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THEMA: Mein Heimatbahnhof in Spur N

THEMA: Mein Heimatbahnhof in Spur N
Startbeitrag
alsimera - 01.10.21 11:39
Hallo zusammen,

da ich im Begriff bin, eine Modulanlage zu planen, die unseren Heimatbahnhof in Epoche III/IV als Mittelpunkt haben soll, habe ich mich im Netz nach entsprechenden Bildern umgeschaut.
Dabei habe ich ein Bild gefunden, kann aber als unwissender nicht erkennen was hier für Rollendes Material zu sehen ist.
Vielleicht kann einer von euch mir hier weiterhelfen?

Ich hänge das Bild mal an und hoffe es kommen ein par Infos.

Gruß Ralph

# fremdes Bild gelöscht, Admin


Hallo Ralph,

das sieht für mich nach Silberlingen.

Ausnahme: Der 4. Wagen eher einer Schnellzugwagen 2. Klasse der Bauart Büm.

Gruß

Sven
Hallo,

denke auch das es sich um B4nb Nahverkehrswagen 2. Klasse handelt.
Wahrscheinlich noch in chromoxidgrün Anstrich,
Gibt es von Fleischmann unter der Nr. 8862 .
Gruß Rolf
Hallo Ralph,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dabei habe ich ein Bild gefunden, kann aber als unwissender nicht erkennen was hier für Rollendes Material zu sehen ist.


Mein erster Reflex war "Eine Baureihe 86" Aber im ernst:

Es scheint mir hier nicht um ein ganz authentisches Foto zu handeln, bzw. irgendwie schon, aber es scheint eine Sonderfahrt mit einem Museumsfahrzeug zu sein

Im Hintergrund sieht man Lichtsignale, und das Stellwerk wurde 1968 in Betrieb genommen. Der einzelne Wagen im Hintergrund scheint auch blau/beige zu sein.
Das passt nicht zur Ep III Beschriftung der Dampflok. Auch die vielen Leute, die aus dem Fenster schauen wirken untypisch. In dem Wissen, dass genau 86 346 den Ulmer Eisenbahnfreunden schon seit den 70er gehört und noch vor dem Dampflokverbot im Einsatz war, würde ich auf eine Dampfloksonderfahrt Mitte/Ende der 70er Jahre tippen.

Du kannst natürlich auch auf Deiner Modellbahn authentische Dampfsonderzüge fahren, aber ich würde von dem Bild vielleicht nicht auf typische Züge dort schließen.

Viele Grüße

Dirk


Für eine Sonderfahrt sprechen auch die vielen Köpfe, die aus dem Fenster schauen.

Gruß
Jürgen



Hallo,

Dirk (#3) hat ganz bestimmt recht, es handelt sich um eine Sonderfahrt.
Und in diesem Rahmen sehen wir eine "Scheinanfahrt" mit ordentlich Qualm und Zylinder-Dampf, was zu einer normalen Bahnhofseinfahrt überhaupt nicht passt.

Die Silberlinge sind mit Sicherheit nicht grün, sondern ganz edelstahl-normal mit Pfauenaugen.

Gruß
Karl
Hallo Ralph,

hast du das Bild zufällig in besser Auflösung, und/oder ergänzende Detailinformationen, wie z.B. Sonderfahrt 100 Jahre Verband emanzipierter Pfarrköchinnen der Diözese Rottenburg-Stuttgart v. 30.02.1975 ... ?

Ich kann nur anhand des Bildes schonmal sagen dass es zwischen August 1972 und Oktober 1977 entstanden ist. 86 346 gehörte zu dem Zeitpuntk der UEF und das Plandampfverbot war noch nicht in Kraft auf DB-Gleisen. Daher können wir die Ausführung der Silberlinge schon bestimmen und zwar frühe Epoche IV mit schwarzem Rahmen noch. Da der vierte Wagen ist schlecht zu sehen, ich Tippe mal auf einen, ABm225, Bm232 oder Bm239. Auffällig auch am zweiten Silberling, dass trotz der nähe zur Lok keiner einziger Dampffan rausschaut in der Mitte, das könnte also ein ABn gewesen sein.

