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Thema: Kleine Modifkation an einer BR150...
Barbara - 02.04.21 15:50

Hallo zusammen,

heute stelle ich meine BR 150 von RocArn oder ArnRoc vor, denn ich habe mich einwenig mit den älteren Loks dieser Baureihe von Arnold und Roco beschäftigt.

Meine beiden eigentlich doch recht passabel wirkenden Roco-150 führten aufgrund der sehr mangelhaften Zugkraft stets ein Schattendasein. Die Lokomotiven stellten mich einfach nicht zufrieden - zumal gerade die BR 150 das Sinnbild für schwere Güterzüge ist.
Das wollte ich ändern und fasste einen Entschluss:

Für ganz kleines Geld erstand ich eine funktionsfähige 150 von Arnold. Diese Loks sind - wie das Vorbild - bärenstark, aber das ist auch die einzige vorhandene Parallele.
Jeder, der dieses furchtbar misslungene Modell mit einer Roco, oder gar neuen Minitrix-150 vergleicht, weiß wovon ich spreche.
Aber die Arnold-Lok verfügt über durchaus gute Drehgestelle und auch die Längenmaße korrespondieren mit der Roco-150. Außerdem haben die Arnold-Drehgestelle, anders als Roco, sogar Aufstiegsleitern.
Mein Ziel war es also, die dankbare Arnold-Technik mit dem guten Roco-Gehäuse zu vereinen.

Also zerlegte ich die Arnold Lok in ihre Bestandteile und bat einen sehr guten Freund, mir das Chassis nach meinen Vorgaben auf dem Frästisch seitlich maschinell zu schmälern. Der Rest war Handarbeit: Für die Maschinenraumfenster des Roco-Gehäuses fräste ich mit dem Dremel entsprechende Aussparungen, die Kopfform musste angepasst werden und auch sonst sind feinere Fräsarbeiten an den Chassisenden nötig, um den richtigen Abstand zwischen Gehäuse und Drehgestell zu erzielen.

Die Platine passte ich schließlich den neuen Gegebenheiten an und entfernte gleich auch alle unnötigen Leiterbahnen. Auch konnte ich sogar den Döhler&Haass DH10 direkt auf der Platine anbringen, denn die Arnold-Technik baut insgesamt etwas flacher, als das ursprüngliche Roco-Chassis.

Auch das Gehäuse wollte ich nicht "schachtelneu" belassen.
Genauer gesagt, habe ich mich beiden Gehäusen, nämlich in grün und ozeanblau-elfenbein angenommen.
Das grüne Gehäuse zeichnet sich jetzt dadurch aus, dass es nun Einfachlampen ohne umlaufende Griffstangen hat und eine dazu passende Loknummer - nämlich 150 011-5 - erhielt.
Es waren diverse Lackierschritte notwendig und auch die Patinierung sollte nicht fehlen.

Die neue Lokfront entstand ausschließlich mit meinem allerbesten Laborskalpell. Es ist also eine reine "Schnitzarbeit", sogar das Glätten der Flächen erfolgte ausschließlich nur mit dem Skalpell. Die Lichtleiter kürzte ich mit der Diamantscheibe und polierte die neue Lichteintrittsöffnung.

Das ozeanblaue Gehäuse habe ich nur mit einer Patinierung versehen, die Dachausrüstung farblich behandelt und mit Washings von Vallejo die Lüftergitter behandelt.
Beide Gehäuse erhielten auch gleich den Sommerfeld DBS 54.

Wie ich finde, sieht die Welt doch gleich wieder anders aus. Bei dieser Gelegenheit darf ich noch bemerken, dass mir die eigentliche Kopfform der Roco-150 von allen Modellen am besten gefällt. Dennoch ist das aktuelle Minitrix-Modell natürlich feiner graviert und bedruckt.

Faszit:
Der Umbau begeistert mich. Endlich habe ich meine Vorstellung von einer zugkräftigen 150 mit verfeinertem Roco-Gehäuse verwirklicht. Die Lok fährt jetzt satt und lässt keinen Zug mehr stehen. Sogar die Aufstiegsleitern als "Zugabe" ohne jeglichen Aufwand erfreuen mich.
Trotzdem habe ich heute noch einen Glockenanker-Motor bestellt.

