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THEMA: Wer baut Modellbahn nach Vorbild

THEMA: Wer baut Modellbahn nach Vorbild
Startbeitrag
BGL-Rudi - 23.11.22 18:25
Hallo zusammen

Ich wollte mal fragen, wer außer mir noch Modellbahn nach konkreten Vorbild baut oder gebaut hat.
Natürlich gerne mit Bilder dokumentiert.

Meine zwei Bahnhöfe nach Vorbild:
Berchtesgaden
Königssee

Gruß Rudi

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Wau, sieht super aus, muss allerdings sagen, dass ich das Original nicht kenne und deshalb natürlich bezüglich Vorbildgerechtigkeit nichts sagen kann.....

Meine Bahnhöfe sind Platzbedingt so ausgelegt, dass ich mit Zügen von maximal 130cm fahren kann. Sieht recht ordentlich aus, entspricht jedoch bei weitem nicht der Realität. Frage deshalb: in wie fern hast Du die Gleislängen eingehalten?

Gruss

huk
Hallo zusammen,

eines der häufigsten Motive für Modellbahn nach Vorbild dürfte wohl die Gotthard Bergstrecke mit ihren vielen Spiraltunneln, Tunneln, Brücken, Steinviaduktbrücken, Betonbrücken mit Steinverkleidung usw. sein. Dazu gibt es viele sehr schöne Modellbahn-Anlagen, die den meisten bekannt sind.

Eine Umsetzung in Spur N, die ich seit Jahren mehr oder weniger mitverfolge und für deren Schöpfer ich höchste Bewunderung empfinde, kann man unter
https://www.gotthardmodell.ch/gotthardmodell/
anschauen.
Allerdings hat für mich, seit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels 2016, der "Mythos Gotthard" stark an Faszination verloren.

Gruß

Reinhard
Guten Abend,

Die Gebäude des Bhf. Brunnenbachsmühle  (Südharzeisenbahn) hab ich übernommen aber es sind zusätzliche Gleisanlagen dazugekommen.  
Über ein Dreischienengleis erreichen die Züge der Rübelandbahn die Station . Durch die Innerdeutsche Grenze
kam es nicht zum Ausbau bis nach Herzberg.  Die territoriale Ausdehnung der DDR umfasst dem gesamten Harz.  Der VT 14 MAN Schmalspurtriebwagen  pendelt auf der SHE Strecke zwischen Walkenried und Braunlage im kleinen Grenzverkehr.  
Kritik ist willkommen . Beste Grüße Holger

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Moin Rudi,

Zitat

Ich wollte mal fragen, wer außer mir noch Modellbahn nach konkreten Vorbild baut oder gebaut hat.



es gibt da was, wenn auch der Fortschritt etws schleppend ist, von zwei Modellbahnern im Norden:
http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/fehmarn/fehmarnp.htm

Bilder  dr ganzen Anlage  von 2011 gibt es hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=559106#aw5

von 2017 hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1289934#aw71

von den einzelnen Modulen hier:
http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/fehma...#Modul%C3%BCbersicht
allerdings nicht von den Teilen, die nach 2011 entstanden sind und die ich schon seit Jahren in die Übersicht einfügen will...
*seufz*

Gruß
Kai
Grüß euch
Mein Bahnhof Stendal Ost ist dem Original nachempfunden, mußte aber in der Länge meinem verfügbaren Platz angepasst werden. Es verkehren nur Kleinbahnen Dampflok und Triebwagen, Züge mit einer Länge von 50 - 60 cm.
Gruß elber

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Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: holgito

Kritik ist willkommen

Fachliche Anmerkung zum Vorbild Rübelandbahn, die im Modell eingesetzen Wagen, sind so beim Vorbild nicht gelaufen.
Hintergrund bei der DR war die Rübelandbahn nicht nur mit Ihren 25 KV und 50Hz ein Inselnetz, sondern auch mit den 1500V statt 1000V auf der Zugsammelschiene. So verkehrten nach Ablösung der Donnerbüchsen Anfang der 1970er entsprechend für 1500 V Zugheizungspannung hergerichtete Bghw bis Anfang der 1990er bis diese wiederum hergerichtete Bmh ersetzt wurden. Als Gepäckwagen zu Reichsbahnzeiten als die Bhgw liefen und die Donnerbüchsen ausgemustert waren, sind nur Dag auf der Rübeland bekannt. Daher gab es dort keine Halbgepäckwagen BDghws.
https://www.flickr.com/photos/34148515@N03/49703155728/ https://www.eisenbahn-sammlershop.de/images/pr...p_images/ak-1445.jpg
Der Bhgw-Wagen in Versuchsanstrich (grüne-biege mit rehbrauen Dach, genau 1 Stk. bei Vorbild je existend) wurde nicht technisch für 1500V Zusammelschiene hergerichtet.

