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Thema: Einmessen von Decoder und Motor unterschiedliche Hersteller
Santorin - 19.04.21 17:00

Anfängerfrage:

Ich tu mich etwas schwer mit dem richtigen Einstellen der CV Werte. Das alle Decoder anders auf die unterschiedlichen Motore und Hersteller reagieren, ist mit klar.

Ich habe eine z21 White Start und eine Fleischmann multiMAUS.

Ich benötige unbedingt eine gerade Messstrecke. Ein TC ist nicht vorhanden. Kann ich das trotzdem irgendwie einmessen?

Frank


Hallo Frank,

vielleicht hilft dir dieser Link weiter:

http://www.modell-bahner.net/rechner.php

Gruß
Dirk

Hallo Frank

Das kann auch helfen: https://www.1zu160.net/goodies/geschwindigkeitsrechner.php

Dietrich

Hi!
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

Ein TC ist nicht vorhanden. Kann ich das trotzdem irgendwie einmessen?


Was willst Du gegen welchen Vergleichswert mit welchem Ziel einmessen?

Die Einmessvorgänge für die diversen PC Programme - das ist ja nicht Dein Thema was ich verstanden habe - dienen dazu daß der PC weiß wie schnell ein Fahrzeug fährt damit die Position erraten werden kann. Klappt manchmal ganz gut. Nun frage ich mich was Dein Ziel ist.

Geraten: die Geschwindigkeit Vmax anzupassen? Einfach eine bekannte Länge Gleis und die Zeit stoppen. So ermittelt man die Geschwindigkeit. Ob das eine Gerade oder ein mäßiger Bogen ist sollte bei geregelten Decodern egal sein. Vmax beeinflusst man am besten mit der Schienenreferenz Spannung. Will man eher mehr Unterhaltung und einiges an Ärger haben, nimmt man CV5. Ausnahme D&H die verwenden CV5 um die Referenz einzustellen, da funktioniert die Regelung etwas anders als bei den anderen Decodern.
-AH-

Ich danke euch.

Arnold: Also die Umrechnung und Anpassung über CV5 habe ich bisher immer so gemacht. Wenn ich Deinen Hinweis richtig verstehe, macht man dies nicht so?

Meine Vorstellung war, dass das "einmessen"  den Decoder optimal auf den Motor einstellt. Geht also nicht?

Hallo Frank,
dir geht es nicht um das Einmessen einer vorbildnahen Geschwindigkeit bzw. den korrekten Halt der Lok zB: am Bahnsteig.

Um den Motorlauf "optimal" mit dem Dekoder einzustellen brauchst du 2 Informationen.
Welche Motorbauart ist in der Lok verbaut?

Die Betriebsanleitung des Decoderherstellers welche CV-Einstellung für welche Motorbauart empfohlen wird.

Letztendlich sind die Angaben des Decoderherstellers Hinweise und das "finetuning" geht nur über probieren.

VG
Martin


Tach.

Der Kollege sucht nach Lösungen den eingebauten Lokdecoder elektronisch optimal mit dem jeweiligen eingebauten Lokmotor abzugleichen.

Dafür steht dem Kunden bei der Firma ESU ein Messprogramm zur Verfügung, dass mittels einer Tastenkombination im ESU Lokdecoder ausgelöst wird. Auf einer geraden waagrechten Strecke von ca. 2.500 mm misst der Decoder bei Vollgas der Lok den Motor ein und merkt sich dauerhaft die gefundenen Werte in seinem internen Speicher so lange wie Du diese nicht manuell dann veränderst oder erneut eine Messung veranlasst. Wie man das macht steht in der umfassenden Bedienungsanleitung des ESU Decoders.

Andere Firmen haben soweit mir bekannt ist, diesen Komfort der manuellen Einmessung leider nicht. Hier ist Erfahrung und Ausprobieren angesagt. Generell sollte man nicht zu viel rumspielen damit, da moderne Decoder oft eine aktive Automatik für den Motorbetrieb schon an Bord haben. Wie gut diese Regelung ist, ist oft Geschmackssache und hängt auch vom eigenen Bedarf ab (Schleichfahrten nach Vorbildgeschwindigeit umgerechnet und ultragenauer Kriechgang auf den "mm" im Rangierbetrieb oder flottes Schnellzug oder rasantes ICE 4 Fahren auf der Schnellfahrstecke).

