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Thema: (Liliput-) Innnenbeleuchtung für Karwendelexpresswagen
RhönbahNer - 20.07.17 10:19

Guten Morgen,

beim Versuch, die Karwendelexpresswagen von Liliput mit einer Innenbeleuchtung auszustatten, habe ichg festgestellt, daß die Radsätze offenbar aus Kunststoffachsen bestehen. Eine Stromabnahme mittels der bekannten Aderendhülsen ist deshalb nicht möglich.

Liliput bietet für diese Wagen unter der Nummer L968940 bzw. L968945 eine Innenbeleuchtung an, die den Strom mit Radschleifern abnehmen. Von Vorteil wäre eine Stromabnahme von allen Rädern, als Nachteil rechne ich mir einen (stark?) erhöhten Rollwiderstand.

Hat schon jemand diese Innenbeleuchtung ausprobiert und kann über seine Erfahrungen berichten? Gibt es Alternativen? Es wären z.B andere Radsätze mit einseitig (!) isolierten Rädern denkbar. Welche könnten passen?

Vielen Dank für Hinweise und Grüße

Jürgen


Edit: Ich habe bereits bei Thomschke nachgesehen, dort finde ich aber keine Angabe, ob die Radsätze ein- oder beidseitig isoliert sind. Silberleitlack ist keine gute Alternative, da er sich auf Dauer abscheuern dürfte.



Hallo Jürgen

Liliput Radsätze sind bei Thomschke nicht gelistet. Miß doch mal bei Deinen Radsätzen nach, welche Spitzenweite und welchen Lkdm diese haben,
Dann suchtst Du die passenden aus und wenn Du sie in den Warenkorb legen sollst, hast Du die Auswahl ob einseitig oder beidseitig isoliert.

Grüße Michael Peters

Hallo Michael,

gemessen habe ich bereits; die Tauschsätze für Lima-Wagen könnten von den Maßen her passen. Klar war mir nur nicht, wie die Isolierung ausgeführt ist. Danke für die Info.

Bevor ich mich entscheide, will ich aber noch warten, ob es Erfahrungen mit den Liliput-Innenbeleuchtungen gibt. Rechnet man die Kosten für Radsätze und Bauteile zusammen, ist der Unterschied zwischen der Liliput-Fertig- und einer Selbstbaulösung nur noch marginal.

Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,

ich habe meinen Karwendelexpress mit Innenbeleuchtung ausgestattet.
Zunächst habe ich mir auch überlegt, wie ich das ohne großen Reibungsverlust hinbekomme.
Auch die Idee mit Messinghülsen als Achslager war nicht möglich, da wie du schon richtig sagtest, eine Kunststoffachse vorhanden ist

Also den original Innenbeleuchtungssatz bestellt.
Schlecht, wenn nicht katastrophal, ist die  Stromabnahme vs. Rollwiderstand.
Wenn du alle 4 Achsen mit den Schleifern ausstattest, dann hat deine Zuglok einiges zu tun.
Meine E44 (ebenfalls Liliput) schafft einen 4 teiligen Zug nicht ohne erhebliche Probleme.

Daraufhin habe ich "nur" ein Drehgestell mit Schleifern belassen. Da ging es etwas besser.

Wichtig ist jedoch, dass du versuchst, den Anpressdruck der Schleifer soweit zu minimieren, dass er gerade noch so auf die Achsen drückt. Dann geht's einigermaßen.

Hier hat Liliput leider definitiv Nachholbedarf (so meine Meinung).

Gutes Gelingen.
Markus

Hallo Markus,

danke für die Info. In diesem Fall werde ich mir wohl von Thomschke neue Achsen bestellen. Da ich auf meiner Anlage eine doch nennenswerte Steigung habe, scheidet die hauseigene Lösung von Liliput dann definitiv aus. Die Liliput-Achsen haben das Maß 14,7 mm (Länge) x 5,6 mm (Durchmesser). Insofern müßten die Radsätze für Lima mit diesem Maß passen.

Grüße, Jürgen

Hallo Jürgen,

nur aus Interesse: Sind das Wagen aus aktueller Produktion? Finde Kunststoffachsen auch nicht gerade zeitgemäß, da wäre ich grad froh dass ich aus der letzten ebäh Aktion keine mitgenommen habe....