Praktisch wäre der Zug so wie du ihn nachbebildet hast, wohl ggf. so in Brand geraten durch Überspannung an den elektrischen Einrichtungen der Wagen.


Gruß, Matthias

Ich bin zwar noch im Planungsstadium, aber recht kurz vor dem Bau und habe auch schon einige Gebäude teils fertiggestellt. Ich plane zwei L-förmige Segmente nach Vorbildern aus dem Rhein-Main Gebiet. Eines wird ein Ausschnitt der linken Rheinstrecke am Mittelrhein. Dazu habe ich den Bahnhof Oberwesel in etwa nachgebaut. Hier handelt es sich um einen Kitbash aus zwei Arnold "Winsen a.d. Luhe" Bausätzen. Die kommen vom architektonischen Stil dem Oberweseler Vorbild am nächsten, Das ist jetzt nicht ganz 100% nach Vorbild - die oberen Fenster sollten eckig sein und das Gebäude insgesamt etwas breiter, neben anderen Ungenauigkeiten - reicht aber für mich als Annäherung ans Vorbild, da ich nicht ganz komplett Eigenbau betreiben wollte. Es fehlen noch einige Details und Fenstereinsätze.

Zum Vergleich das Vorbild: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Oberwese...ahnhof-oberwesel.jpg

Misha

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Hallo!

ich baue auch nach einem konkreten Vorbild im Bauzustand der 1960er Jahre. Zwei Gebäude sind fertig, zwei weitere Gebäude ist zu ca. 60% bzw. 80% fertig. Die Grundplatte besteht aus mehreren Segmenten.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen beim Zugang zu den Archiven kam es leider zu einer Zwangspause, die bis heute andauert. Momentan liegt die Wartezeit für Termine zur Akteneinsicht bei 6 bis 7 Monaten,

Derzeit beschäftige ich mich intensiv mit der 3D-Drucktechnik, da ich die nächsten Gebäudemodelle nicht mehr aus Karton, sondern im 3D-Druck erstellen möchte.


Viele Grüße
BWB

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Hallo Rudi,

ganz so perfekt wie du baue ich ja nicht, meine Anlage Nordenham entspricht nur
ganz grob dem Vorbild, der Anlagenteil Blexen kommt dem Vorbild schon sehr nahe.

https://www.youtube.com/watch?v=RzRLtQMO3mM

Mit freundlichen Grüßen

Ralf

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Hallo zusammen

Danke schon mal für eure Beiträge. Sieht doch schon mal alles sehr gut aus.

#1huk
Bei solchen Größen wie Berchtesgaden, kann ich leider nicht genau in 1:160 arbeiten.
Für den Bahnhof bräuchte ich so um die 4,5 m. Ich komme auf der längsten, unverbauten Wand bei mir zuhause gerade auf 3,8m. Somit dürfte klar sein, dass ich stauchen musste.
Das hat zum Glück ganz gut funktioniert.

Man sieht, ohne Kompromiss geht es nicht.

Anders bei der Anlage Königssee.
Da konnte ich genau nach Maßstab arbeiten. Ist auch ein wenig kleiner als BGD.

Gruß Rudi
Hallo Ralf,

sehr schöner Film von einer hervorragend gestalteten Moba !

@all :

das sind klasse Sachen, die Ihr hier vorstellt !
Kann da leider nicht mithalten, da meine "Biefang"- Anlage nur den Namen mit meinem Orrsteil gemeinsam hat. Hier gibt es nur paar BushaltestellenπŸ˜„.

Bin auf weitere interessante Beiträge gespannt...

