vielen Dank für Deinen Beitrag Barbara.

Nachdenkliche Grüße

Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

.allmaehlich setzt sich aber die Erkenntnis durch, das da viel "Hausgemachtes" dazu betraegt (Versiegelung der Erdoberflaeche durch Strassen und Industriegebiete, Bebauung von Vorfluterflaechen, Kanalisierung von Flusslaeufen - in Gloucestershire der Fluss Severn - usw)  


Da ich in der Eifel wohne, gottlob auf einem Berg, also bei uns keine Schäden, kann ich sagen, daß das so nicht stimmt. Die Region ist durchzogen von sehr vielen kleinen Tälern und extrem vielen kleinen Bächen und Flüssen, dazu ein im Verhältnis höher Grundwasserspiegel. Die Menschen haben sich nunmal an den Flüssen angesiedelt. Alles kleine Dörfer, keine riesigen versiegelten Flächen. Das Problem ist jetzt aber das es in den Tälern nicht bei bsw 200 Litern bleibt, da laufen die 200 Liter aus den höheren Lagen schnell noch dazu bevor das im Boden versickern kann. Und bei solchen  Massen wenn das Wasser durch die Dynamik und der Topographie nicht an Ort  und Stelle versickern  kann, machst du nichts. Eine versiegelte Fläche ist ein ganz anderes Problem.
Werner
Hallo,

ich habe sehr viel Mitgefühl mit allen Betroffenen. Diese Gegend liegt mir nahe am Herzen und in paar Wochen wollte ich dorthin in Urlaub. Ich verfolge die Nachrichten und denke viel an die Betroffenen.

Mitfühlende Grüße von dort, wo die Hitze steckenblieb, aus Budapest,
Gabor
Vielen Dank, Barbara.

Ich wohne in der zur Zeit leider nicht so schönen Voreifel und bekomme alles hautnah mit, auch wenn ich das Glück habe, nicht unmittelbar betroffen zu sein. Die Bilder - insbesondere aus der Vulkaneifel und von der Ahr, die mich stündlich erreichen, sind zerreissend, um es mal vorsichtig auszudrücken. Nur gut drei Jahre ist die letzte Flut (insbesondere an der Prüm) her, und nun schon wieder. Fast alle Campingplätze sind komplett verwüstet, und einige werden das sicher nicht mehr überleben.

Wie schon gesagt... (herz)zerreissend.

Grüsse
Rainer
Hallo,
ja da sieht man wieder was wirkliche existenziale Probleme sind und nicht die kleinen angeblichen so schlimme Probleme die hier oft diskutiert werden. Viel zu viele Opfer und Schäden. Leider werden wir das wohl noch öfters in der Zukunft erleben müssen . Beim Stadtbau werden wir umdenken müssen und nicht nur dort....
Klimawandel? Mittendrin statt nur dabei

Gruß
Thomas
Hallo,

nicht, daß mich das kalt läßt, vorallem, weil ich in der Nähe einer der betroffenen Regionen wohne und die Orte kenne. Aber aus (schlechter) Erfahrung halte ich es für richtiger, fachfremde Themen in Foren wie disem außen vor zu lassen. Am Ende gibt es doch unterschiedliche Meinungen, die volle Wucht der diversen Spaltungen in der Gesellschaft, die definitiv existieren, schlagen hier auf und sorgen für böses Blut. Lassen wir es lieber. Den meisten Forenmitgliedern von 1zu160 unterstelle ich genügend Empathie, und es hilft tatsächlich keinem Opfer, damit hier hausieren zu gehen. Wer wirklich helfen will, findet Mittel und Wege. Danke.

Klaus


Hallo MoBa Freunde,

ich bin auch sehr Betroffenen , es macht fassungslos und hilflos das alles zu sehen.
man kann das alles gar nicht in Worte fassen.
Dank für den Beitrag Barbara.

Gruß
Günter
Hallo Barbara,

ich schliesse mich einfach Deinen Worte an.

Klar ist das für alle eine unfassbare Tragödie, aber als ich gestern ein Interview eines Gastwirts gesehen habe, der gerade erst nach dem Ausfall wegen des Lockdown alles wieder auf Vordermann gebracht hatte und jetzt Alles verloren hat, dachte ich "wie guts uns doch".

Gruß Andreas

Vielleicht hilft es uns allen am Ende, ein bisschen mehr auf unseren Planeten aufzupassen. Manchmal braucht es eine Tragödie, damit wir beginnen, umzudenken. Hilft jetzt den betroffenen nicht unmittelbar aber insgesamt gesehen vielelicht uns allen.

Andras
Hallo,

und danke Babara für diesen Appell.

Letztes Wochenende gab es ja leider genauso im Aischgrund in Mittel- und Oberfranken durch Starkregen schlagartig ein starkes Hochwasser die durche einige Ortschaften geflutet hat. Zur Verdeutlichung hier hat es nur am Rand dieses Gebietes so stark innerhalb eines Tages geregnet, dass eine ansonsten eher trockene Wiese mit leichtem sanddurchzogenen Boden welcher das Wasser gut durchleitet bis es in ca. 1 Meter bis zur  nächsten Lehmschicht im Boden durchlässt noch zwei Tage später komplett im Wasser gestanden ist und ich in Gummistiefeln wie über ein moorige Feuchtwiese gelaufen. Bei den in der Wiese gestandenen jungen Obstbäumen sind großen Gießringe, welche bei den neugepflanzen Obstbäumen, welche durch die letzten extremen Trockensommer nötig waren, nun komplett unfreiwillig zu Wasserspeichern wurden und nun die jungen Bäume widerum nur so im Wasser stehen.

