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THEMA: Bahnhofsgleise mit oder ohne Bahndamm?

THEMA: Bahnhofsgleise mit oder ohne Bahndamm?
Startbeitrag
N-forever - 29.08.21 16:45
Hallo,

frage mich gerade, wie ich die Gleise im Bahnhofbereich gestalten soll? Mit Bahndamm wie auf freier Strecke oder ohne, alles in einer Höhe?

Beim Vorbild gibt es da wohl auch Unterschiede.

Wie seht/macht ihr das?

fragt
Uwe

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/...170801-RM-093721.jpg


Hi Uwe

Der Unterbau ist trotzdem da, nur sieht mans nicht weil im Bhfbereich zwischen den Gleisen aufgeschüttet wird, man muss ja oft dazwischen laufen können. Also ohne Damm in N.

LG ChristiaN
Hi,

interessanter Aspekt.
Also Schotter nur im Inneren des Gleises und aussen bündig mit der Schwellenflucht?
Oder wird im Bahnhofsfeld gänzlich auf Schotter verzichtet?

Gruß aus Nordertown
Hallo Uwe,

... ja ja, das superhässlich-klobige Einkaufscenter-Parkhaus direkt am Bahnhof der Weltkulturerbe(!)-Stadt Bamberg (mmerhin kann man von da oben perfekt Züge beobachten und ablichten und sieht es dabei nicht ...).

Zur Sache:
Bahnhofsanlagen (im Gegensatz zum Bf Bamberg) auf einem Damm haben aus meiner Sicht (neben gewiss auch irgendwelchen Nachteilen) einige Vorteile: echte Treppenabgänge sind leichter realisierbar, und man kann einen schönen Bahnhofsstraßentunnel sowie ggf. auch Arkaden mit z. B. Einzelhandelsgeschäften integrieren. Und beispielsweise auch eine Straßenbahn-Durchfahrt (u. U. mit direkter Umsteigebeziehung zu den Bahnsteigen) zumindest andeuten.

Man kann also alles weitaus schöner gestalten als das Beispiel der gezeigten peinlichen, südlichen Bahnhofsausfahrt Bambergs, die noch Ende der 1980er-Jahre leider derart abartig verhunzt wurde.

Beste Grüße, Nordpilen
... oho, Du schriebst "Bahndamm", meintest aber wohl - wie mir jetzt deucht - nur die Gleisbettung?

Dann betrachte meinen Beitrag 3 bitte nur als Exkurs und Prosa.

Und ja: In Bahnhofsbereichen, in denen auch die Rangierer regelmäßig herumlaufen, sollte der Bereich zwischen den Gleisen bis auf ca. Schwellenhöhe aufgefüllt werden.

Beste Grüße, Nordpilen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und ja: In Bahnhofsbereichen, in denen auch die Rangierer regelmäßig herumlaufen, sollte der Bereich zwischen den Gleisen bis auf ca. Schwellenhöhe aufgefüllt werden.


Guter Hinweis.  In Berlin Südkreuz laufen keine Rangierer rum. Und falls doch dann auf dem Bahnsteig. Demzufolge ist das Schotterbett schön ausgeprägt sichtbar.
https://www.google.de/search?q=bahnhof+s%C3%BCd...TURSa05qYzFOZz09Il0=

Gruß aus Berlin

Ralf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

oho, Du schriebst "Bahndamm", meintest aber wohl - wie mir jetzt deucht - nur die Gleisbettung?



ja das meinte ich natürlich so in etwa....

https://lokliege.de/9.html

Gruß
Uwe
@5&6: Hallo Ralf und Uwe,

gutes Foto-Beispiel vom Bf. Berlin-Südkreuz (wobei die Aufnahme wohl noch aus der Zeit der Bahnhofseröffnung stammt, sodass die Höhenunterschiede staubig grau weniger ersichtlich sind).

Btw. könnte man das besagte Bamberger Shopping-Center gleich dorthin expedieren; würde es doch formvollendet perfekt zum Südkreuz-Bahnhof passen - jedenfalls besser als ausgerechnet zum Empfangstor des Weltkulturerbes.

Das Gleisbettungs-Schema zeigt genial, worum es geht: Rangierer sollen eben möglichst nicht ständig über den spitzen Stein hinauf- &  hinabstolpern müssen.

Beste Grüße, Nordpilen
Also aus meiner aktiven Bahnzeit (1957 -63) habe ich viele Bahnhöfe und noch mehr an Strecken gesehen. In Bahnhöfen waren eigentlich nie Aufschüttungen, bzw. Dämme zu sehen, auf der Strecke  jedoch immer.

Dabei galt, dass die Bahn ja nivelliert, also gerade verlegt  werden mußte, somit logischerweise der Bahndamm entsprechend dem Gelände zu formen war. Dadurch ergeben sich mal flache Bahndämme, mal wieder sehr hohe.
In früheren Zeiten hatten die Bahnhöfe, selbst auf kleinen Stationen noch Ladegleise, Güterrampen, manchmal sogar extra Güterschuppen und es fand hier ein reger Verkehr statt. Bahnbedienstete mußten also oftmals Wagen ab-, oder ankuppeln, rangieren usw. Da konnte man zwischen den Gleisen keine "Gräben" gebrauchen, sondern mußte für festen, ebenen Grund sorgen. Hier wurde zur Aufschüttung oft sehr viel Sand verwendet.

Ist damit die Frage von N-Forever  beantwortet?