Beste Grüße

Frank

Hallo, weil es hier zu dem Thema gut passt, wir bauen im MEC N-Spur Austria auch (weitgehend) an das Vorbild angelehnt, der Bahnhof Mürzzuschlag ist in Spur N schon über 8 Meter lang und musste trotzdem etwas verkürzt gebaut werden, wie auch die Radien an der Strecke. Der Bahnhof Breitenstein ist nahezu vorbildgerecht, auch bei den Gleisnutzlängen.

http://www.mec-n-spur-austria.at/

Aktuelle Einträge in Mobablog:

https://www.mobablog.info/blog.php?id=2821

https://www.mobablog.info/blog.php?id=2820

Beste Grüße, Phil
Um beim Mec-N Spur zu bleiben:

Auch ich bin dort beheimatet, und gemeinsam mit einem Clubkollegen bauen wir die Strecke Bhf Bad Pirawarth bis Haltestelle Bad Pirawarth auf Modulen. Die Gleisanlagen sind fertig, hatten ihre Feuertaufe auf der heurigen Wiener Messe, jetzt geht es ans ausgestalten. Das Bahnhofsgebäude bekomme ich Ende nächster Woche zum Zusammenbau, ein paar Gebäude gibt es schon, müssen aber auch noch zusammengebaut werden, aber es wird.

Die Strecke wird ziemlich genau im Maßstab bleiben, ist auch dank Modulbauweise nicht wirklich machbar.

lG



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Hallo zusammen
ich baue Ottbergen nach.
Habe mittlerweile die Gleisarbeiten gößtenteils  abgeschlossen.
Aktuell Arbeiten:
- Baufehler beseitigen welche die Betriebssicherheit beeinträchtigen
- Konfiguration von TC 10 für den Automatikbetrieb
- Inbetriebnahme der Bw Drehscheibe und der Segmentdrehscheibe im Bhf der Nebenbahn
- Test eines Ablaufberges

Start Geländebau Januar 2023

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1178615

Gruß
Mike
Hallo Zusammen

Ich baue auch nach dem Vorbild aber dann genau, inklusive die Schienen und Weichen (Code 40). Es sollte der Bahnhof Lauban in Schl. sein. So weit sind die Weichen vorbereitet und die Schwellen geklebt. Die Drehscheibe ist auch schon fast fertig. Weiter bewegt sich leider Nichts.

Gruss Ivan



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Guten morgen,

mein im Bau befindlicher Modulbahnhof Kapellen ist eine überwiegend vorbildgerechte Umsetzung des Bahnhofs Kirchen (Sieg) - als es da noch mehr Gleise als heute gab.

Wobei sich der Vorbildbezug nur auf den Gleisplan bezieht (weil ich den sehr interessant finde). Die Ausgestaltung wird keinen Bezug zu Kirchen haben.

https://abload.de/img/img_0494_dxodoj5x.jpg

https://abload.de/img/img_0504_dxolvkfq.jpg

https://abload.de/img/img_0502_dxo5skhe.jpg

https://abload.de/img/kirchen1988_gleislngek4j9t.jpg

Viele Grüße

Dirk
Guten Tag in die Runde,
"Nach Vorbild bauen" - fuer viele Mobaner scheitert dies wahrscheinlich entweder am zur Verfuegung stehenden Platz /Raeumlichkeiten wenn nicht Club- oder ausserhaeusige Segment-/Modul Anlage, am gewuenschten Konzept bzw betrieblichen Vorstellungen fuer die eigene Moba, an zur Verfuegung bzw erhaeltlichen Modellen jegliche Art einer bestimmten Vorbildesituation (wenn nicht [fast] alles im Selbst-Bau entstehen soll) oder an der Kombination von allen 3 m E nach vornehmlichen Gruenden.
Fuer mich persoenlich waere beim strikten "Bau nach Vorbild" aus oben genannten Gruenden u a auch relativ schnell eine "Fertig" Phase erreicht, wo nichts oder nur noch sehr wenig z B umgebaut werden Koennte (weil's ja nicht dem Vorbild entspraeche) - von Verbesserungen abgesehen.
Nur z B einen bestimmten  Bahnhofs Torso oder einen bestimmten Streckenteil exakt nach zu bauen, war und ist fuer mich persoenlich uninteressant, weil Ich die gestalterischen und u U betrieblichen Moeglichkeiten als viel zu eingeschraenkt sehen wuerde (Ich hatte vor vielen, vielen Jahren auch einmal mit einem Projekt "Berlin-Anhalter Bhf begonnen, dass ich dann aber aus o a Gruenden nicht weiter verfolgt habe. Die maessstaeblich gebaute Anhalter Bahnhofshalle ist leider im Laufe der Jahre irgendwo" verschuett" gegangen).
Mein allerhoechster Respekt gilt denen, die in jahrelanger muehevoller "Klein-Arbeit" ein Vorbild exakt kopieren (genug hervorragende Beispiele sind in diesem Thread ja vorgestellt worden) - aber Ich persoenlich faende die gestalterischen und betrieblichen Moeglichkeiten auf Dauer zu beschraenkt. Wie wahrscheinlich viele andere Mobaner moechte Ich auf meiner Moba viele Vorbildsituationen moeglichst glaubhaft und stimmig umgesetzt sehen. Die anglo-amerikanischen Mobaner haben dafuer den schoenen Ausdruck der "make belief world".....
Gruesse
FreddieW
Hallo,

