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THEMA: Rückbau von Digital auf Analog / Erledigt

THEMA: Rückbau von Digital auf Analog / Erledigt
Startbeitrag
Ringi - 01.08.21 11:13
Hallo zusammen.
Ich bekomme die Tage eine Digitale Fleischmann E- Lok.
Da ich Analog Fahrer bin, möchte ich diese auf Analog Betrieb zurückbauen.
Reicht es wenn ich den Decoder gegen einen originalen Fleischmann Analogstecker tausche ?

Gruß Ringi


Hallo Ringi,

im Normalfall reicht es aus den Analogstecker wieder einzusetzen. Voraussetzung ist das der Vorbesitzer keine Änderungen an der Platine vorgenommen hat. Du solltest für eine Lok von Fleischmann auch zwingend ein Analogstecker von Fleischmann (und nicht von einem anderen Hersteller) verwenden.

Grüße
Markus
Hallo Ringi,

wahrscheinlich ja. Voraussetzung ist, dass die Lok auch so digitalisiert wurde. Alternativ bliebe die Möglichkeit, im Decoder den Analogmodus zu aktivieren und mit dem Spannugsabfall ( Anfahren erst bei höherer Trafostellung ) zu leben, der sich beim Decoder einstellt.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard
Hallo.

Ein Rückbau ist i. d. R. bei Decodern nicht nötig, die Lösung ist banal.

Eleganteste Lösung:

Der Vorbesitzer möchte bitte in der CV Adresse 29 (DCC System) den Analogbetrieb laut Decoderhandbuch / Betriebsanleitung wieder einschalten.

Weil werksseitig sind alle moderneren Decoder schon lange so eingerichtet bzw. man kann das jederzeit selbst ein- und ausschalten, dass der Modellbahner beide Betriebsarten Digital und Analog parallel benutzen kann. Die Digitalbahner schalten aber gerne den Analogmodus manuell ab.

Die hier technologisch bedingte geringe Zeitverzögerung bei anliegen einer analogen Spannung am Gleis liegt im oberen im Millisekundenbereich beim Anfahren und ist kaum wahrnehmbar.

Bitte teile das dem Verkäufer der digitalen schnellstmöglich mit bevor die Lok auf Reisen geht!
Frage den Verkäufer vorsorglich auch, ob er den Decoder überhaupt noch eingebaut hat, oder schon den Analogdongel wieder eingebaut hat!


Beste Grüße.

Frank

Moin Ringi,

warte doch erstmal ab. Die meisten Decoder verstehen nach den Reset, was viele Verkäufer als letztes machen (Adresse 3), auch Analog. Also erstmal auf die Gleise stellen und testen ob die Lok läuft. Wenn nicht dann kann man immer noch weiter machen und den Decoder umprogrammieren lassen oder den Decoder entfernen.

Solltestest du aber keine Weiteren Infos zur Lok beibringen, werden wir hier weiter nur im Kaffeesatz lesen.

MfG HePi
@Ringi & HePi,

es gibt leider genug Verkäufer / Schlawiener die keinen Service vorher noch machen oder ahnungslosen Kunden eine digitale Lok andrehen, die aber noch keinen Decoder trotz Schnittstelle eingebaut hat!

Seine Angaben fand ich sind doch ausreichend?

Es genügt vollkommen in CV 29 den Analogmodus vor Abverkauf einzuschalten, aber er soll bitte darauf drängen. Denn als Analogbahner hat er keine Zentrale oder einen Programmer. Sonst würde er auch nicht fragen, was er alternativ machen kann.

Gruß.

Frank
@3
Decoder im Analogbetrieb funktioniert nur in der Theorie. In der Praxis kommen da folgende Themen/Schwierigkeiten hinzu:
- Oft nur mässiges Regelverhalten des Decoders bei Analigbetrieb
- Anfahrschwelle liegt systembedingt etwa 1.4V höher als bei Betrieb mit Analogstecker. Daraus resultiert ein anderes Anfahrverhalten
- Unverträglichkeit mit PWM-Fahrgerät

Diese Themen wiegen so schwer, dass mich Analogbetrieb von Digitalfahrzeugen nach 10 Jahren Pröbeln noch nicht wirklich überzeugt.