Es sind einfach nicht mehr nur klassisch Donau, Rhein und Elbe, welche Probleme mit Hochwasser haben sondern vermehrt dezentral kleine Landstriche und Ortschaften, welche massiv einerseits mit Klimawandel, andererseits aber auch unter falscher Baupolitik leiden. Wir müssen mehr Flächen entsiegeln, mehr Hochwasserrückhalteflächen schaffen und auf die Natur mehr Rücksicht nehmen, wenn wir von ihr nicht derart überrant werden wollen.
Daher reicht es nicht nur Klimafreundlich sein Konsum und Leben umzustellen, sondern auch nachhaltig Böden zu entsiegeln. Sprich keine Siedlungsbau mehr in Überschwemmungsgebieten, aber auch Dinge wie das beseitigen Steingärten und großflächigen Plasterflächen und das offenlegen von geschlossenen Kanälen. Auch sollte der generelle flächige Wohn-, Gewerbe- und Industriebau überdacht werden. Ein Eigenheimviertel versiegelt unnötig viel Fläche im Verhältnis zu verdichteten Wohnung. Das gleiche gilt für Industrie und Gewerbebauten, es bricht sich keiner was ab bei Neubauten unter- oder oberirdische Parkflächen in das Gebäude auf die gleiche Grundfläche zu interegrieren, anstatt zusätzlich zum Gebäude noch große Pflächen durch Pflaster und Asphalt zu versiegeln. Die Bauweisen/Stile aus rein monitären Interessen, sollten überdacht werden, genauso dass obwohl unsere Gesellschaft schrumpft, wir aber immer mehr Flächen zubauen und damit dauerhaft versiegeln.
Ein jedem sollte klar sein, des es allein nur mit dem gelegentlichen kaufen von Bio-Lebensmitteln, einem E-Auto und gelegentlichen Spenden allein nicht getan ist. Vielleicht erinntert sich diesbezüglich ja auch mancher am 26. September dieses Jahres noch daran.

Im Besonderen hoffe ich,  dass sich viele ansonsten vom Hochwasser betroffene Regionen bzw. Bundesländer sich an Ihre jüngere Vergangenheit erinnern und nicht nur Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz hilft, sondern dass genauso wie einst z.B. bei den Elbehochwasser 2013 als Kolonnen von Rettungskräften mit Ihren Einsatzfahrzeugen aus NRW nach Sachsen-Anhalt fuhren um bei der Flut zu helfen, jetzt auch genauso selbstverständlich von Ost nach West rollen werden.

Meine Gedanken sind bei den Opfern und die Hoffnung dass es mal mind. eine trockene Woche geben wird, wo sich das Wasser besser wieder im Erdreich  verteilen kann.


Mein Beileid allen Betroffenen.

Matthias
#Wahlwerbung gelöscht  / Admin
Hallo,
ich kann mich Barbaras Eingangsworten nur voll und ganz anschließen. Und ich finde es gut, wenn auch in Foren wie diesem an solche Ereignisse gedacht wird und deutlich wird, dass man auch von den Modellbahn-Scheuklappen befreit ist.
Ich habe vor vielen Jahren selbst in der Gegend gelebt und kann nur sagen, die Bilder tun bitter weh. Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft und uns anderen den Blick dafür wo wir vielleicht helfen können.
Gerhard
Hallo Barbara,

herzlichen Dank für Deinen Appell. Das tut auch mir gut, wohne ich am Rande des Unwettergebietes im Westen, in Bonn.

Hier gab es in 24 Stunden 130,4 mm Niederschläge, soviel gab es an einem Tag noch nie seit Januar 1895. Auch hier traten die Bäche über die Ufer, richteten jedoch wenig Schäden an. Tote gab es in der Stadt nicht. Der Rhein schwoll mächtig an und hat jetzt einen Pegelstand von 7,51 m, der höchste je gemessene Pegelstand in einem Juli seit 1901. Und der Rhein steigt weiter noch.
Verheerend sind die Auswirkungen im Schienenverkehr: So musste die Straßenbahn- Linie 66 in Königswinter gesperrt werden- wegen Hochwasser. Im Ahrtal und auf der Voreifelstrecke ist der Zugverkehr fast eingestellt worden.

Beste Grüße
Klaus
#gelöscht / Admin
Hi

Das sehe ich auch so.
Lasst uns alle mindestens eine dreistellige Summe spenden, dann gibt es halt eine Lok weniger dieses Jahr.
Das hilft sogar mehr als Fassungslosigkeit und Mitgefühl.

LG ChristiaN
Wie vieler Beispiele bedarf es noch, Trumps Aussage: "Klimawandel gibt es nicht," ad absurdum zu führen?

Noch bleibt der Hohe Norden davon verschont... doch irgendwann wird es auch ihn erwischen.

Nachdenkliche Grüße aus Nodertown
#gelöscht / Admin
Ahoi!

Es ist unfassbar und sollte demütig machen. Und dankbar, dass es einem selber nicht wiederfahren ist von einem auf die andere Sekunde vor Trümmern zu stehen oder Menschen verloren zu haben. Und vielleicht auch still und nicht gleich wieder mit dem Finger auf andere zu zeigen und direkt verantworlich für die Toten zu machen. Aber das ist dann doch leider wieder typisch für ein Forumsmitglied das immer offensichtlich alles weiß. Roland, Dein Beitrag ist unabhängig von der Richtigkeit einfach zur Zeit fehl am Platz. Aber völlig.

Das es eben keine einfache Lösung und Verantworltichkeiten gibt, kann man auch daran erkennen, dass alles was zur Zeit Menschenleben rettet, Hilfe leistet und wiederaufbaut mit Verbrennungsmotoren läuft. Glücklicherweise zuverlässig und im Dauereinsatz. Und ich hoffe, dass dort noch viele gerettet und viel geholfen werden kann.