ich versuche, mich bei meiner Anlage an Motive aus Regensburg und Umgebung "anzulehnen", da vor allem das Bw im ungefähren Zustand um 1970. Die Schuppenzufahrt zum Rechteckschuppen existiert als Weichenrohbau, ein Papierdummy des Rechteckschuppens verstaubt und Burg Prunn (die aber bei mir anders heißen wird) ist fast fertig. Die eher grauen Kalkfelsen aus dem Donautal dienen als Farbvorlage für das steinige Umfeld. Ursprünglich wollte ich auch die Situation zwischen Prüfening und der Mariaorter Brücke "einfangen" (so wie es Barbara auf wunderbare Weise gelungen ist), mangels Platz habe ich das jedoch aufgegeben.
Aber das größte Problem ist die Zeit zum Bauen an der Anlage -- die fehlt einfach...

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael, zu #18
Es sollte an dieser Stelle, wo wir ueber "bauen nach Vorbild" sprechen, noch einmal gesagt werden: Deine ("Styropor") Burg, deren Bau und Baufortschritt Du ja in der Vergangenheit im Forum in allen Details fortlaufend vorgestellt hattest, ist grosse Klasse und sieht hervorragend aus.
Ich hoffe, dass sie bald ein angemessenes Moba Umfeld findet....
Gruesse
FreddisW
Hallo Freddie,

Deine Sicht auf das Thema trifft es auch aus meiner Sicht ganz gut.

Bei der Planung meiner Anlage (Gebirgsbahn mit möglichst vielen Kunstbauten), noch lange vor dem Gotthard-Basistunnel, hatte ich mal eine Vision:

Modellbahner und Gotthard-Fans könnten erst dann so richtig zufrieden gestellt sein, wenn der Abschnitt Von Erstfeld bis Göschenen mit 16,2 km Luftlinie in einer ca 100 m langen Halle im Maßstab 1 zu 160 exakt nachgebaut wäre und auch der Fahrbetrieb mit exakt denselben Zugzusammensetzungen genau zu selben Zeit wie im Original, Weichen und Signalsteuerung am besten parallel gesteuert durch die SBB, ablaufen würde.

Klingt doch verlockend!
(Für die Südrampe von Airolo nach Biasca müsste die Halle dann aber doppelt so lang sein...)

Weiterhin schöne Modellbahnträume wünscht euch allen

Reinhard

P.S: Ein Österreichischer Bundeskanzler sagte mal in einem Interview:" Wer Visionen hat braucht einen Arzt" (ich hoffe, so schlimm ist es bei meinen Visionen noch nicht).

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Schöne Anlagen wurden bis jetzt gezeigt. Anlagen nach konkreten Vorbild haben für mich einen viel größeren Reiz als Phantasiegebilde. (hab mir jetzt aber auch noch eine Phantasieanlage angeschafft, um mal fahren zu können

Ich baue so weit es geht nach Vorbild aus Hof/Oberfranken.
Das Modul der Unterkotzauer Eisenbahnbrücke ist so gut wie fertig.
Großprojekt ist Hof Hbf, mit Bauzustand 1973.
Ursprünglich wollte ich nur das BW bauen, aber ich konnte das Projekt des Bahnhofs von einem Clubkollegen übernehmen.
Das Bahnhofsmodul ist 7,5 m lang und passt so gerade diagonal in den Kellerraum. Der Gleisplan ist original, die Länge ist geschrumpft, wenn man es korrekt machen würde, wäre man bei 11-12m Modullänge.
Ich hoffe, dass ich im Laufe des Winters mal mit den ersten Zügen durch den Bahnhof fahren kann, schauen wir mal wie es zeitlich klappt.


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Hallo Reinhard (@ 20),

muss das Zitat nicht richtig heißen: wer KEINE Visionen hat braucht einen Arzt?

Tolle Anlage hier gezeigt.