Grüße
Andreas

Hallo miteinander,
Ich habe gerade bei meinem Karwendel-Packwagen mit Widerstandslack eine Verbindung zwischen den Achsen hergestellt, insofern wunderte mich die Info über eine Plastikachse. Es muss also einen metallischen Kern in der Achse geben, sonst wäre das ja nicht möglich. Keine Ahnung, ob man die Kunststoffumhüllung entfernen kann.
Beste Grüße,
Hansjörg  

Servus

Wenn man in einen Ast aus Holz in einem gewissen Abstand zwei Nägel einschlägt und mit Widerstandslack eine Verbindung zwischen den Nägeln herstellt, dann muss jeder Ast (bzw. jedes Holz) einen metallischen Kern haben, sonst...

Wenn man an die Achse zwei Prüfspitzen hält und das Dingens plötzlich zu Piepsen anfängt, ist die Kunststoffachse vermutlich doch aus Metall...

Wenn man an die Achse zwei Prüfspitzen hält und das Dingens  n i c h t  zu piepsen anfängt, ist die Kunststoffachse vermutlich wohl doch aus Kunststoff...

Da aber Liliput einen Beleuchtungssatz mit RAD-Schleifern anbietet, müssten zumindest die Räder aus Metall sein.
Wenn man aber zwei metallische Räder mittels Widerstandslack verbindet, dann...

piepsende Grüße
HaWeO


Hallo


Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: HaWeO

Wenn man aber zwei metallische Räder mittels Widerstandslack verbindet, dann...



Hat man einen elektrischen Verbraucher ... mancher nutzt das um die elektronische Gleisbesetztmeldung für ganze Züge anzuwenden, dadurch gibt es weniger Auffahrunfälle auf der Strecke.


Außer der Spatz .... auf die Strecke.

Gruß Jens


Hallo nochmal,

Sachen gibt's... @6: Hansjörg, zuerst habe ich gedacht: "Blödsinn!". Dann habe ich mir das Multimeter nochmal genommen und 15MOhm gemessen. Zuwenig für Kunststoff. Unter stärkerem Druck der Meßspitzen dann 70 kOhm. Jetzt wurde ich neugierig.

Des Rätsels Lösung: Die Achsen sind nicht aus Kunststoff, sondern sehen nur täusend ähnlich aus. Ein Schaben mit dem Bastelmesser offenbarte: Es handelt sich um lackiertes Metall! Nach Abkratzen der Farbe und etwas Silberleitlack auf einer Seite kann man die übliche Aderendhülsen-Methode wahrscheinlich problemlos anwenden. Insofern war dieser Faden ein Erfolg, allein wäre ich wohl nicht darauf gekommen!

Grüße, Jürgen

Hallo miteinander,
Ich habe den Widerstandslack jeweils außen zwischen Spurkranz und Achsspitze angebracht. Von Spitze zu Spitze hatte ich vorher 0 Ohm gemessen... Es besteht also Hoffnung... Die Sache mit den Radschleifern erklärt, warum die Achsen beidseitig isoliert sein können.
Beste Grüße,
Hansjörg

Hallo zusammen,

ich hole diese alte Diskussion mal wieder nach oben:
Bei Thomschke gibt es passende Achsen, die einseitig isoliert sind. die Frage ist nun, wie bekommt man das Potential in den Innenraum? Die Stöpsel, die die Drehgestelle halten sind zum durchbohren definitiv zu dünn (1,5mm).
Auch das bremsen mit den O-Radschleifern wäre nicht das Problem, da nur bei einem Wagen Radschleifer Notwendig wären, den Rast kann man mit Magnetkupplungen machen - Oder der Stom für die IB aus der Lok holen?

Jemand schon den kompletten Zug beleuchtet?

Grüße Michael Peters

Hallo Michael,

ich habe in den Drehgestellen kleine Federn verbaut (alte Motorkohlenfedern), die einen Kontakt zu den Beschwerungsgewichten im Wagenkasten herstellen. Das funktioniert sehr zuverlässig. Aber ich habe das nicht mit Aderendhülsen gemacht sondern mit selbstgebauten Schleifern (die den Strom auf der Innenseite der Räder angreifen). Da konnte man die Feder einfach anlöten. Der Rollwiderstand ist sehr akzeptabel.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo Moritz,

danke für die Antwort. Habe auch schon herausgefunden, daß man durch die Drehgestelle z. B. Federbroncedraht schiben kann, der an den Radscheiben schleifen kann. das mit den Federn nach oben zu den halbierten Gewichten im Wagenboden ist eine gute Idee. Ist ja ähnlich so bei den Wagen des IC1 bei GFN.
Die originalen Radschleifer sind ja momentan nicht verfügbar (lt. DMT)

Grüße Michael Peters


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