Nachteil: Mir fällt die Entscheidung der Gehäusewahl schwer…
Am besten, gleich noch eine Arnold-Lok umbauen 😉

Anbei noch einige Bildchen von beiden Lokgehäusen auf besagtem Chassis.
Bis dahin…
Barbara


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Hallo Barbara,

genialer Umbau. Das gleiche Problem habe ich auch. Die 150 von Minitrix als DCC-Soundlok wollte ich mir nicht kaufen. Meine Arnold 150 zieht sehr gut aber sieht optisch nicht gut aus, beide Roco 150 sind optisch besser getroffen aber ziehen weniger als eine 140 von Minitrix.  

Kannst du mal bitte noch ein paar Bilder von überarbeiteten Arnold-Chassis und eine Skizze mit den Maßen einstellen? Im Bereich des Motors wird es da nach dem Abfräsen des Chassis recht dünnwandig oder?

Grüße
Markus

Hallo Markus,

vielen Dank.
Mehr Bilder habe ich leider nicht. Es gibt auch keine Skizze. Das Chassis wurde sozusagen während dem direkten Maßnehmen am Lokgehäuse auf den Frästisch gespannt und von der Längsmitte ausgehend, beidseitig passend bearbeitet.
Die Handfräsarbeiten waren ebenfalls Anpassungen durch immer wiederholtes Probieren. Geduld und Fingerspitzengefühl ist also gefragt.

Natürlich muss man im Bereich der Motoraufnahme gut aufpassen, aber es funktioniert noch ganz gut. Außerdem hat das Arnold-Chassis den Vorteil, dass die Platine mit vier Schrauben befestigt wird und deshalb zur weiteren Stabilität beiträgt.

Bis dahin...
Barbara


Hallo Barbara,

als ich Beitrag 1 geschrieben hatte waren noch nicht alle Bilder hochgeladen. Du hast also "nur" im Problembereich das Chassis mit dem Dremel von Hand ausgefräst? Und dein Freund das Chassis beidseitig in der kompletten Breite? Die Arnold Lok ist ja mindestens 1mm zu breit.

Grüße
Markus

Hallo Markus,

so ist es:
Die seitlichen Flächen maschinell, der Rest ist Handarbeit.
Die Arnold-Lok ist, glaube ich, sogar 1,6mm zu breit. Das ist schon fast eine Lademaßüberschreitung
Die Drehgestelle sind aber wirklich ordentlich.

Bis dahin...
Barbara



Hallo Barbara,

interessanter Umbau, besonders die Einfachlampen!
Ich wundere mich nur, dass die Zugkraft bemängelt wird, meine 150 144-4 zieht wirklich sehr ordentlich und führt sogar ständig einen Roco Clean im langen Güterzug mit!
Es ist eine spätere Ausführung mit Schwungmasse und 4 Haftreifen. Die Lampen habe ich mit sehr viel Geduld und Gefühl etwas kleiner geschliffen und auch die Tritte sowie Details der Pufferbohle nachgerüstet.

Gruß
Gabriel

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Hallo Barbara.

da haut's jedem Dampfer glatt die Radreifen von den Radnaben. Solides Arbeiten und Vorbildnähe.

Ich meine eine E03er "Blondine" aufzubrezeln ist das Eine, aber zwei starke E50 Damen zu bändigen ist nochmal etwas Anderes.

Die ob/b Ausführung sieht besonders gelungen aus. Die würde ich mir sofort auf die Anlage stellen. Jedenfalls ist das meine Favoritin.

Geruhsame Osterfeiertage.

Frank

Hallo Barbara

Viele Dank für das Einstellen deines Umbaues! Ich habe auch eine Roco 150, welche trotz diverser Modifikationen kaum in der Lage ist, einen artgerechten Zug zu befördern.
Da ich bekennender Hardcorebastler bin, werde ich den Umbau mal "kackfrech" kopieren
Das die Arnold 150 ein wahrer Bulle ist, ist mir nur zu gut bekannt, ich hatte eine solche bis 2001 im Fuhrpark, dann brannte die komplette Anlage ab
Hut ab auch vor deiner vorbildgerechten Alterung!

Gruß

Carsten

Hallo Barbara

sehr schöner Umbau.
Auch wenn ich das Vorbild nicht kenne so fällt mir ein kleines Detail auf, der Türgriff ist mit grün lackiert.
den würde ich schon noch "silbern" absetzen

https://www.bundesbahnzeit.de/bauartunterschied...0038.jpg?=1238177613

https://www.bundesbahnzeit.de/bauartunterschied...0019.jpg?=1237830416


... die Griffstangen für den Führerstandseinstieg vielleicht auch noch, jedoch ist das eine Entscheidung nach dem Vorbild.