Also setzen wir das mal in 1:160 um.

Lok: BR 86 -> Fleischmann 7086 (muss passend umbeschriftet werden) und vordere Laufachse durch Scheibenradsatz ersetzt werden. (Ersatzteil von 96 7086). Oder du nimmst Fleischmann 96 7086 und beschriftest diese um und Tausch die hintere Laufachse gegen eine Speichenrad von 7086.
Wagen 1: Bn -> Minitrix 13038
Wagen 2: ABn Minitrix 13039
Wagen 3: Bn  -> Minitrix 13038
Wagen4: ABm225 -> Minitrix 15818, oder Büm232 -> Minitrix 15812, oder Büm239 -> Roco 24492
Wagen5:  -> Minitrix 13038
Wagen6:   -> Minitrix 13038


Gruß, Matthias

Edit: Rechtschreibung

moinsens,

die Gleisbauer, die das Gleis rechts neben dem Zug gebaut haben, haben wohl zu tief in der Bierflasche genuckelt wenn ich mir so die "Schikane" vor der EKW anschaue. LOL

mfG

Ralf

Hallo,

ob Sonderfahrt oder nicht, die Wagen wurden ja erkannt.

Bei der DKW fehlen ja mal locker 25 cm zum Abzweig nach links hinten weg.

Gruß Andy
Hallo Ralf,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Gleisbauer, die das Gleis rechts neben dem Zug gebaut haben, haben wohl zu tief in der Bierflasche genuckelt wenn ich mir so die "Schikane" vor der EKW anschaue. LOL



Der Schlenker war mir auch aufgefallen. Ich vermute den braucht man, weil man hinten zwei Gleisachsen zwischen Güterschuppen und Hauptgleis bekommen musste, aber vorne mehr Gleisabstand für das Lademaß gebraucht hat.

Viele Grüße

Dirk
Hallo,

leider habe ich keine bessere Auflösung und auch keine Daten zu dem Bild. Aber eure Ausführungen sind schon mal viel Wert, da kann ich mich gleich orientieren.

Schönes WE erst mal.

Gruß Ralph
Hallo,

das Foto stammt von einer Sonderfahrt vom 30./31.10.1976

Hier:

https://eisenbahnstiftung.de/bildergalerie/Deut...&br=&page=11

im letzten Viertel der Seite ist dieses Foto sowie noch weitere von der gleichen Sonderfahrt, auf der auch die Wagen noch besser zu sehen sind.
einfach die Seite mit dem Stichwort "86 346" durchsuchen

Gruß
ChristiaN
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: mitropa

Auffällig auch am zweiten Silberling, dass trotz der nähe zur Lok keiner einziger Dampffan rausschaut in der Mitte, das könnte also ein ABn gewesen sein.

der zweite Wagen ist auch ein Bn. Für einen ABn sind im Mitteltrakt zuviele Dachlüfter zu sehen.

Gruß, Carsten
Hallo Matthias,

vielen Dank für die ausführliche Bestimmung, auch die Angabe der passenden Nummern und die Tipps mit den beiden Lokmodellen find ich echt Klasse.

Auch wenn das ganze nur ne Sonderfahrt war, ist es doch ein Zeugnis dafür, dass es diese Zusammenstellung einmal gab.
Auch die Zeitliche Einordnung ist mir eine Hilfe.

@Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber ich würde von dem Bild vielleicht nicht auf typische Züge dort schließen.

Das war auch nicht das Ziel, dafür habe ich andere Belege, wie die Zusammenstellungen und die Fahrzeuge waren, mir ging es Hauptsächlich darum, um welche Fahrzeuge es sich hier handelt.

Ob ich das ganze verwenden werde, kann ich noch nicht sagen, aber ich weis dann wenigstens was ich dazu brauche.
Man könnte natürlich auch die ganze Scene so nach bauen.

Vielen Dank an alle Schreiber.