Aber lasst uns bitte wirklich innehalten und dankbar sein. Und versuchen auch dauerhaft etwas demütiger. Und weniger laut und selbstherrlich.

Jens
#gelöscht / Admin
Auch von mir Danke Barbara.

Aber selbst wenn Deutschland alles für den Umweltschutz tun würde....
Es gibt 7.948.118.519 Menschen (nach Google), die müssten (fast) alle mitmachen....

Ich habe den Glauben an die Menschheit schon lange verloren.
Zum Glück (?) werde ich es wohl nicht mehr erleben.

Ein bitteres Prost🍺Kai🍺
Hallo Barbara,

Dankeschön!

#25 Exitus
Den hohen Norden hat es doch schon erwischt.
40 Grad in Sibirien, Kanada und dem Polarkreis...

Viele Grüße
Andrei
#gelöscht / Admin
Moin Kai,

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Langsambahner

Aber selbst wenn Deutschland alles für den Umweltschutz tun würde....
Es gibt 7.948.118.519 Menschen (nach Google), die müssten (fast) alle mitmachen....


das kann ich nun leider doch nicht unkommentiert stehen lassen.

So gut steht Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht da. Denn es gibt halt doch Ländern, die einfach was machen ohne auf andere zu schauen. Im Klimaschutzranking von 60 Ländern liegt Deutschland auf Platz 19. Da müssen wir eher den anderen folgen.
Wenn man dann noch bedenkt, dass Klimaschützerin fast allen Ländern bedroht und in manchen Ländern verhaftet werden, ist die Aussage reichlich arrogant.

Gruß Moritz
Grüße euch alle,
ich wohne selber in Niederzissen und bin am Mittwoch noch durch Ahrweiler und über die Brücke Richtung Ramersdorf gefahren....die gibts nun nicht mehr. Hatte den ganzen Abend am Pc die Meldungen verfolgt und nur bei Ntv und N24 aktuelle Berichte dazu gefunden. ARD und ZDF mir ihren Unterprogrammen tote Hose.
Wöfür muß ich Gebühren für eine solche Berichterstattung zahlen? Ich hab meinen Dauerauftrag soeben gelöscht! Gehe ich lieber in den Knast und Spende das Geld an die, die es wirklich jetzt gebrauchen können.

Christian
Moin Christian,

hier berichtet der NDR über den Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: https://www.ndr.de/der_ndr/zahlen_und_daten/ru...dfunkbeitrag340.html

Sensationsgeilheit stillen konnte ich dort leider nicht finden

Gruß Moritz
Leute, Leute

Macht doch mal langsam. Barbara hat genau das ausgedrückt, was viele von uns bewegt. Ob direkt betroffen, indirekt oder nur Zuschauer.

Es ist jetzt nicht die Zeit, über Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit zu polemisieren. Auch politische Statements sind fehl am Platz und sollten unterlassen werden.

Im Moment zählt wohl nur die Betroffenheit und das Mitgefühl für , man verzeihe mir den Ausdruck, die armen Schweine die binnen Stunden alles verloren haben. Und nicht zu vergessen, über hundert Menschen haben auch ihr Leben verloren.

Ich hoffe, daß es möglichst schnell wieder aufwärts geht und die Menschen wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.

Brummi
@'32 und darin bezugnehmende.

Die Biodiversität bringen wir schon regional um. 70% weniger Insekten seit 1990, Vorgelarten, die serienweise  ausgestorben sind oder vom Aussterben bedroht sind - das geht ganz allein auf das Konto der jeweiligen Regionen.

Hat jetzt vielleicht nichts mit dem Klima direkt zu tun, aber die Umwelt versemmelt es trotzdem.

Könnt Ihr Euch erinnern, wenn man im Sommer ein paar hundert Kilometer Auto gefahren ist, war die Kiste nachher schwarz. Heute picken vielleicht noch vier vom Mücken vorne drauf.

Andras
Hallo Andras

Ich könnte mir vorstellen daß sich in NRW und RPL im Moment die wenigsten für Mücken interessieren.

Ts, ts, ts angesichts der Realität

Brummi
oh mann! Jetzt passiert hier genau das, was ich oben geschrieben habe. Ich könnte jetzt auch noch meinen Senf dazu geben. Lust hätte ich schon, bei dem, was hier für Zeugs geschrieben wird. Laßt wenigstens die Politik mit Schuldzuweisungen und Ursachenbehauptungen hier heraus! Es bringt nichts. Speziell nicht den Opfern.

Klaus
Ja Brummi, jeder hat seine eigene Realität. Den einen schwemmts die Häuser weg, den anderen stirbt die Fauna weg. Am Ende ist beides letal.

Andras
Sieht so euer Mitgefühl aus?

Da starben Menschen und die Tragödie ist noch nicht einmal vorbei und ihr Diskutiert über Politik und Klimareligion.

Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.



Und in Brandenburg fliegt die Krume vom trockenen Acker..
Alles Realität....jedem fliegt es früher oder später in irgendeiner Form um die Ohren.
Ob es das Haus ist oder der verödete Boden der Monokulturen.....kilometerweit kein Strauch im Acker  
Moin Peter (Bötzow),

es sind über 100 Menschen bei einem extremen Wetterereignis ums Leben gekommen, dass direkt aus der Klimakrise resultiert. Da von Klimareligion zu sprechen und den Klimawandel anzuzweifeln, ist nicht nur sensationell dumm, sondern auch ein Schlag ins Gesicht aller Opfer und ihrer Angehörigen.

Auf die Ursache hinzuweisen ist keine Politik, sondern wichtig und dringend geboten, um möglichst viele weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.