Wenn jmd ausschliesslich analog fährt, ist es deshalb zweckmässig, die Lok auf analog umzubauen.

Felix
Vielen Dank für eure positiven Rückmeldungen.
Sobald ich die Lok habe werde ich berichten wie es ausgegangen ist
Schönen Tag noch

Gruß Ringi
@Felix,

die Aussage ist m. M. n. nur bedingt subjektiv richtig. Mittlerweile können ESU und D&H ein gutes analoges Regelverhalten bieten. Ich hatte da bei keinem der beiden Hersteller im Analogmodus ein gravierendes Problem.

Der Rückbau kann er im Zweifel dann immer noch machen.

lg

Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: ELNA5

Die Digitalbahner schalten aber gerne den Analogmodus manuell ab.

...welcher Effekt/Vorteil ergibt sich daraus?

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


welcher Effekt/Vorteil ergibt sich daraus?


Wenn ich 100% sicher wäre dass alle meine Booster immer alles richtig machen (also schön DCC ans Gleis oder nix) und wenn alle Decoder alles 100% richtig machen würden (nur Analogmodus wenn wirklich kein DCC auf dem Gleis) dann wär es schnuppe.

Da es aber Booster gibt die vielleicht trotzdem 14V DC auf Gleis legen obwohl sie DCC machen sollen (und wenn die Endstufe hops geht sowieso) und da es Decoder gibt die grundlos in den DC Modus fallen und mit der Lok dann losrasen (alte Fleischmann gleich an erster Stelle) hab ich zur Sicherheit das lieber abgestellt.

Grüße,
Harald.
Hallo Ringi,

hast du denn die Artikelnummer der Fleischmann Lok? Nicht das es eine FMZ-Lok ist (das war ja das erste Fleischmann Digitalsytem).

Grüße
Markus
@Exitus.

1. HaBa war schneller und hat es beschrieben
2. mir sind schon 3 Loks durchgegangen, weil ein Decoder statt DCC nur DC "gesehen" hat

lg

Frank

Hallo Ringi,

wie Markus schreibt, erst mal prüfen ob es keine FMZ Lok ist, sollte aber auch der OVP draus stehen.
Ist ein keine, kannst du dann den Funktionstest machen und schauen wie die Lok analog reagiert.

Und natürlich kann man Digitale Loks auch analog bewegen - sofern der Analogmodus nicht ausgeschaltet ist, aber wirklich gut wird es in den seltensten Fällen sein, und Problem mit der Stirnbeleuchtung kann es auch geben.

Soll die Lok bei dir ausschließlich analog betrieben werden, würde ich auch einen entsprechende Rückbau auf analog empfehlen.
Ist der Decoder gesteckt, ist es einfach, passenden Analogstecker besorgen und tauschen.
Ist er eingelötet, wird es auch wendiger. Die Verbindung von der Stromaufnahme zum Motor läßt sich eigentlich mit 2 Kabeln brücken, bei der Beleuchtung kann es auch etwas aufwendiger sein. Da müssen u.U. neue Selenscheiben oder Dioden mit rein.
Aber das kann man nur genau feststellen wenn man die Lok hat und reinschaut.

Felix hat es in @6 eigentlich genau erörtert warum ein Rückbau sinnvoll ist.
Die Problematik der Beleuchtung kommt noch hinzu.

Gruß Detlef
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bekomme die Tage eine Digitale Fleischmann E- Lok


Bitte nähere Angaben machen.
Artikelnummer, Baureihe, werksseitig digital oder vom Vorbesitzer nachgerüstet, Neuware, Gebraucht, Link zu Händlerseite oder eBay ... ein bisschen Info halt.

Grüße, Peter W
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Ringi

Reicht es wenn ich den Decoder gegen einen originalen Fleischmann Analogstecker tausche ?


Nicht, wenn die Lok keine Steckschnittstelle besitzt.