Gruß Ralph
Hallo Ralph,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Modulanlage zu planen, die unseren Heimatbahnhof in Epoche III/IV als Mittelpunkt



gibt es schon nähere Informationen im Netz? Ich finde, ein spannendes Projekt.

LG

Michael
der für sachdienliche Hinweise zur Ausgangsfrage formal zu spät kommt, aber die Frage vollumfänglich widerspruchsfrei aufgelöst sieht
Hallo Michael,

nein, leider gibt es noch nichts dazu im Netz, da ich noch in der Grobplanung bin um erst mal zu ermitteln, wie viel Platz ich eigentlich brauche.

Da es sich ja um einen 8-gleisigen Bahnhof handelt, werde ich mit EG und ein wenig Vorplatz schon einiges an Tiefe brauchen.
Die größte nutzbare Gleislänge hat Gleis 2 mit 475m und die Länge von der ersten Einfahrweiche bis zur gegenüberliegenden letzten Ausfahrweiche beträgt ca. 700m.
Da dies in unserem Maßstab ca. 4,35m ergibt, muss ich jetzt mal schauen, inwieweit ich das noch sinnvoll verkürzen kann. Wenn ich dann noch für die 8 Gleise einen Abstand von ca. 4,50m rechne, komme ich auch hier auf eine Modelltiefe von ca. 200mm ohne das Umfeld.
Das bedeutet, dass ich vermutlich auf 500mm Modultiefe kommen werde.

Kommt noch darauf an was ich auf EG Seite und auf der gegenüberliegenden Seite alles darstellen will.
Auf EG-Seite stand links vom Bahnhof die BAG mit eigenem Gleisanschluss und auf der anderen Seite gegenüber dem EG Ein kleiner Lockschuppen mit Werkstatt, Lager und Aufenthaltsraum. Ebenso ein Baustoffhändler mit Gleisanschluss.

Zwischen GA und BAG liegt ein großer Ladeplatz und diesem Gegenüber ein Ladegleis das über die Straßenbrücke auf der linke Seite erreicht werden kann.

Da könnten schnell auch 600mm oder mehr daraus werden.

Gruß Ralph

PS: Ich werde bei Gelegenheit noch einen Gleisplan einstellen, den muss ich aber erst abzeichnen, um keine Probleme mit Bildrechten zu bekommen.

Moin Ralph

Wenn du Probleme mit bildrechten vermeiden willst, dann fotografiere so, daß man erkennen kann, daß Foto ist aus einem Buch und vermerk ausdrücklich die Quelle.
Also beispielsweise
Das Bild stammt aus dem von Hans Müller verfassten Buch BAHNHOF, erschienen 190? Im Verlag XY.

Dadurch verletzt Du kein Urheberrecht, zumal hier kein kommerzieller Hintergrund vorliegt.

Und wenn Du auf Nummer ganz sicher gehen willst, schreib den Verlag an. Schildere warum Du das Foto, den Text nutzen willst und weiße auch hier auf die nicht kommerzielle Verwendung hin. In der Regel bekommst Du immer eine Freigabe. Aber auch dann die Quelle nicht vergessen.

Vg
Brummi
Moin Richard,

Zitat

Dadurch verletzt Du kein Urheberrecht, zumal hier kein kommerzieller Hintergrund vorliegt.



glaubst du, daß das so ist? Gibt es dafür eine verlässliche Quelle? Ich zweifle daran...

Den Weg, den du im letzten Absatz nennst, scheint mir e´der einzig Wahre zu sein...

Gruß
Kai
... Selbstzensur ...

Hallo Herby

Man sollte schon den ganzen Text lesen, besonders den zweiten Teil, bevor man sich über andere lustig macht.

Das Urheberrecht ist sensibel wie kaum eine andere Sache und nein, ich bin kein Rechtsanwalt.
Aber der Verweis auf die Quelle schützt vor einer Anzeige. Und das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das kommt aus Fachrichtung.