Moritz
Hallo zusammen,
es ist furchtbar, wie solche Jahrhundertunwetter durch den Klimawandel in immer kürzeren Abständen über die Welt hereinbrechen. Ich bin schon ein paar Jahre älter und habe einige Hochwasser in Deutschland erlebt aber an so eine Katastrophe mit so vielen Toten und so heftigen Schäden für die Menschen kann ich mich nicht erinnern.

Wir haben Freunde in Erftstadt südwestlich von Köln; eine Region, die auch massiv betroffen war. Von den dreien ist glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen aber laut deren Aussagen hat es über Stunden geregnet, als würde jemand permanent große Eimer ausgießen. Bei dieser kleinen Familie ist es glücklicherweise bei Sachschäden geblieben.

Aber: es ist für die ganze betroffene Region wirklich eine Tragödie. Und alle haben Angst vor einer Wiederholung.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo,
die Diskussion hier erinnert mich an die Feuerwehrleute ,die vor dem brennenden Haus diskutieren ,wer das Kommando führt und wie man am Besten löschen sollte und wie man die Bewohner retten kann.
Leider brennt das Haus in der Zwischenzeit immer weiter .....
Gruß
Thomas
Hi !

Nach einigen doch sehr fehlgeleiteten Kommentare, ist hier jemand aus der Modellbahnbrache, der nicht wie einige hier hohle Beiträge zustande brachten sondern hat eine Aktion gestartet die Spurübergreifend geteilt werden sollte.

https://www.piko.de/DE/index.php/de/piko-news/1...rheinland-pfalz.html

https://www.youtube.com/watch?v=9BH7gARUI7c

Ich habe schon einen bestellt.

Thomas
Hallo,

um den konstruktiven Einwurf von #24 wieder aufzugreifen...

Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: MobafaN160

Lasst uns alle mindestens eine dreistellige Summe spenden, dann gibt es halt eine Lok weniger dieses Jahr.

Wenn schon nicht jeder praktisch mit anpacken kann, kann man trotzdem helfen. Das Geld für einen Wagen, eine Lok, gerne auch eine Lok mit Decoder, oder einen ganzen Zug den man geplant, kann man sehr gut dafür verwenden, da die Modelle doch eh wieder verspätet geliefert werden und bis dato sich wieder frisches Geld am Konto angesammelt hat. Jetzt stellt sich nur noch die Frage wohin damit? Wer hilft allen Betroffenen auch ohne dann wieder Bedingungen an diese zu stellen? Ich kann nur folgende Möglichkeit empfehlen,:

Empfänger: Deutsches Rotes Kreuz e.V.
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

https://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/me...eiterhin-bedrohlich/


Mein Beileid allen Betroffenen.

Matthias
#57 (wurde mittlerweile gelöscht, Admin)

Wer lesen bzw richtig zuhören kann ist echt im Vorteil, denn die Kosten des Wagens sprich die 30 Euro werden zu Hundertprozent von PIKO gespendet.

Klar ist auch das hier Deutsche Bürger von dem Unglück betroffen sind und warum sollte man sich nicht um die eigenen Mitbürger sorgen machen.

All Deine Aufzählungen sind ebenfalls sehr schlimm und ebenfalls mit viel menschlichen Leides verbunden.

Aber die Flutkatstrophe ist nun mal in Deutschland geschehen.


Nachtrag wie ich oben geschrieben habe war ich im Juni in dieser schönen Gegend und habe mir auch die Stadt Ahrweil angesehen, dass war eine richtig schöne kleine Stadt und wenn man jetzt die Bilder sieht, wo man vor 6 Wochen noch draußen nach den Lockdown Beschränkungen Kaffee getrunken hat und ein Eis gegessen hat. Bin ich für mich der Meinung, dass dieses ein Schicksalsschlags für alle sind die dort leben.
Und genauso ging es mir auch in Dresden als ich die Wassermassen aus den Ein / Ausgängen des Dresdners Hauptbahnhofes gesehen habe, denn da war ich im Mai 2002 zum Dresdner Dampflokfestes gewesen.


Hallo zusammen,

mein Gott, man traut sich ja gar nicht mehr hier noch ein Wort zu schreiben... Egal in welche Richtung man schreibt, es gibt immer einige die sofort dagegen ballern müssen...

Diese Verhalten finde ich persönlich für unmöglich. Wer helfen will soll einfach helfen und fertig!

Unglaublich wie sich hier verschieden Menschen benehmen, da könnte man direkt den guten Glauben an das Gute im Menschen verlieren...

Benehmt Euch anständig und nehmt Anteil, alles andere gehört sich einfach nicht...

Es ist schlimm genug was passiert ist, Hilfe ist angesagt, kein unnützes Gequatsche...

Gruß an alle
vom kopfschüttelnden Paul
#58
... vielleicht liegt es einfach nur daran,, dass es sich dabei um die falsche Spur handelt.., wenn ich richtig gelesen habe, soll es sich um ein Ha-Null Modell handeln, demnach hier sowieso falsch angesiedelt, oder ?

Gruß aus Nordertown
Hallo Twingo,

da liegst du falsch. Das Unwetter hat auch Teile von Belgien hart getroffen.


Hallo Mitropa,

danke für Link zum DRK. Da werde ich was spenden.


Grüße
Markus
Hi Markus !

Natürlich weis ich das, dass es in Belgien sowie in den Niederlanden ebenfalls zu schlimmen Überschwemmungen und Zerstörungen kam , ich bezog mich nur auf den Text von S Bahn #57.

Weil ich vor sechs Wochen in der Gegend Urlaub machte.

Gruß Thomas

Hallo zusammen,

zunächst freue ich ich über die vielen, emotionalen Reaktionen. Auch das ist eine Art der Auseinandersetzung mit diesem überaus traurigen Ereignis.
Es ist einfach gut, dass hier im Forum nicht einfach darüber hinweggegangen wird. Vielleicht wäre aber ein wenig Demut vor dem Hintergrund der zahlreichen Toten das Gebot der Stunde.

