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Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: Kato Neuauflage SBB-RIC

THEMA: Kato Neuauflage SBB-RIC
Startbeitrag
Allgäubahn - 18.05.22 21:54
Hallo zusammen,

nachdem ich bislang noch keinen entsprechenden Beitrag gefunden habe, möchte ich mal kurz die Neuauflage der RIC-Wagen von Kato mit den bisherigen Modellen vergleichen.
Meines Erachtens sind folgende Punkte verbessert worden:
- das grün ist etwas dunkler und entspricht deutlich mehr der SBB-Farbgebung. Die vorige Farbgebung sollte wohl den ausgebleichten Lack darstellen, dazu hätte der aber auch entsprechend matt sein müssen.
- die Türen sind jetzt goldfarben
- die SBB-Beschriftung und das Schweizer Kreuz sitzen etwas tiefer und damit vorbildgerechter
- die Bedruckung ist etwas kräftiger geworden
Leider nicht mehr ganz so schön sind die Fensterrahmen, die waren bei der älteren Auflage etwas feiner und gleichmäßiger.

Anbei noch einige Bilder vom ABm, die Neuauflage ist der untere Wagen. Wenn ihr möchtet, kann ich bei Gelegenheit auch noch Fotos vom neu konstruierten 12-Abteil-Wagen nachreichen.

Grüße von der KBS974

Michael

Edit hat die Wagenbezeichnung korrigiert... .



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Hallo Michael,

wenn nicht alle Wagen exakt in der gleichen Farbe lackiert sind dann finde ich das sogar vorbildlicher. Die Türen gab es auch in beiden Farben.

Hier mal ein Bild des neukonstruierten Wagens mit den 12 Abteilen. Die Wagen sind aber keine UIC-X sondern RIC-Wagen.

Grüße
Markus

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Hallo

Ich habe 1 Set mit dem neukonstruierten Wagen zugekauft. Persönlich finde ich die Wagen gelungen. Fahrtechnisch läuft die neue Serie einwandfrei. Ich kombiniere die Wagen auch mit älteren Serien. Die Abteilwagen früher hatten eine  Beleuchtung in jedem Abteiteil. Das kommt leider bei der Innenbeleuchtung nicht zum Zug. Diese entspricht eher der Beleuchtung in den modernisierten RIC Wagen. 1 alter Wagen aus den Achtzigern habe ich mit der Viessmannbeleuchtung 5015 ausgerüstet. Die Länge passend zum Wagen gekürzt und die überzähligen LEDs zwischen die vorhandenen gelötet. Somit erscheint es, dass die Abteile beleuchtet sind. Die Lichtfahrbe erscheint mir natürlicher als jene der aktuellen Wagenlieferung.

Grüsse
Robert
Hallo,

großen Dank an Michael und Markus für die schönen Fotos.

Die RIC-Wagen mit 12 Abteilen waren UIC-X-Wagen. Die Wagen mit einem Abteil weniger entsprachen dem Typ UIC-Z, allerdings ohne Klimaanlage. Deshalb werden sie manchmal als Z2-Wagen bezeichnet (Z1 wäre mit Klimaanlage). RIC heißt einfach, dass die Wagen international einsetzbar waren, aber es sagt nichts über die Ausstattung aus.

Die Modelle gefallen mir sehr gut.

Grüße
Mike
Es gibt einige Fehler in allen bisherigen Kommentaren.
Die besprochenen Kato-Wagen sind alle UIC-X, mit UIC X Abmessungen, normalerweise bekannt bei SBB als „RIC“ (obwohl es ältere Typen gab, die auch als „RIC“ bezeichnet wurden!). In der SBB-Literatur wurden die früheren (1966) RIC - Typ UIC-X genannt. Die späteren (1969-70) wurden RIC - Typ UIC genannt
Es scheint suggeriert zu werden, dass „Gold“ für die Türfarbe richtiger ist als „Silber“. Das stimmt aber nicht, denn alte Bilder zeigen den RIC-Wagen mit silbernen Türen. Soweit ich weiß, kann das „goldene“ Aussehen durch Alterung und Oxidation nach langen Betriebszeiten entstanden sein

Es scheint auch suggeriert zu werden, dass der Schriftzug „tiefer“ auf der Wagenseite „richtiger“ sei – das kann auch falsch sein.