Aber Tu Felix Austria hast ja herby

Vg
Brummi
Das ist Quatsch, Urheberrechtsverstoß ist in Deutschland unabhängig von der Art der Verwendung gegeben. Auch die Angabe der Quelle wo man geklaut hat hilft nicht.

https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/BJNR012...2730965BJNG000101377

Carsten
Hallo Carsten

Als Quatsch würde ich das nicht bezeichnen.
Durch meine Bastel arbeiten stelle ich nicht nur meine Arbeiten in diversen Foren vor, sondern zeige auch oft woher ich Pläne oder Anregungen gefunden habe. Nicht alle Projekte sind auf meinem Mist gewachsen.
Ich halte das immer so, daß ich die zur Verfügung stehende Quelle anschreiben und mein Vorhaben erläutere. Bis heute habe ich noch nie eine Ablehnung bekommen. Daß ich die Zusage abhefte versteht sich von selbst.

Ein aktuelles Beispiel hätte ich noch vor einiger Zeit mit der Redaktion der Miba.
Ich wollte ein Foto aus einer Miba Broschüre anhängen und bat um Freigabe.
Die Antwort war positiv, hat mich aber auch erstaunt.
Für das Foto konnte man mir keine Freigabe geben, da hier das Urheberrecht beim Verfasser der Broschüre liegt. Aber ich sollte das Foto so einstellen, daß man die Miba Broschüre aus der es stammt erkennen kann. Dafür bekam ich dann eine Freigabe. Mit der Aufforderung, die Quelle zu nennen.

Vor diesem Hintergrund ist mein obiger Kommentar zu sehen.

Grundsätzlich sollte man immer versuchen, den Verfasser oder den Verlag zu kontaktieren. Das kostet drei Minuten für eine Mail und man ist dann auf der sicheren Seite.

Und nicht zu vergessen, daß Urheberrecht erlischt nicht mit dem Tod des Verfassers.

Vg
Brummi
Sorry, Brummi - aber ich halte das nimmer aus. Beschäftige Dich bitte mal mit dem (meinetwegen deutschen) Rechtsystem.

Urheberrecht: Dieses Recht ist nicht übertragbar. Als Urheber eines Werkes gilt man so lange, wie das Werk selbst existiert. Simples Beispiel: Als Urheber eines von Michelangelo gemalten Bildes gilt auch heute noch Michelangelo selbst. Als Urheber hat man bestimmte Rechte. Das wichtigste Recht ist: Man entscheidet, was mit seinem Werk passieren darf. Somit gilt: Man muss bei jeder öffentlichen Verwendung beim Urheber nachfragen, ob er damit einverstanden ist. Das gilt natürlich nur so lange, wie der Urheber lebt. Danach dürfen die natürlichen Erben eines Urhebers für eine gewisse Zeit die mit dem Urheberrecht verknüpften Entscheidungen treffen.

Vervielfältigungsrecht (Kopierrecht, copyright): Der Urheber darf Anderen die Erlaubnis erteilen, seine Werke zu vervielfältigen. Dabei ist er frei, was die entsprechenden Bedingungen für diese Vervielfältigungen betrifft. So kann er einem Verlag die Erlaubnis erteilen, von einem Foto Postkarten anzufertigen, aber den Abdruck in einem Buch untersagen. Es gilt dann das, was vereinbart wurde.

Veröffentlichungsrecht: Der Urheber darf Anderen die Erlaubnis erteilen, seine Werke öffentlich zur Schau zu stellen. Auch hier ist er frei, was die Bedingungen dafür betrifft. So kann er beispielsweise die Platzierung auf einer ganz bestimmten Webseite erlauben, aber das Zeigen im Zuge einer Ausstellung untersagen. Es gilt auch hier das, was vereinbart wurde.

Verwertungsrecht: Der Urheber kann die Verwertung seines Werkes Anderen übertragen. Auch hier gilt, was vereinbart wurde. Typisches Beispiel wäre die GEMA, die im Auftrag des Urhebers die Verwertung von Werken übernimmt und ihm dafür entsprechende Erlöse zukommen lässt.