Grüßle

OldmaN
@8: Guten Abend OldmaN,

mit "Gräben" hast Du es sehr gut beschrieben - und das ständige Hinab- und Hinaufklettern hätte die Rangierer (abgesehen von laufend zusätzlicher schweißtreibender Bewegung) aufgrund der damit unmittelbar verbundenen Sturzgefahr schnell in die ... Gräber bringen können.

Daher sind auch und gerade im gefährlichen Gleisbereich möglichst ebene sowie feingranulare, sprich schotterfreie Arbeitswege gewollt.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo
Hat mal jemand die Vergrößerungs Funktion in dem Link von Uwe #0 benutzt? sehr schön ist darauf die Auffüllung zwischen den Gleisen zu erkennen. und so sollte man es auch im Modellbahnhof machen.
Gruß elber
Hallo,
Die Gleisanlagen meines Bahnhofmoduls werden gerade erneuert und modernisiert. Im Weichenbereich ist  das aufgeschüttete Schotterbett noch zu erkennen, im Bahnsteigbereich soll der Gleiszwischenraum für die Rangierer begehbar sein. Der Zwischenraum wurde mit Pappstreifen aufgefüllt. Nur bei der Schüttung bin ich mir noch uneins. Erste Versuche mit Ostseesand (ideal für Feldwege) erscheinen mir zu grobkörnig. Schleifpapier in 120er Körnung ist da schon besser. Leicht grau gefärbt passt glaub ich ganz gut.
Wie ist da Eure Meinung? Habt Ihr noch andere Ideen?

Gruß aus Berlin

Ralf

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Hallo Ralf,

ist die Breite vom Schleifpapier schon final? Ich würde den Schwellenköpfen noch etwas mehr Schotter als Halt geben und den Weg schmäler machen. Aber das Vorbild kennt Gott sei Dank viele Variation
Vielleicht geben die Bilder im Link ein paar Anregungen für die Gestaltung der Bahnanlagen, aber ich denke je nach Epoche ist in der jetzige Zeit das Gleisbett etwas ...hmmm... "ungepflegter" als noch zur guten alten Zeit

https://www.nahverkehr-franken.de/sbahn/sonders...0809_bau_s4-nan.html

Schöne Grüße aus M-M

Peter  
Hallo Ralf,

Peter hat Recht, da fehlt Schotter stirnseitig der Schwellen.

Und gegen zu groben Sand hilft ein (Granit-)Mörser, damit lässt sich eine beliebig feine Körnung erreichen.
Tipp: zur Reinigung und Schmierung vorher aus ein paar Erdnüssen Erdnussbutter herstellen (und entsorgen).

Gruß
Roger
Danke euch für den Hinweis. Die Streifen etwas schmaler, dafür ein wenig mehr Schotter, sieht gleich besser aus. War bisher alles nur lose hingelegt um genau solche Tipps noch berücksichtigen  zu können. Untergrund wird noch grau gestrichen damit zwischen den Schottersteinchen nichts durchschimmert.

Gruß Ralf

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Hallo Ralf,

sieht für mich deutlich besser aus, welche Epoche soll denn abgedeckt werden?
Bevor du den Schotter fixierts solltest du dir noch Gedanken über die Stelltechnik für die Signale und Weichen machen. Haben wir bei uns nicht gleich gemacht und wenn der Abbau nicht dazwischen gekommen wäre, dann hätten wir wieder viel Arbeit mit freilegen der Trasse von Schotter, damit Seilzugtechnik und/oder Elektroinstallation "tiefergelegt" erfolgen kann.
Hab mal ein Bild von den Gütergleisen angehängt, das Problem war, Brawa Memorydraht hat als Nachbildung die Stelldrähte eines mechanischen Stellwerkes und daher hätte bis zum Stellwerk noch etliches an Abdeckblechen verlegt gehört ... vor dem einschottern
Die Entkuppler hätten durch einen mit Furnierstreifen nachgebildeten Bohlenweg getarnt werden sollen. Weichenantriebe fehlen und noch viele weitere Details wie Beschilderung usw.
Die verbauten Kabelkanäle sind von Erbert - gibt zwei Breiten, Sowas ist aber auch von Weinert oder DM-Toys inzwischen erhältlich, damals gab es nur Erbert oder teuer Weinert. Einfach ist es, wenn Lichtsignale und Elektromotore an den Weichen nachgebildet werden, dann braucht man nur Kabelkanäle, Schaltschränke/-häuschen und Zubehör wie die gelben Anschlusstöpfe. Das beste ist immer noch mit offenen Augen beim Vorbild abkupfern  

Viel Spaß noch beim Bauen

Peter


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Hallo Peter,
Die Anlage soll so in etwa Ep. IV spielen. Trotz Erneuerung der Gleise sollen noch Viessmann Flügelsignale hinkommen. An die Aussparungen dafür habe ich zum Glück vorher gedacht. Aber an Kabelkanäle noch nicht. Die Signale sollen dann elektromechanisch gezogen werden.

Gruß Ralf
P.S.:Deine/Eure Anlage sieht der Hammer aus!

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Hallo,

bei ASOA gibt's es zum Beispiel  für maßstäblichen Granitschotter den entsprechenden feinen Split,  der dann zwischen die eingeschotterten Gleise gestreut wird.
Selbst Fleischmann hat optisch passendes Material, Nur die Körner sind da fast so groß wie die im Schotterbett.

Grüße Torsten


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