Sicherlich sind viele Katastrophen weltweit mindestens ebenso tragisch und nicht weniger bedrückend.
Nun ist die Sachlage aber anders:
Das Unfassbare ist sehr viel näher in unser engeres Umfeld gerückt, sei es, weil man dort Freunde oder Verwandte hat, oder sogar selbst betroffen ist. Die viel vernetztere, soziale Bindung bildet hier den entscheidenden Unterschied und hat mit nationalen Befindlichkeiten nun wirklich nichts zu tun.
Mich jedenfalls macht ein Fabrikbrand in Bangladesch oder der Hochhauseinsturz in Miami menschlich genauso betroffen. Doch die ganz persönliche Sorge um bestimmte Menschen, oder das plötzlich völlig verdrehte Bild von Heimat fühlt sich dann doch anders an, als die reine Empathie bei anderen schlimmen Ereignissen auf diesem Erdball.
Da ich vor wenigen Jahren noch selbst im Rheinland lebte, und auch bis heute soziale Kontakte in den betroffenen Gebieten habe, beschäftigt mich dieses Ereigns doch spürbar.

Es berührt und macht fassungslos.
Barbara
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

#50

Ganz Deiner Meinung. Ich finde diese Art, aus dem Unglück anderer Menschen Geld zu scheffeln, ...

Ich denke, die Aktion ist wirklich gut gemeint. Ich würde hier wirklich keine vorsätzliche Gewinnmaximierungsabsicht unterstellen. Letztlich wird es wahrscheinlich tatsächlich sogar zu mehr Spendenvolumen führen, als ohne den Wagen. Das scheint positiv, zeigt aber in Wirklichkeit ein Teil des "Ablass-Problems" (siehe unten).

Ich sehe die Aktion auch kritisch bzw. in Bezug auf das Grundproblem Klima auch kontraproduktiv: 1. kostet der Umweg über den Wagen unnötig (nicht erneuerbare) Ressourcen für die Herstellung und den Versand 2. kommen auch die bezahlten 30€ (zzgl. Versand) nicht vollständig an (siehe unten) 3. Sehe ich dem Wagen ein symbolgewordenes Problem unserer Gesellschaft mit der moderner Form des Ablasshandels. Siehe: "CO2-neutraler" Versand. Siehe: "CO2-Ausgleichsbriefe" für Flugreisen. Siehe: "Ich habe PV auf dem Dach meines 500m²-Hauses und fahre mit meinem Model X schließlich elektrisch!". Siehe: "Ich beziehe nur grünen Strom aus der Steckdose. Mein Nachbar, der sich das nicht leistet bekommt dafür halt garkeinen grünen Strom in seinem Strommix." Der Piko-Wagen ist sogar ein Material-gewordenes Symbol für "ich habe 'etwas' getan", welches ich auch jedem zeigen kann. Wirklich sinnvoll investiert, nachhaltig oder zielführend ist das m.E. aber nicht.

Es ist schon interessant ist, wie schnell bei manchen Themen Gott und die Welt auf "den Zug" aufspringen und andere Themen nicht die Bohne interessieren. Geht sogar so weit, dass man der Buhmann ist, wenn man bei genau diesem Zug nicht mitfährt. Ansonsten enthalte ich mich über die Diskussion, welcher Unfall/Naturkatastrophe/Krieg/... mehr Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft verdient als andere.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wer lesen bzw richtig zuhören kann ist echt im Vorteil, denn die Kosten des Wagens sprich die 30 Euro werden zu Hundertprozent von PIKO gespendet.

Dort steht der "Verkaufserlös". Von den bezahlten 30€ sind also zumindest 19%Mwst. abzuziehen, die nicht am Ziel ankommen. Meist werden bei Spenden noch Verwaltungsgebühren abgeschlagen. Da (noch) keine Infos vorhanden sind, an welche gemeinnützige Organisation oder über welche anderen Wege auch immer das Geld fließen soll, ist das schlicht unbekannt. Was auch nicht dabei steht, aber Piko sicher machen wird: Firmen können Spenden an gemeinnützige Organisationen von der Steuer absetzen (30€ abzgl. MwSt. pro Wagen). Wenn das ganze clever aufgebaut ist, dann kann ich mir sogar vorstellen, dass die Kosten für die Herstellung dieser Wagen (5€?) in der Gewinnbilanz abgezogen wird, was wiederum steuerliche Vorteile bringt. Die Aktion kommt Piko also keinesfalls 30€/Wagen teuer. Wahrscheinlich noch nicht einmal die 5€ Herstellungskosten je Wagen. Das kostet Piko zwar immernoch mehr als Nichts tun, aber das ist letztlich das Niveau von Werbegeschenken.

Gruß
Andi
Hallo zusammen, und auch hallo Barbara
erstmal vorwerg:
selbst persönlich betroffen, da der Sohn meiner Frau in Ficht bei Stolberg/ Aachen von Mittwoch auf Donnerstag durch eine " 3m hohe Flutwelle " ziemlich viel an Hab und Gut verloren hat, war es keine Frage dahingehend zu unterstützen,
wo es am schnellsten nötig ist.
Armselig und teilweise beschämend finde ich jedoch diverse Beiträge hier, die weder die Betroffenheit der jeweiligen Schreiberlinge hier erkennen liesen, noch dass Sie in irgendeiner Weise hilfsmäsig tätig wurden.
Ganz ehrlich:
Wenn Jeder der hier schreibenden Klugtippsler nur einen betroffenen Bekannten ohne Schlaumeierreden hier unterstützen würde, und das egal ob aktuell in NRW oder der Pfalz, sondern auch viele Betroffene in Oberfranken-,
wäre mehr Leuten geholfen.
Denn Fakt ist auch, dass alle aktuell von Katastrophengebieten betroffene Menschen weder Zeit, noch vermutlich aktuell
noch nichtmal Strom haben,
um all den aktuell hier niedergeschriebenen Quatsch und blablabla zu lesen.