Grüße Jens

Hallo Barbara,

sehr schöner Umbau ! Immer sehr interessant was du so machst.

Ich habe auch gerade einen Umbau angefangen. Es soll aus einer Roco Br 150 Ep IV eine frühe E 50 entstehen. Also mit Regenrinne, Einfachlampen mit weiß/rotem Lichtwechsel, Schwaiger Lüftungsgitter, freistehenden Griffstangen aus 0,3mm Draht und Tritte an der Front aus Riffelblech. Lackiert wird in Flaschengrün mit Dach in Weißaluminium. Digitalisiert wird mit einem DH10C. Im Anhang zwei Bilder mit den ersten Arbeiten.

Grüße Harald

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Hallo Gabriel,

deine Anlage Rheine ist ja, ähnlich wie das große Vorbild, ohne nennenswerte Steigungen. Aufgrund der Konstruktion der Drehgestelle der Roco 150 kann das Modell keine große Zugkraft auf die Schienen bringen und das merkt man eben nur im Hügelland. Der gleiche Konstrukteur hat später offenbar dann auch die Fleischmann 194 konstruiert...


Hallo Barbara,

ein winzig kleiner Fehler ist mir noch aufgefallen. Mit der 150 011 hast du ja eine Tatzlagerlok nachgebildet, dann wäre die korrekte Beschriftung 128 t 😉

Grüße
Markus

Hallo zusammen,

danke für die netten Beiträge und Anregungen.
Werde die Türklinken noch absetzen und irgendwann vielleicht auch die Bremsbeschriftung anpassen. Mal sehen was noch so alles kommt...

# 9 Harald:
Was Du hier zeigst hat echt Potential. Das ist einfach nur Klasse und ich bin total gespannt auf das Ergebnis.
Diese Ausführung (wohl in Ep. IV) wäre übrigens meine absolute Wunschausführung für eine 150. Die Einheitslokomotiven mit Einfachlampen und Schweiger-Gittern gefallen mir persönlich sowieso immer am besten.

# 5 Gabriel:
nach Deinem Beitrag war ich fast geneigt, mir eine Lok der 2. Serie zuzulegen. Aber ich vermute, dass sich auch die 2. Serie nur dur die Schwungmasse unterscheidet. Die eigentlichen Probleme liegen aber im unausgewogenen Konzept der Drehgestellgetriebe. In der Tat gibt es auf meiner Anlage Steigungen bis 2,5% im Wendel und "hinter den Kulissen". Da musste man schon ein Tuch über die Roco-150 legen, damit die Lok nicht sofort Angst vor der Steigung hatte...

Bevor ich die Arnold-Umbau-Variante wählte, verbaute ich mit einem großen Aufwand ganz sauber und praktisch "unsichtbar" jede Menge Blei in den Roco-Drehgestellen. Außerdem konstruierte ich eine federnde Abstüzung der der führenden Radsätze gegenüber dem oberen Lokrahmen.
Ergebnis: Viel besser, aber trotzdem nicht überzeugend. Eine schlechte Konstruktion lässt sich nicht vollkommen ausbügeln.
Insgesamt bin ich jetzt mit der Arnold-Technik unter dem Roco-Gehäuse aber total zufrieden.
Wenn in Kürze der Glockenanker-Motor hier ankommt, wird die Lok ein seidenweich fahrendes 150-"Träumchen" mit ordentlich Zugkraft sein - so wie sich das für diese Baureihe auch gehört.

Bis dahin...
Barbara


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Hallo Barbara,

bei meiner 150 haben die inneren nicht angetrieben "Laufachsen" einen sehr großen vertikalen Federweg, so dass die Hauptlast auf den mittleren Haftreifenachsen liegt, ist das bei deinen auch so? Und die Lok ist ja nun nicht leicht...
Ich habe die 150 probeweise mal einen sehr schweren Zug mit zusätzlich 2 Roco Clean meine einzige Steigungstrecke, eine eingleisige Nebenstrecke, ca. 2% Steigung, Radius 50cm befahren lassen, wo sie sonst nicht zum Einsatz kommt, keine Probleme, schafft sie aber gerade so...