Und weil das immer noch nicht kompliziert genug ist, gibt es noch beispielsweise das Recht am eigenen Bild. Das heißt: jede Person, die erkennbar im Werk zu sehen ist und zumindest als für das Werk wichtig eingestuft wird, muss gefragt werden, wenn das Bild weitergegeben wird, wenn es öffentlich gezeigt wird oder wenn damit Geld verdient wird.

Aber damit sind wir noch nicht zu Ende: Unter Umständen gilt auch noch das Design- und Geschmacksmusterrecht rein. Nämlich dann, wenn Werke gezeigt werden, die man nicht frei in Bildern fassen darf. So ist es beispielsweise nicht gestattet, die Lichtinstallationen am Eiffelturm in Paris zu fotografieren, weil der Künstler das explizit untersagt hat. Auch hier ist jeder gut beraten, der den beleuchteten Eiffelturm fotografiert hat, diese tunlichst nicht öffentlich zur Schau zu stellen. Es wurde seinerzeit davon berichtet, dass der Künstler tatsächlich solche Menschen angezeigt hat.

Und es gibt mit Sicherheit noch weitere Aspekte, die ich hier noch nicht aufgezählt habe. Ja, es ist gut, wenn man sich mit dem Verlag kurz schließt - aber das deckt allenfalls nur einen Aspekt ab, den man berücksichtigen muss.

Und genau deswegen gilt ==> Finger weg von fremden Bildern! Immer! Und zwar ausnahmslos immer!

Herby
Hallo Herby

Für mich ist das Thema erledigt.

Wir redeten hier von der Übernahme eines Fotos das wohl aus dem Internet stammt und nicht von Michelangelos Meisterwerken.

Aber nochmals zum besseren Verständnis mit Bezug zur Moba.

Wenn eine deiner Arbeiten in einer Zeitschrift veröffentlicht wird geht nur das Recht zur Veröffentlichung an diese Zeitung. Gegebenenfalls noch an andere Medien aus dem gleichen Haus. Will ich nun etwas daraus zeigen, kann der Verlag mir nicht die Erlaubnis erteilen, da das Urheberrecht immer noch bei dir liegt. Der Verlag kann mir aber erlauben, unter Quellenhinweis, Teile so zu übernehmen, daß das Verlagserzeugnis an erster Stelle steht.
Hier sieht man, wie differenziert die Kiste ist.
Wenn dir es aber nicht passt, daß ich Texte oder Bilder von dir zeige, bin nicht ich derjenige der das Urheberrecht verletzt sondern der Verlag.

Wie gesagt, ich habe hier einen Hefter mit Freigabe liegen und bis heute noch nie Probleme gehabt.
Und ich werde es auch weiter so handhaben, erst fragen dann veröffentlichen.

Vg
Brummi
Hallo Herby,

vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen, das ist alles sehr ernüchternd, am besten veröffentlicht man also nur was man selber entworfen hat.
Das führt mich gleich zu einer anderen Frage, mit welchem Prog. kann man relativ einfach und schnell einen Gleisplan/Layout für den Bahnhof erstellen? Ich habe den Trackplanner auf dem Rechner, aber iwi komme ich damit nicht zurecht.

Gruß Ralph
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: brummi

Wenn dir es aber nicht passt, daß ich Texte oder Bilder von dir zeige, bin nicht ich derjenige der das Urheberrecht verletzt sondern der Verlag.


Warum sollte der Verlag ein Urheberrecht verletzen, wenn DU (!!) eines meiner Bilder ohne meiner Zustimmung hier veröffentlichst?

Herby
Hi Ralph,

ja, das alles ist in der Tat ziemlich ernüchternd. Aber es ist ja klar: Der Urheber (Fotograf) will und muss ja wohl Geld verdienen mit dem, was er tut. Das sollte man immer im Auge behalten. Dafür, dass ein Verlag ein Bild abdrucken darf, hat er ja mit dem Fotografen einen Preis ausverhandelt. Und dafür hat der Verlag auch gewisse Rechte erworben, aber auch die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass das Bild (soweit es in seiner Macht steht) nicht anderweitig verwendet wird. Wenn dann, so wie Du im Eröffnungspost, so ein Bild den Weg ins Internet findet, dann ist das eben nicht rechtens, so lange Du nicht von allen denkbaren Seiten das Einverständnis dazu hast (am Besten schriftlich).