Mit teilweise doch enttäuschten Grüßen

Thomas
Hallo,
...
Wie schon geschrieben, die tatsächlich Betroffenen werden wohl auch in den nächsten Tagen  und Wochen selbst ganz andere Sorgen haben, als unser Mitgefühl hier zu lesen.
Von daher: Wer es ernst meint mit seinem Mitgefühl, wird sicherlich einen Bekannten/Forumsfreund haben, zu dem noch auf irgendeine Weise Kontakt besteht um ernsthaft zu helfen.
Und das OHNE WEITERE
BLABLABLA-Beiträge von bisher gott sei Dank noch nicht Betroffenen Mitgliedern

Gruß

Thomas
Joh, die Leute hats dort mächtig existentiell erwischt, und keinem der Betroffenen ist damit effektiv geholfen, dass er/ sie/ es seine (vermeintliche) Erschütterung hier kund tut. Rann an die Schippe, wer kann -  oder die wohlgenährte  .... halten. Das Jahrhundert ist noch jung, und gottseidank wird den meisten von uns wohl kein Zahn mehr weh tun, wenn*s wirklich massiv ernst ins Eingemachte geht und es mit dem Klimawandel bitterer Ernst wird. Joh, dann hört halt der Golfstrom auf und Mitteleuropa wird halt vom kanadischen Klima beherrscht Bis dahin wollen wir lieber sinnlos Rasen und sinnlos Rumfliegen ohne Ende und sich "jeden Käs" online energieneutral schicken lassen Is ja alles so hipp... Hoffentlich klappt*s dann auch endlich mit dem allseits verherrlichten Selbstfindungs-Dachschaden   und dem Mobilitäts-Wahn), mit dem Heim-Kaminfeuer Feinstaub schick verballern, was kostet die Welt schon, Sich hier über die 252. Lokomotive (selbstverständlich aus China, Vietnam oder Laos) in der Vitrine beschweren,  joh, die betroffenen Leute in RLP und NRW werden's inbrünstig danken, insbesondere über den Spenden-Erlös aus den Benefiz-Modellen....  Die Leute dort stehen vor dem Nichts, alles ist Makulatur, schicke Reden von Politikern mit "weiter so, alles halb so wild....", und die betroffenen Leute dort wissen nicht, wie*s morgen, nächste Woche oder in einem Jahr weitergehen soll.....
Insofern schon jetzt "a herzlich's Dank'schee" an die Leute, die dort im Einsatz sind und die dort hilfemässig den Leuten alles erdenkliche im positives Sinne antun.

Viele Grüße
Andreas

Joh, andere plärren inzwischen in anderen Foren schon rum, warum der ICE 4 nicht auf energiefreundliche 265 km/h zugelassen wird und warum die Brohltalbahn größtenteils (möglicherweise unwiederbringlich) eingestellt ist. Schnief.
https://www.youtube.com/watch?v=H7R59BDbdFg

#gelöscht / Admin

#gelöscht / Admin

#gelöscht / Admin

#gelöscht / Admin
Hallo,
kann mich den Äußerungen von Barbara und einigen anderen nur anschließen.
Das ist schon eine Tragödie.
Bin zwar nicht selber betroffen, kann
aber gut mitfühlen da meine Schwägerin ihr Haus verlassen musste .
Onkel und Tante meiner Frau wurden evakuiert, leider fast alles verloren und das im Alter von 90 Jahren.
Unfassbar, mir tut es unendlich leid
und es schmerzt.
Natürlich bedauere ich auch alle anderen Menschen die Leid ,Not und Verluste hinnehmen mussten.

Mitfühlende Grüße
Dietmar

#gelöscht / Admin
Hallo,

auch von mir ein großes Dankeschön an Barbara und die vielen mitfühlenden Kommentare. Die restlichen muss man leider denke ich einfach ignorieren.

Danke an ChristiaN für den konstruktiven Vorschlag. Ich denke das Einzige, was aus meiner Sicht aktuell nicht-direkt-Betroffene machen könne ist spenden an Organisationen in der Hoffnung, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Ich hoffe, dass wir alle als Gemeinschaft es schaffen, den Betroffenen die Hilfe zukommen zu lassen, die sie im Moment brauchen. Und das auch wir alle (und damit meine ich alle Bewohner unseres kleinen kranken Planeten) unseren Lebenswandel anpassen können.

Grüße Micha
Hallo,
Ich möchte hier alle meine Beiliegen an das deutsche Volk ausdrücken und vor allem an die Leute, die Opfer der Katastrophe sind. Sehr grosse Traurigkeit ist mein Gefühl, besonders, weil Ich die Dörfer Ahrweiler, Schuld, Euskirchen usw gut kannte, :  Ich hatte damals (1974) als französischer Assistent in Bonner Gymnasium Schüler für eine Schulfahrt in der Jugendherberge Bad Neuenahr - Ahrweiler begleitet.
Viele Grüsse an alle, bleib gesund.
Patrick aus Paris
Hallo,
ich stimme Barbara voll zu. Und alle Nörgler hier: Wenn ihr die Piko-Aktion nicht gut findet, dann kauft den Wagen halt nicht und lasst es damit dann aber auch gut sein.
Beste Grüße
Jürgen
# Politikum gelöscht, Admin
Erstmal Danke an Ismael für das Löschen so mancher merkwürdigen Beiträge und auch meiner, die dadurch ja hinfällig geworden sind.