Gruß
Gabriel

Hallo Gabriel,

die Konstruktion ist offenbar gleich.
Animiert durch Deine Erfahrung habe ich soeben mal einen praktischen Zugkraftvergleich mit verschiedenen Referenz-Lokomotiven angestellt:

- Wendel: 2,5%, Radius 400 mm, Fleischmann-Flexgleis
- Wagenzug: 26 Tds, davon 21 Fleischmann-Wagen und 5 Minitrix-Wagen
- Digitalbetrieb

Souverän:
=> Fleischmann: 151, 140 (alte Ausführung), 218 alte Ausführung), 221
=> Minitrix: 193 (gemeint ist die E93, fünfpolig), 184 (neuere Ausführung mit Haftreifen)
=> Meine Umbau 150 (Chassis Arnold-150)
Anm.: Alle Loks können den Zug auch in der Steigung bedenkenlos und ohne Schleudern anfahren.

mit Ach und Krach:
=> Brawa 216 (was mich sehr erstaunte!)
=> Minitrix 184 (alte Ausführung OHNE Haftreifen, wow!)

ohne Erfolg:
=> Minitrix: 144, 150 (Club-Modell 150 012)
=> Fleischmann: 140 (neuere Ausführung mit DSS)
=> Hobbytrain: 140 (sämtliche Ausführungen)
Anm.: Keine der genannten Loks bewältigte wenigstens 1/3 der Wendelsteigung.

In diesem kleinen, praktischen Vergleichstest achtete ich auf möglist gleiche und vorbildnahe Geschwindigkeit bei allen Testlokomotiven. Alle Testzüge starteten am Beginn der Steigung.

Bei besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, wie sich eine serienmäßige Roco-150 erfolgreich mit einem solchen Zug unter den genannten Bedingungen messen kann.
Jedenfalls bin ich von der Zugkraft der modifizierten RocArn-150 restlos überzeugt. Wie ich feststellen konnte, spielt die Lok sogar unter den hier exemplarisch vorgestellten Top-Zugkraft-Modellen mit, obwohl einwenig Eigengewicht durch die Fräsarbeiten eingebüßt wurde.

Bis dahin...
Barbara


Hallo Barbara,

ähnliche Erfahrungen habe ich auf meiner alten Anlage auch machen müssen. Allerdings gab es damals die Minitrix 150 noch nicht. Das miese Abschneiden der Minitrix 150 bei der Zugkraft finde ich mehr als enttäuschend. Da bleibt nur noch der Einsatz im Personenzugdienst...


Hallo Gabriel,

verblüffend was deine Roco 150 ziehen kann. Ich habe eine grüne Roco 150 (noch mit Pappschachtel) und eine 150 in o/b aus der letzten Serie (mit Kunststoffschachtel). Beide ziehen gleich schlecht.

Grüße
Markus

Hallo,

ja mich wundert es auch, dass die 150 hier mehrheitlich eher schwach sind, obwohl die kein Leichtgewicht ist. Evtl. liegt es an unterschietlichen Haftreifen?
Endgegengesetzt zu Barbaras Brawa 216 ist meine Br 216 erste Serie sehr schwach...

Gruß
Gabriel

Hallo Gabriel, hallo Markus,

ganz ehrlich - die Positionsveränderung der Haftreifen innerhalb der Roco 150-Drehgestelle verhelfen der Lok wahrhaftig nicht zu Glanzleistungen. Es ist allenfalls eine winzige Optimierung.
Wie oben zu sehen, habe ich schon sehr viele Gedanken, Arbeit und Zeit in diese Lokomotiven investiert.
Merklich besser wurde es erst durch die Erhöhung des Anpressdruckes der führenden Radsätze - also 1 und 6. Das Problem ist das ungünstige Drehmoment, welches sich um die Radsätze 3 und 4 bildet. Die Lok neigt zum steigen - da nützt auch das relativ hoche Chassis-Gewicht nichts. Deshalb beschwerte ich die Drehgestelle selbst.
Aber wie schon gesagt - es wurde zwar besser, aber von einer 150, der einst stärksten E-Lok der Bundesbahn - erwarte ich auch im Modell etwas anderes.
Eine weitere Möglichkeit könnte ich mir noch als neue Messing-Konstruktion der Drehgestellblöcke vorstellen. Aber wofür, wenn das Arnold-Chassis doch alle Vorteile bietet?