Ich bin als Hobbyfotograf bei vielen Web-Galerien angemeldet, wo ich hie und da ein Bild verkaufe. Und da werden auch immer wieder Fotos abgelehnt, wenn ich nicht in der Lage bin, entsprechende Genehmigungen für die Verbreitung nachzuweisen. Das betrifft beispielsweise Fotos von Museen oder Ausstellungen etc, das betrifft Fotos mit erkennbaren Menschen drauf, das betrifft Fotos mit Markenprodukten, aber das betrifft mittlerweile auch Fotos von Tieren, die in einem Zoo gemacht wurden. Der Grund: Im Falle des Falles ist die Web-Galerie dran, wenn sie solche Bilder verkauft, ohne die schriftliche Zustimmung anderer Rechteinhaber zu besitzen.

Deswegen: Finger weg von Bildwerken fremder Menschen! Egal, was wer im Internet sagt. Die liegen - so wie @ brummi - komplett falsch.

Was den Gleisplan betrifft: da müsste man juristisch klären, inwieweit das als 'Kunstwerk' gilt. Das sind grundsätzlich juristische Graubereiche, wo die Sachlage noch nicht so recht geklärt ist. Meiner Meinung nach kann man ja auch einen Ausschnitts einer Straßenkarte im Netz zeigen, in welchem man eingezeichnet hat, wie man eine bestimmte Location erreicht (beispielsweise einen Treffpunkt für ein Mitgliedertreffen).

Ansonsten: Wenn Du wissen möchtest, mit welcher Software Du einen Gleisplan am Besten zeichnen kannst, dann bist Du bei mir an der total falschen Adresse. ich bekomme das wohl genauso gut (oder schlecht) hin wie Du. Bin auch kein Freund. Aber zum generellen Diskutieren würde es wohl eine halbwegs brauchbare Handzeichnung machen, die man halt abfotografiert.

Herby
Hallo Ralph,

zum skizzieren kannst du auch ohne Gleisplansoftware und ohne Abfotografieren einer Skizze mit Windows Paint erstellen (OK, ist eher was zum malen). Die Bilder/Skizzen kannst du dann hier im Forum hochladen. Für die Skizze in Paint habe ich ca. 4-5 Minuten benötigt.

Grüße
Markus

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Moin Richard,

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:

Vor diesem Hintergrund ist mein obiger Kommentar zu sehen.



vor dem Hintergrund ist die Sachlage klar, du hast gefragt und eine positive Antwort bekommen.
Das war aber in #16 so nicht zu erkennen und somit brandgefährlich für jemanden, der das nicht weiß.
Der Startbeitrag hier wurde wohl auch nicht aus Jux und Dollerei vom Admin geändert...

@ Ralph: kein Papier, Bleistift, Radiergummi, Lineal, Zirkel und Geodreieck im Haus?

Gruß
Kai
Hallo Kai

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

@ Ralph: kein Papier, Bleistift, Radiergummi, Lineal, Zirkel und Geodreieck im Haus?



Doch natürlich, ist alles vorhanden, bin gerade dabei einen Entwurf zu machen. Werde das Ergebnis dann hochladen.

Gruß Ralph
Hallo zusammen,

ich habe jetzt mal einen Entwurf gezeichnet, natürlich komplett verzogen und ohne Maßstab.