Ich werde auf jeden Fall den Piko Benifiz-Wagen bestellen und bin gerade dabei mich mit anderen Modellbahnern aus unserem Moba-Verein, Freunden und Bekannten eine Sammelbestellung zu organisieren.

Eine tolle Sache, die Herr Wilfer von Piko da auf die Beine gestellt hat. Ich verstehe die Sache so, dass Piko die 30€ 1:1 als Spende weitergibt.

Grüße Andreas
Hallo zusammen,

um meinen Worten auch Taten folgen zu lassen, habe ich noch gestern einen Betrag im Gegenwert einer teureren Modellok als Spende bei "Deutschland hilft" angewiesen.
Die Anregung dazu lieferte die ARD in einem Sonderbeitrag.

Die Idee von PIKO finde ich ebenfalls gut, denn hier macht man sich spontan auch auf menschlicher Ebene Gedanken und zeigt mitfühlendes Engagement.
Das macht mir die Fa. PIKO sehr sympathisch.

Bleibt zu hoffen, dass sich viele Menschen und auch Wirtschaftsunternehmen an unkomplizierter Hilfe beteiligen.

Es hilft meiner Meinung nach am Wenigsten, alles grundsätzlich in Frage zu stellen.
Ein ganz persönlicher Leitspruch meines eigenen Lebens lautet: "Dem Zweifler wird Nichts gegeben". Danach handelte ich bei allen meinen Vorhaben.
Das gilt auch für Spenden, denn von Zweifeln getragene Diskussionen helfen nicht.

Auch das Engagement von Andreas #80  finde ich toll. Es tut gut, das zu lesen.

Bis dahin...
Barbara
Hallo Barbara,
das habe ich auch getan in selbiger Höhe einer Modellbahnlok. Das finde ich auch selbstverständlich, wenn man sich so ein teures Hobby leisten kann, sich hier solidarisch zu zeigen. Wenn man sonst aus der Ferne auch nicht weiter helfen kann...
So ein Schicksal wünscht man keinem.
Viele Grüße
Klaus
Hallo
Auch meine Anteilnahme
Ich hab jetzt nicht jeden Beitrag gelesen, weis man wie es dem Modellbahnparadies Erftstadt geht? Oder ist das ein anderer Ort?
Lg Peter
Hallo Peter,

nein, ich weiß nicht, wie es dem Modellbahn-Paradies geht.
Es liegt in der Tat genau auf der gegenüberliegenden Seite der A1 / A61 von Blessem (dort wo der Erdrutsch stattfand), also mitten im Brennpunkt des Geschehens.
Bei Meiger habe ich oft und gerne gekauft.
Sehr freundliche und faire Leute.

Viele Grüße
Barbara


@Trainworld (#79)

Hast du den Grund gelesen, warum Ismael deine Propaganda unter #20 gelöscht hat?

Es gäbe mehr Harmonie und Frieden auf Erden, wenn in Hobbyforen nicht alles politisiert werden würde.

Gruss

Sven

# gelöscht, Admin
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 86 | Name:

...


Ach, daher weht der Wind. Mal sehen, wann hier die erste Diskussion darüber angezettelt wird, dass auf einer Anlage nicht genug Migranten zu sehen sind.

Grüße,
Rico

(Lacht nicht, mir hat man in einem etwas internationaleren Forum mal erklärt, dass das Festlegen des Rollmaterials auf ein bestimmtes Land xenophob ist, weil es Menschen anderer Nationalitäten diskriminiert.)
Hallo Roland,

DIE Fehler sind doch schon vor Jahrzehnten begonnen worden, da habe du und ich noch im Sandkasten gespielt, oder waren noch gar nicht auf der Welt.

Eigentlich beginnt die künstliche Klimaerwärmung mit der Entdeckung des Menschen Feuer zu machen, aber wer
möchte da heute schon drauf verzichten.

Da jetzt was auf die aktuelle Politik oder die der letzten 20-30 Jahre zu schieben ist mal voll daneben. Und das Politiker sich in die Krisengebiete begeben und aufmunternde Worte sprechen ist auch normal. Ga es schon immer, wird es immer geben, auch wenn sich dafür keiner was kaufen kann.  

Und das schreib ich auch erst jetzt wo ich Rückmeldung einer Bekannten habe die in Bad Neuenahr wohnt.
Die Ahr ist wohl von unter 1m (normaler Pegel) in kürzester Zeit auf rund 6m angestiegen.
Noch 3 Stufen und sie hätte das Wasser in Ihrer Wohnung gehabt - sie wohnt auf der 1. Etage.
Das Auto hat schwimmen gelernt.
Alles in allem hat sie Glück im Unglück gehabt. Sie lebt und der größte Teil ihre Habseligkeiten ist unbeschädigt.

Vor dem Hintergrund waren bei mir 10Std Stromausfall ein lächerliches Ärgernis.

Gruß Detlef  
mein Respekt allen die hier privat spenden wollen, ich bin Rentner und kann mir das finanziell nicht leisten.
Hi !

Diese Antwort hat nichts mit dem Eingangspost zutun, sondern ist nur eine Antwort auf Rico´s Beitrages #87 in Bezug seines letzten Satzes ist.

Dieses Video habe ich heute als YT Vorschlag bekommen. https://www.youtube.com/watch?v=722Adk2BJ1Y&t=57s

Gruß Thomas
Hallo Forenteilnehmer,

mein Beileid und Anteilnahme den vielen Toten, ihren Hinterbliebenen, Verletzten und Geschädigten dieser schrecklichen Katastrophe.