Dieses Bild zeigt sowohl „hohe Schriftzüge“ als auch „goldene und silberne“ Türen auf einem Foto, das vor vielen Jahren aufgenommen wurde

http://www.polier.ch/Fotoarchiv/S/SutterP/00-CH-Normalspur/000S/SBB-10-01.htm

Hallo zusammen,

ich hab mal noch ein paar Detailaufnahmen von den neu konstruierten 12-Abteil-Wagen gemacht.
Nicht vorbildgerecht sind die Schlußleuchten bei der Version mit der "alten" Beschriftung, die wurden bei diesem Typ erst bei der Revision eingebaut. Das ist aber in Anbetracht der kleinen Auflage verständlich.
Zur Türfarbe möchte ich noch anmerken, dass ich zumindest bei Bildern aus den 80er/90er Jahren keine Wagen mehr mit silbernen Türen gefunden habe. Somit wären zumindest bei der Ausführung mit dem neuen SBB-Signet die silbernen Türen nicht ganz passend.
Bei DSO gibt es eine Serie "Ein Tag in Lindau" - da finden sich auch recht viele Aufnahmen von diesen SBB-Wagen.

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9272599,page=1

Grüße von der KBS974

Michael



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Moin Michael,

ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe:

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Michael

Nicht vorbildgerecht sind die Schlußleuchten bei der Version mit der "alten" Beschriftung



Schlussleuchten an "alt-beschrifteten" Wagen hat es sehr wohl gegeben

https://www.railtop.ch/assets/images/SBB-B-RIC.jpg

Oder verstehe ich Dich falsch?

Beste Grüße
Sven
Hallo,

ab Werk hatten die SBB_RIC tatsächlich keine Schlussleuchten:

https://www.ricardo.ch/de/a/ric-uic-abm-wagen-sbb-cff-2110-1102707078/

Die Schlussleuchten wurden erst später nachgerüstet oder es gab spätere Serien welche die schon ab Werk besaßen.

Grüße
Markus


Hallo Markus,

von den eleganten Schweizern habe ich zwar keine Ahnung, könnte mir aber den gleichzeitigen Umbau auf klappbarer Trittstufe und integriertem Zugschluss vorstellen.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo zusammen,

die 12-Abteil-Wagen wurden alle ohne Schlußlampen ausgeliefert (m. W. wie auch die 1. und1./2.Klasse-Wagen). Erst mit der Modernisierung (Neulack, Einbau Türschließanlage) wurden auch die Zugschlußlampen eingebaut. Klapptrittstufen haben diese Serien nie bekommen. Die später gebauten 11-Abteil-Wagen (wie im Link von Sven) wurden sowohl ohne als auch mit Zugschlußlampen abgeliefert (und hatten von Anfang an auch die Klapptrittstufen).

Kleine Anekdote aus den 80er Jahren dazu aus dem Lindauer Hauptbahnhof:

Die Schnellzüge zwischen Zürich und München hatten den Gepäckwagen immer in Richtung München bzw. Zürich stehen. Dieser hatte immer eine elektronische Zugschlußbeleuchtung. Beim Fahrtrichtungswechsel in Lindau war nun dementsprechend ein Abteilwagen am Zugschluss. Sehr häufig ohne elektronische Zugschlußbeleuchtung. Somit mussten entsprechende Tages- bzw. Nachtzeichen aufgesteckt werden. DB-Signale waren meist in ausreichender Zahl vorhanden (dafür gab es sogar einen Lampisten in Lindau) und wurden bei Bedarf einfach "bestellt". Für den Weg über die Grenze gab es diese Möglichkeit nicht. DB-Zuschlußsignale durften offiziell nicht verwendet werden (wurden notfalls aber auch hergenommen). Um Nachschub an großen schweizer Zugschlußlaternen (damals schon mit Batteriebetrieb) zu bekommen, konnte nur auf das Wohlwollen des schweizer Bahnhofspersonal gehofft werden. Die schickten dann auf einen höflichen Anruf Nachschub. Manches österreichische Zugpersonale brachte sich daher teilweise die Lampen schon mit dem Gegenzug mit oder deponierten sich Vorrat im Aufenthaltsraum... . Nicht nur einmal wurde auch mit Kreide "Zugschluß" und das Datum und die Zugnummer auf das Übergangsblech geschrieben. leider hab ich sowas nie fotografisch dokumentiert ... .

Grüße von der KBS974

Michael


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