Die von alsimera zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die größte nutzbare Gleislänge hat Gleis 2 mit 475m und die Länge von der ersten Einfahrweiche bis zur gegenüberliegenden letzten Ausfahrweiche beträgt ca. 700m.
Da dies in unserem Maßstab ca. 4,35m ergibt, muss ich jetzt mal schauen, inwieweit ich das noch sinnvoll verkürzen kann. Wenn ich dann noch für die 8 Gleise einen Abstand von ca. 4,50m rechne, komme ich auch hier auf eine Modelltiefe von ca. 200mm ohne das Umfeld.
Das bedeutet, dass ich vermutlich auf 500mm Modultiefe kommen werde.



wird das ganze schon etwas länger. Kann man da eine sinnvolle Verkürzung vornehmen, ohne dass das dann blöd aussieht?

Gruß Ralph
Hallo Ralph,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Kann man da eine sinnvolle Verkürzung vornehmen, ohne dass das dann blöd aussieht?



Klar kann man das. Ein Teil davon ergibt sich sogar von selber, wenn Du Industrieweichen nimmst.
Die östliche Einfahrt ist zum Beispiel von der Spitze der Einfahrweiche bis zum Ausfahrsignal des langen Gleis 2 125m lang, also rund 80cm in N. Selbst mit schlanken Peco-Weichen brauchst Du aber nur rund 45-50cm.
Gleis 2 wäre dann 2,9m lang. Da kannst Du Dich ja an Deinen längsten Güterzügen ausrichten. Aber ein 2m Gleis bei einem so schlanken Bahnhof wirkt in N schon ordentlich lang, vielleicht ist auch 2,2m ganz ordentlich. Das Gleiche kannst Du für die Bahnsteiglänge überlegen und bei der Ladestraße kann man dann auch was kürzen. Das alles halbwegs gleichmäßig, so dass die Proportionen nicht verzerrt werden.

Gebäude oder einzelne Szenen solltest Du nicht allzu sehr verkleinern. Lieber mal etwas ganz  weglassen, als sie zu verniedlichen. Aber zumindest heute ist da viel Parkplatz, da könnte man zum Beispiel ohne dass es jemand merkt Parktaschen weglassen.

Was eben wichtig sind, dass die Proportionen stimmen. Angenommen der Bahnsteig war lang genug für 10 Wagen, aber in der Regel fuhren nur 7. Dann sah man doch, dass die Züge deutlich kürzer waren als der Bahnsteig. Wenn Du jetzt sagst, mein längster Zug hat nur 5 Wagen, dann würde ich den Bahnsteig nicht auf 5 Wagen einkürzen sondern eben auf vielleicht 7 Wagen Kapazität, so dass der Eindruck des Vorbildes erhalten bleibt, dass da ein im Vergleich zum Zug langer Bahnsteig war.

Aber gerade bei Gütergleisen kann man ganz gut kürzen. Denn kaum jemand hat die länge eines Güterzuges komplett im Blick und man hat schwer einen Vergleich, wie lang er eigentlich ist. Wichtig jedoch. Güterzüge sind in der Regel deutlich länger als Reisezüge. Das sollte dann eben weiterhin erkennbar sein.

Helfen Dir diese Anregungen zum Verkürzen weiter?

Viele Grüße

Dirk
Hallo Dirk,

vielen Dank für die Tipps. das hilft mir schon sehr weiter. Sorry, dass ich erst jetzt antworte, aber ich verliere hier immer mal wieder die Beiträge aus dem Blick, da keine Benachrichtigung über neue Einträge kommt.
Macht ja aber nichts, denn für unser Hobby sollte man Zeit mitbringen.

Ich bin gerade noch am Informationen sammeln, was denn alles in welcher Kombi hier gefahren ist. Es ist wohl so, dass früher auch lange Salzzüge, oder auch Holztransporte für die Zellstofffabrik gefahren sind, ebenso wie Schotterzüge von den Steinbrüchen aus der Umgebung.
Ich möchte mich aber eher auf die kürzeren Gütertransporte festlegen, die z. Bsp. Waren der Spinnerei, der BAG, der Fa. Liebherr, der Baustoff und Kohlenhandlung und anderer ortsansässiger Firmen geliefert, oder abgefahren haben.
Hier lassen sich dann schon schöne Rangierfahrten machen und Szenen nachstellen.

Gruß Ralph



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