Die 216 von Brawa habe ich in rot und o/b, beide mit Sound. Beide Loks ziehen recht ordentlich. Den besagten Zug würde ich einer Brawa 216 aber nicht regulär zumuten. Aber für den Test war das mal ganz interessant zu sehen...

Bis dahin...
Barbara

Hallo

Eine zugkraftschwache Trix-150 hatte ich auch. Neue (eher ältere) Trix(!!!)-Haftreifen haben sehr geholfen. Mit Fleischmann-Haftreifen zöge sie vermutlich noch mehr.

Dietrich

Hallo zusammen,

inzwischen habe ich mich dazu entschlossen, das ozeanblaue Gehäuse auf dem Arnold-Chassis zu belassen. Deshalb beschäftigte ich mich nochmal mit den Gehäuse und setzte die Lüftergitter nochmals farblich ab. Auch die Stirnfensterrahmen habe ich geschwärzt. Wie ich finde, wirkt das plastischer und vorbildnäher. Für die Gummilippe über den Fenstern benötige ich einen noch feineren Lackstift. Solange muss das jetzt noch so bleiben.

Anbei noch einige Fotos. Auf dem letzten Bild ist die Lok im Zustand vor der Modifikation zu sehen.

Bis dahin...
Barbara

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Hallo Barbara,

da bei mir die alte Arnold 150 fährt (und auch bleibt,trotz Übergröße,bin ich bei meiner Statur ja gewohnt ,kann ich Deinen Umbau nur bewundern.Kompliment !

Schöne Ostergrüße

Frank

Hallo Barbara

Aufgrund deines hervorragenden Umbauberichtes habe ich mir die Tage mal eine fahrfähige Arnold 150 aus der Bucht gefischt, und werde nun auch diesen Umbau starten.
Nun habe ich aber noch eine Bitte:
Wäre es möglich, das du die angefeilten Verjüngungen an den Führerständen mal ausmisst, also Breite am Ende und Länge der Verjüngung?
Ich möchte nicht unbedingt das empfindliche Gehäuse mit in die Arbeit nehmen, wo ich die komplette Bearbeitung auf unserer Fräsmaschine vornehmen werde.

Gruß

Carsten


Hallo,

ich hätte ebenfalls Interesse an den Maßen da ich zwei Arnold Chassis habe und die ebenfalls anpassen möchte.

Grüße
Markus

Hallo Barabra,

die Lok sieht doch tatsächlich ganz gelungen aus.

Du könntest noch die Trittstufen in Elfenbein absetzten und bei den Griffstangen das Elfenbein nach unten ziehen, oder sie in silber lackieren - aber nur einmal oben entlangziehen, und nicht in der kompletten Stärke, dann fällt kaum auf, dass sie angespritzt ist.

http://www.eurolok.ch/Fotos/DB/BR%20150/content...n_147-018_large.html

Eigentlich müssten ja auch die Regenrinnen in schwarz, aber da weiß ich nicht, ob das nicht zu dominant wirken würde, sie abzusetzen, da die Abformung ja etwas dick ist.

Viele Grüße

Dirk

Hallo Barbara,

toller Umbau den du uns hier zeigst. Da sieht man eigentlich das auch Potential für eine zeitgemäße zugkraftstarke BR 150 in 1:160 da wäre, die Sammlern wie den klassischen Spielbahner erfreuen könnte. Ich verstehe nicht ganz warum man in Sonneberg nach H0, erstmal nur die Maschine ähnlich wie die BR 151 auch nur jeweils in TT gemacht hat, aber für N bisher nicht. Vielleicht überdenkt man dies in Sonneberg ja hoffentlich noch und gönnt N-Bahnern eine zeitgemäße zugkraftstarke sechsachsige Einheitselok der DB.

Hast du zufälligerweise auch mit der Minitrix 217 Zukraftsversuche angestellt, oder hat die schon lang vorher das Handtuch geworfen, da es besser gleich untern Tisch gefallen ist? 217er auch gern in Doppeltraktion sind ja für Regensburg so typisch in deiner gewählten Epoche und kamen ja auch unter Fahrdraht auf direktem Weg durch von/nach Nürnberg Rbf zum Einsatz, oder halt auf Überführung ins AW Nürnberg, oder als Bremsloks im Einsatz im Messzugdienst.


Gruß, Matthias

Hallo, Barbara,

falls du mich gerade nicht sehen kannst, liegt das daran, dass es mich vor Ehrfurcht umgehauen hat!