Hier der Beitrag eines Betroffenen aus dem ZFI-Forum!
Zitat;
"Finde einige Minuten zum schreiben, Tallage in Wuppertal, wir sind voll abgesoffen. Nicht der Regen ist schuld sondern das Management der Talsperren. Seit Tagen bekannt das es Dauerregen gibt und die Talsperren waren voll und als es dann regnete haben sie den Überlauf geöffnet damit die Talsperren nicht brechen und wir haben seit 2 Tagen keinen Strom und die Wupper ist auf dem Niveau der B7, noch Fragen. 🙁"

Konkret zur Steinbachtalsperre:
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinbachtalsperre_(Nordrhein-Westfalen)

Die Steinbachtalsperre (gebaut 1934/35) ist unkontrolliert übergelaufen, was an den großen Furchen im Damm auf Bildern sehr gut sichtbar ist, wir hier.
Wurde Wasser aufgrund der tagelangen Warnungen vor Starkregen vorher kontrolliert abgelassen?
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/L...article22687902.html

Abfluss Steinbach -> Swist -> Erft -> Rhein!
Schaut man sich die Bilder der Abflüsse oder auf Google Maps an, so sind es oft nur noch kleine Bäche gewesen.

Deutscher Wetterdienst (DWD) zur Flutkatastrophe:
http://news25.de/news.php?id=220596&title=W...toryid=1626463672260

Ich hoffe mit meinen Hinweisen zur Versachlichung beigetragen zu haben.

Eine Instrumentalisierung dieser Katastrophe zu politischen Zwecken (z.B. "Campact") finde ich perfide.


Gruß,
Thomas

Hallo
Meinen Respekt an alle die Spenden wollen. Kommt lieber her und packt mit an .
Dir Barbara Danke für das erstellen diese Fadens.
Bin jetzt erstmal weiter aufräumen.

Schönen Gruß aus der Vulkaneifel..
Mathias
Hallo,
wer anderen und sich etwas gutes tun will.50€ Gutschein vom Eisenbahnkurier und 25€ davon gehen an die Hochwasserhilfe.

https://www.ekshop.de/gutscheine/Hochwasserhilfe-Deutschland.html

Gruß
Thomas
Hallo zusammen, hallo Barbara,

ich finde es gut, dass wir unsere Betroffenheit hier zum Ausdruck bringen. Ich habe mich bei der ersten Nachricht bei meinem Kommandanten für ein Hilfskontingent gemeldet. Bisher wurden wir noch nicht alarmiert. Wir stehen aber immer noch bereit.
Wir wären aber wohl eher nach Berchtesgaden geschickt worden.

Persönlich überlege ich gerade an wen ich das Geld überweise, was ich die nächste Zeit für die Modellbahn ausgeben würde.
Es soll halt nur bei den Betroffenen ankommen.

Christa und ich wünschen den Betroffenen viel Kraft.
Gruß Thomas
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Jemand Andres

So gut steht Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nicht da. Denn es gibt halt doch Ländern, die einfach was machen ohne auf andere zu schauen. Im Klimaschutzranking von 60 Ländern liegt Deutschland auf Platz 19. Da müssen wir eher den anderen folgen.
Wenn man dann noch bedenkt, dass Klimaschützerin fast allen Ländern bedroht und in manchen Ländern verhaftet werden, ist die Aussage reichlich arrogant.


Du kannst Deutschland gerne durch beliebiges anderes Land, welches deiner Meinung besser geeignet ist, ersetzen.

Gruß Kai☕
Hi Kai !

da gebe ich Dir vollkommen Recht,

Moritz traue keiner Statistik, hier ist Deutschland auf Platz 10 !

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...l-performance-index/

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaschutz-Index

Gruß Thomas

Moin Kai,

ja eben nicht. Dein Fehler ist es anzunehmen, dass jedes Land den gleichen Anteil hat.

@Thomas, danke, dass du auch meine Statistik verlinkst, wo Deutschland auf Platz 19 ist.
Bei der Statistik in der Deutschland auf Platz 10 ist, geht es um Umweltschutz und nicht um Klimaschutz. Das sind 2 verschiedene Dinge, also sind auch verschiedene Platzierungen möglich.

Gruß Moritz
Ich nehme nicht an das jedes Land den gleichen Anteil hat, sondern das ein Land alleine nichts bewirken kann.
Selbst wenn es ein paar mehr Länder sind wird es nicht reichen.
Meine Assoziation sollte zeigen das wir für eine Veränderung wesentlich mehr brauchen als mancher Leute Tellerrand.

Gruß Kai☕
Solange sich Forumsteilnehmer vornehmlich um ihre Rechthaberei bemüht sehen, hat der Klimaschutz ohnehin schon das Nachsehen.

Und wieder ist ein Thread ad absurdum geführt worden.

Armes Deutschland und benachbarte Länder

Eine Bitte hätte ich dann doch noch:

Bitte keinen Teil 2 initiieren

Danke Frank - ein sehr treffendes Schlusswort



Hallo,

ein von Barbara eröffneter thread geht zu Ende, und wie so oft im Forum wurden gute dem Thema geltende Diskussionsbeiträge gepostet, aber auch abschweifende und konträre.

Die Vorkommnisse in den Katastrophengebieten übersteigen meine Vorstellungskraft, und ich wünsche allen Betroffenen, daß sie das Erlebte irgendwann verarbeitet haben und daß die Spenden und Zusagen der Politik schnell zu einer Besserung der dortigen Situation beitragen und die Menschen dort hoffentlich wieder Freude und Zufriedenheit erleben.Ich als Nichtbetroffener bin dankbar so etwas nicht erlebt zu haben, und deshalb spende ich sehr gerne.

Möget Ihr alle nie in solch schreckliche Situation kommen wie in den Katastrophengebieten !

Frank
und jetzt saufen sie gerade in Zhengzhou ab.


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