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: BR65

Ist der Decoder gesteckt, ist es einfach, passenden Analogstecker besorgen und tauschen.
Ist er eingelötet, wird es auch wendiger.


Das ist der springende Punkt!

Ich habe seinerzeit (2009/2010), als die fleischmannschen Lagerbestände von der Modelleisenbahnholding aufgelöst wurden, einige FMZ-Hobel gekauft. Bei denen ist der Dekoder fest eingelötet gewesen. Die Lösung damals: Komplette Analog-Platine als Ersatzteil gekauft und gegen die digitale Platine mit dem fest angelöteten FMZ-Dekoder getauscht. Hat pro Platine ca. 20-25€ gekostet. Umbau habe ich selber vorgenommen.

Grüße
Werner K.
Aufmachen musst du die sowieso, kannst dann auch gleich ein Bild machen und uns hier anschauen lassen.

Grüße,
Harald.
Ich möcht's ebenfalls anraten:

Es wäre echt sehr schön, wenn man die Artikelnummer der Lok wüsste.

Gruß
Hallo nochmal
Es wird die E69 / 737171

Mehr kann ich dazu noch nicht sagen.
Werde euch auf jeden Fall auf den laufenden halten.

Gruß Frank
Hallo Frank,

analoge Steckplatine 66710700 für 10,40 Euro bei Fleischmann.

Decoder raus, Analoge Platine rein, fertig.

Gruß Detlef
Hallo,

die E69 hat eine Steckschnittstelle und ab Werk ist ein Decoder mit Kabel+Stecker drin.

Die Herausforderung bei der Lok ist das Öffnen des Gehäuses. Obwohl ich schon viele Loks offen hatte, hatte ich da das erste Mal doch Bammel. Wenn man die Konstruktion einmal kennt, geht es soweit, aber man kann den Haltezapfen (Widerhaken) leicht vom Gehäuse abreißen.

Grüße, Peter W
Harald + Frank - spreche ich aus, meinen Dank.

Bisher habe ich diesen Effekt noch bei keinem meiner Modelle beobachten können/müssen. Wenn er denn aber doch mal auftreten sollte, bin ich ja gewappnet und kann mit Gegenmaßnahme dagegen vorgehen.

Gruß aus Nordertown
Hallo,

laut Spur-N Datenbank (wenn die Artikelnummer stimmt) handelt es sich um eine Soundlok und wenn ich mich recht erinnere, dann gehen die Grundfunktionen des Sounds auch im Analogbetrieb. Fleischmann hat ja immer gern auf ZIMO Decoder (auch beim Sound) zurück gegriffen, warum also umbauen?

Ich würde das Schätzchen erst einmal so wie es ist testen wollen bevor ich über eine Umrüstung auf analog durchführe und den Sounddecoder in der Schublade verschwinden lasse.

Wenn man aber partout weder Sound noch digital will, dann wird es der einzige Weg sein. Im Zweifelsfall kann man den Sounddecoder noch verkaufen. Aber wer wird den kaufen wollen, wenn in der Beschreibung steht: "konnte nicht getestet werden mangels digitalem Equipment."

Gruß
Freddie
Hallo,

leider stimmt der genannte Eintrag nicht.
https://www.spurweite-n.de/ncontent/ndb/ndb-artdetails.asp?ID=453078433

Die E69 mit Sound gab es als eine der letzten Neukonstruktionen von Fleischmann in H0 (wurde inzwischen ins Roco Sortiment verschoben), aber in N wäre der Einbau des Sounddecoders eine Herausforderung für Markus von Zimo....

Grüße, Peter W

Hallo,

das ist definitiv KEINE Soundlok.

https://www.fleischmann.de/de/product/232510-73...2002-1/products.html

Dekoder raus - Blindstecker rein und fertig. Alles andere ist Quark.

Gruß Engelbert
Das sehe ich auch so. Im Übrigen ist auf der verlinkten Seite aus die "Register- und F-Tastenbelegung " unter den Downloads. Darin zwei CV's für einen eventuellen Analogbetrieb erwähnt: CV12=1 und bei CV29 muss Bit 2 auf 1, also 4 dafür hinzurechnen.

Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: Engelbert

Dekoder raus - Blindstecker rein und fertig. Alles andere ist Quark.



Warum sind die Analogies eigentlich immer so radikal?

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard
Hallo Bernhard,

ich bin zwar ein Digi, sehe aber auch Vorteile von analog, je nach Anforderungen. In unserer Modulgruppe gibt es beides, und dort zeigt es sich immer wieder, dass Fahrzeuge mit Decoder schlechtere Fahreigenschaften haben (bspw. mit analoger Blocksteuerung, d.h. langsam hochfahrender Spannung, weil Decoder eigentlich konstante höhere Spannung erwarten). Die von Felix geäusserte Meinung entspricht der Praxis: Fährt man nur und ausschliesslich analog, dann ist ein Rückbau auf analog durchaus sinnvoll, weil dann mögliche Probleme (auch bei Felix nachzulesen), die ein Analogo ja nicht beheben kann, vermieden werden. Anders sieht es aus, wenn man das Fahrzeug teils analog, teils digital betreiben will, das ist auch klar.

Heinzpeter
Bei der kleinen Fleischmann E-Lok ist der Rückbau ja simpel. Decoder aus der Steckschnittstelle ziehen und den original Fleischmann Analogdongel dafür einstecken. Fertig.
Hallo in die Runde.
Ich habe die Lok heute bekommen und sie läuft gut mit Analog. Die Anfahrspannung ist etwas höher aber das stört mich nicht.
Aufgemacht habe ich die Lok noch nicht, das mache ich wenn ich mal viel Zeit und ruhige Finger habe. Das scheint nicht so einfach zu sein. Vielleicht gibt es ja einen Trick ohne die Rastnasen abzubrechen.
Wenn dann baue ich den DCC Decoder aus und biete diesen hier an.
Vielen Dank für alle Antworten, ich konnte einiges an Wissen mitnehmen 😃

Gruß Ringi
Hallo Frank (Ringi)#28,

bei den Gehäuserastnasen schiebe ich dünne Kunststoffstreifen hinein.Bisher ist nichts dabei abgebrochen.

mf Gruß
Werner V.
Hallo,

das nützt bei der E69 wenig, das Gehäuse ist aus Metall.

Grüße, Peter W
Hallo Peter W #30,

wenn sich das Metallgehäuse auch nicht geringfügig aufdehnen läßt,wie sonst soll es sich dann vom Fahrgestell trennen
lassen ?

mf Gruß
Werner V.
Hallo Werner,

scha mal hier

Unter Wartung ist es gut beschrieben, bei mir ging das ganz gut ohne Hebel

https://www.dm-toys.de/de/blogartikel/fleischmann-e69.html

viele Grüße

Georg
So, nach einigen Versuchen und guten Hinweisen habe ich die Lok öffnen können.
Durch den Blindstecker läuft die Lok jetzt bei geringerer Spannung an .
Jetzt kommt meine hoffentlich letzte Frage zu dieser Aktion.
Was mache ich mit dem braunen und grünen Kabel, wo muss ich diese jetzt anlöten , bzw wo kommen diese dran.
Wer Interesse an den Decoder hat kann mir gerne ein Angebot unterbreiten. Werde diesen auch noch im Anzeigen Teil inserieren.
Dankeschön für eure Hinweise

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Hallo Ringi,
die Platine hat eine Option für ein einseitiges rotes Schlusslicht. Bei den Ep. IV Loks war es nicht bestückt. Wenn ich mich richtig erinnere waren die Pads für die Ansteuerung dieser Schlussbeleuchtung. Für den Analogbetrieb macht die wenig Sinn, da Du keine Möglichkeit der Beeinflussung hast - in den meisten Betriebssituationen bleibt ist das Schlusssignal ausgeschaltet. D. h. Du kannst diese Anschlüsse einfach ignorieren.

Wie gesagt - alles aus dem Gedächtnis, da meine MoBa z. Z. weggepackt ist...

Gruß,
Torsten


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