Rennsemmel bekommt man eigentlich über CV05 sofort in den Griff. Ebenso zu langsame Loks.

Glockenankermotoren benötigen eine höhere Ansterungsfrequenz (32 - 40 kHz) als klassische Ankermotoren (16 kHz - 20 kHz). Darauf muss man achten!

Viel Erfolg.

Frank





Hallo Frank,

ich habe mir dafür die Speedbox mit Display zugelegt. Funktioniert einfach und gut und schnell.

http://rztec.de/Shop/product_info.php?info=p7_speedbox-mit-display.html

Viele Grüße
Andrei

Hallo Frank,

mit etwas Basteln und dafür sehr preiswert: https://n-modellbahn.de/moba-speed/

Hab ich nachgebaut und bin begeistert.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Kollege sucht nach Lösungen den eingebauten Lokdecoder elektronisch optimal mit dem jeweiligen eingebauten Lokmotor abzugleichen.



Genau das ist es. Ich habe eine kleine Anlage, da reicht eigentlich über CV5 die Geschwindigkeit einzustellen. Ob die Lok jetzt 65 oder 70 fährt, ist nicht so wichtig.

Also, ESU kann das mit entsprechendem Equipment. Aber dann nur ESU Decoder?

Also brauche ich neben den Decodertypen auch die Angaben zum Motor? Hab ich das jetzt richtig verstanden?

Frank


Hallo Frank,

was du benötigst ist eine Zentrale, die die Werte auf den Decoder eintragen kann. Da ist der Decoderhersteller irrelevant. Du willst hier den Wert der CV5 ändern. Ob dasymit der weißen Z21 geht, weiß ich nicht. Wohl eher nicht, eher dan die große schwarze. Ich selbst habe eine CS3+, da geht das ganz einfach. Und ich habe die unterschiedlichsten Decoder und den Lokomotiven...

Viele Grüße
Andrei



Hallo Andrei,

mit der z21 weiß Starter kann ich CV lesen als auch schreiben. Hab ich gemacht. Aber auf den Motor hab ich ja so keinen Einfluß. Es gibt Maschinen, die ruckeln und brummen stark in niedriger Fahrgeschwindigkeit.

Kann aber nur den Decoder-Hersteller auslesen. Den Decodertypen jedoch nicht.

Frank

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Santorin

Genau das ist es. Ich habe eine kleine Anlage, da reicht eigentlich über CV5 die Geschwindigkeit einzustellen.


Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Santorin

Aber auf den Motor hab ich ja so keinen Einfluß. Es gibt Maschinen, die ruckeln und brummen stark in niedriger Fahrgeschwindigkeit.


Moin Frank,
natürlich nicht. CV5 ist für die Geschwindigkeit, nicht für die Anpassung der Motorregelung an den Motor.

Letzteres ist nicht standardisiert, es gibt verschiedene Regel-Algorithmen und jeder Hersteller hat eigene CVs, um die Motorregelung anzupassen.

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass speziell bei alten, gerade genuteten und recht polfühligen Dreipolern kein Blumentopf zu gewinnen ist. Bei alten Arnold Modellen z. B. habe ich Motoren ausnahmslos gegen Glockenanker Motoren tauschen müssen. Gleiches gilt auch für viele Fleischmann Modelle.

Falls sich den konventionellen Motoren überhaupt ein halbwegs kultiviertes Verhalten abringen lässt, dann i. d. R. mit kurzen Messzeiten, schnellen Messzyklen und starker Ausregelung. Die kleinen Motörchen in unseren Modellen haben nun mal nur ein kleines Trägheitsmoment. Große Schwungmassen sind in den seltensten Fällen verbaut. Da hilft halt nur, wenn der Decoder möglichst häufig misst.

Schräg genutete möglichst fünfpolige Motoren sind da einfacher zu bändigen und bei Glockenanker, die praktisch kein Rastmoment haben sieht es dann ganz anders aus.

Ohne konkret zu wissen, was für ein Motor- und Decoder-Typ verbaut ist, kann ich aber nicht konkreter werden.

Gruß,
Torsten


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