Gibt es eigentlich irgendwas, was du NICHT kannst...?

Einfach genial, dein Umbau!

Liebe Grüße

Holger

Hallo Barbara,

deine Lokschlosserei hat wirklich ein Talent sondersgleichen. Die ob/b ist jetzt nochmals einen Tick optischerseits vorbildgerechter.

Hut ab und weiter so.

Frank

Hallo zusammen,

habe irgendwie völlig verpeilt, dass hier noch Reaktionen zu dem Thema waren.
In Anbetracht der Uhrzeit melde ich mich morgen noch mal zu dem Thema.

Gute Nacht...
Barbara  

Hallo zusammen,

ersteinmal Danke für die vielen Blumen! Es freut mich sehr, dass mein Umbau auf eine so tolle Resonanz gestoßen ist und hier bereits Folgeprojekte in Planung sind.
Mir persönlich gefällt die Roco-150 im Gesamtbild besser, als die Trix-Lok - auch wenn das Trix-Modell feiner graviert und beschriftet ist. Das liegt einfach an den Gehäuse-Proportionen: Die Rundungen der Kopfform an der Roco 150 sind um ein Vielfaches besser getroffen.

Heute Morgen habe ich eine kurze Skizze angefertigt. Leider war ich irgendwie noch nicht ganz wach, und hätte die Skizze auch besser auf dem Papier plazieren können. Die Vorderansicht wirkt jetzt etwas "geschmiert", aber ich hoffe es erfüllt ansonsten seinen Nutzen.
Erspart habe ich mir die Ausnehmungen der Maschinenraumfenster. Die Lage der Maschinenraumfenster  wird sich jeder selbst ausmessen können. Hier gilt: 1mm tief ausfräsen und 3mm von der Oberkante.
Bitte Vorsicht beim Fräsen! Die Schwachstelle befindet sich im Motorbereich. Es ist zwar noch genügend Restmaterialdicke vorhanden, aber es besteht bei unvorsichtiger Handhabung - besonders während der Bearbeitung - Bruchgefahr. Im zusammengebauten Zustand trägt die sehr gut verschraubte Platine zur Stabilität bei und das Chassis ist durchaus sehr stabil. Die echte, deutsche Wertarbeit zahlt sich hier aus!

Für meine Angaben übernehme ich allerdings keine Gewähr. Jeder ist für seinen Umbau selbst verantwortlich - das möchte ich hier am Rande zumindest kurz erwähnt haben.

Bis dahin...
Barbara



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Guten morgen Barbara

Vielen Dank für die Skizze! Nun kann ich das Chassies meiner 150 nächste Woche mal unserer Fräsmaschine vorstellen

Gruß

Carsten

Hallo Barbara,

auch ich bedanke mich für die Skizze. Das Maß 16,2 mm ist die neue Gesamtbreite. Aber ist denn das Maß 16,0 (für das Ende des Radius) korrekt? Das wäre ja beidseitig nur ein Radius von 0,1mm und damit nicht der Erwähnung wert.

Grüße
Markus

Hallo Markus,

0,1mm sind immerhin ein 1/10 Millimeter. Du glaubst nicht, wie sehr dieses Zehntel klemmen kann, wenn Du die Abrundung nicht beachtest .
Aber vielleicht sind in den Tausenden von existierenden Lokgehäusen auch Toleranzen, die das wettmachen. Das habe ich natürlich nicht ergründet.

Letztlich ist solch eine Sache auch immer Handarbeit. Probiere es einfach.

Viele Grüße
Barbara

Edit:
Außerdem bitte ich Dich zu beachten, dass es sich hier nicht um einen kreisförmigen Radius handelt, sondern um eine Abrundung. Siehe die 10 mm, gegenüber der Oberkante (Originalmaß, habe ich weggelassen)

Hallo Barbara,
tolle Arbeit!
Koenntest Du bitte ein Bild der modifizierten Lichtleiter einstellen? Lichtleiter poliert....wie und mit was genau (ich habe das auch mal versucht, allerdings mit maessigem Erfolg)? Hast Du dann das komplette Gehaeuse lackiert oder nur die Abgeschitzten Stellen?

Ich habe ein 150-er Gehaeuse und werde mal eine Umwandlung in Einfachlampe vornehmen.

Vielen Dank und ein schoenes WE

Alex


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