VG Christian


Edit: Satz in besseres Deutsch geändert


Hallo Zusammen,

ich habe vor einigen Jahren das bei uns sogenannte Reisersche Tal nachgebaut. Dort überquert die eingleisige Hauptstrecke Gotha-Leinefelde in der Nähe von Mühlhausen/Thür die Unstrut zweimal. Beide Brücken wurden nach der vorletzten Jahrtausendwende mit Beton erneuert, sie sehen gleich aus. An die obere schließt sich eine Vorflutbrücke an. Diese habe ich maßstäblich gebaut was im Nachhinein keine gute Idee war. Einige Dampfloks passen da nicht durch.
Die beiden Module waren in meine ehemalige Single-Wohnung integriert, so dass ich dort auch fahren konnte. Im Anschluss gab es rechts einen zweigleisigen Endbahnhof und links habe ich damals angefangen den Bahnhof Keula der ehemaligen Greußen-Keulaer-Eisenbahn nachzuempfinden. 100% Vorbild wollte ich da nicht, nur prinzipiell um die äußerst schönen Auhagen-Backsteingebäude sinnbringend verwenden zu können.
Nun kam ein Umzug und damit die Gelegenheit die 1998 angefangene Anlage wieder stellen zu können. Damit sind die Module erst einmal in Vergessenheit geraten. Die Anlage wurde weiter gebaut und steht jetzt an gutem Platz. Den Bahnhof Keule habe ich vor über meinem Basteltisch zu installieren. Leider passen die Reisemodule nun rein gar nirgendwo hin. Habe schon mal überlegt sie einem Heimatverein zu vermachen aber da gibt es nichts wo es hin passen würde.

Grüße Torsten

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Nun, ich bin Fan der RHB, Abschnitt Tiefencastel bis Bergün genauer die  Landwasserquerung, Als MoBahner hat man die Freiheit das Vorbild nach Gusto abzuwandeln. Normalspur  N statt Nm. Da die Ähnlichkeiten rein zufällig sind heißt der Bahnhof auch nicht Filisur sondern Calau-Tal.
Wichtig ist die Nachbildung des schönen, talüberspannenden Landwasserviadukts und noch wichtiger ein richtiger vorbildmäßiger Betrieb, mit Frachtpapiere, Absender, Empfänger und letztendlich mit Fahrplan.
Im Bild der Ausschnitt der realen Strecke Tiefencastel bis Bergün.
und im Video die Geschichte der Motivfindung.

https://www.youtube.com/watch?v=_UfgkCJtONs

Gruß
Otto der Gebirgsfan


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zu #20
Hallo Reinhard,
Als ich Deinen Kommentar las, musste ich unwillkuerlich, teils wehmuetig, teils erheitert "weise", schmunzeln...
Vor fast 15 Jahren hatten ein Moba Freund und ich uns in den Kopf gesetzt (Traeume & Visionen), die Gotthardt Nordrampe um Wassen und mit dem Bahnhof Goeschenen (Bemo hatte ja so schoene Modelle der FO) und dem Tunnel Nordportal (fast masstaeblich aber mit einigen platz-bedingten Kompromissen) ins Modell umzusetzen (in HO!). Platz, so glaubten wir, hatten wir genug (ein Raum von ca 40m x 20m).
Beide waren (und sind noch) wir Bewunderer der technischen Leistungen der SBB Gebirgsbahnen. Nach zahlreichen "Field Trips" zur Nordrampe per Bahn, Auto und "Wanderungen" entlang der Schienen (soweit das moeglich war) sowie unzaehligen Fotos und Filmen und viel-monatiger Planung und gezeichneten Plaenen (alles masstaeblich noch mit Rotring "konstruiert") wurde mehrere Jahre gebaut (offene Rahmenbauweise). Die groessten Herausforderungen waren immer die stimmige Umsetzung vom platz-bedingten Kompromissen.
Mein Moba Freund ist von Haus aus Gleisbau Ingenieur (d h kein Kurvenradius und kein Gefaelle oder Steigung wurden unmassstaeblich in HO umgesetzt) und ich Naturwissenschaftler - beide technisch wie auch handwerklich und auch modellbauerisch nicht unbedarft. Der "Landschaftsbau" als auch der massstabs getreue Nachbau vieler Gebaeude waren ein Herausforderung und sehr zeitaufwendig....und wurden zunehmend "langweiliger". Schon waehrend des Baus kamen uns nicht zuletzt auch daher erste Zweifel ob unsere Vision bzw Vorhaben "nach Vorbild bauen" wohl wirklich so das "Gelbe vom Ei" sei....Viele Ideen mussten wegelassen werden, weil nicht dem Vorbild entsprechend. Mehr oder weniger befiel uns beide zunehmend das Gefuehl, dass wir nur noch kopieren wuerden....
"Aufgeben?"...das verbot der Stolz.
Lange Rede, kurzer Sinn - die Anlage wurde nie, was man halbwegs als "fertig" haette bezeichnen koennen, obgleich sie war voll funktionsfaehig und voll digitalisiert (Roco Z21) war. Gefahren wurde halb-manuell - streng nach SBB Regularien bzw SBB Signal Buch.
Schliesslich wurde die Anlage aus verschiedenen Gruenden (vornehmlich gesundheitliche Gruende meines Moba Freundes) abgebaut und die Anlage als auch der gemeinsame HO Fahrzeug Bestand in Einzelteilen verkauft.
Letzlich hatte wohl die strenge Bindung an das Vorbild, die damit verbundene gewisse kreative Einschraenkung und das Gefuehl nur zu kopieren uns "den Spass an der Freude" verdorben.
In der ganzen Zeit habe ich an meiner N-Spur Anlage (DB Epoche III - fruehe IV) weiter gebaut, die nach fast 20 Jahren immer noch nicht "fertig" ist....
So sind wir, bin ich auch ohne Arzt von nicht realisierbaren Traeumen & Visionen geheilt worden - quasi ein natuerlicher Heilungsprozess.....
Gruesse
FreddieW
Hallo Zusammen,
Freddies Ausführungen decken sich mit meinem heute immer mal offline nebenbei getippten Text:

Nach Vorbild bauen ist ja nicht so einfach. Hut ab, wers macht!

Mir ist es in der Tat passiert, dass ein Bahnhofgebäude innerhalb von 5 Jahren sein Äußeres mehrfach veränderte. Mal mit Windfang, dann war er wieder abgebaut, plötzlich war das Fachwerk mit Eternitplatten verkleidet, ein Jahr später aber klassisch verputzt und ein Fenster fehlte komplett. Schon einige Zeit später bröckelte der Putz wieder und das Fachwerk war örtlich wieder sichtbar. Gut zu sehen war, dass man es mit Ziegeln ausgekleidet hatte. Ein Blitzmerker hatte auch zwischenzeitlich das verschollene Fenster wieder freigelegt, gerahmt und Laden angebaut.

„ Was nimmst du dieses Vorbild“, könnte man sagen, ….aber beschaulich wie in den hintersten Ecken des Hochgebirges gings bei uns halt nicht zu und es nervte gewaltig, dass im Vorbild immer mal etwas verändert wurde, überdies dann im Modell der Platz hinten und vorne nicht reichte und auf der Anlage gestaucht werden musste….

Geheilt war ich davon zunächst noch nicht und baute erneut einen kleinen Endbahnhof. Bei der Vorort-Recherche klappte aber irgendetwas nicht mit der Bemaßung im Vergleich zur Bauzeichnung. Das Empfangsgebäude wirkte seltsam gedrungen und die alten Nebengebäude hatten nur Pultdächer.
Erst die soeben erschienene Literatur hatte ganz nebenbei herausgearbeitet, dass offenbar die „Russen“ noch weit nach dem 8. Mai ein „Wehrwolfnest“ glaubten ausfindig gemacht zu haben und das Gebäude ein Dach kürzer geschossen hatten. Auch wenn es heute dort in der Tat Wölfe gibt, so ist diese Bahn für immer Geschichte. Für mich galt es nun zu entscheiden, ob ich den kompletten Bahnhof und mit welchem Bezugsjahr nachbauen sollte.

Ergebnis: Gar keins! Die Gebäude wurden nach Ursprungsplanung von 1890 in nachgemessener Kubatur gebaut, das Jahr 1972 unterstellt, technische Erneuerungen, wie ein angebautes Stellwerk kurzerhand wieder „wegrationalisiert“  und die Gleisanlagen den Erfordernissen des eigenen Gleisplanes und ohne Bezug zum Vorbild angepasst.

Heute baue ich nur am Vorbild angelehnte Szenen. Da kann es vorkommen, dass hinter einem allseits bekannten Gasthof plötzlich eine Bahnstrecke verläuft und aufmerksame Betrachter dann verwundert sind, dass es dort auch mal eine Bahn gegeben hat…und wann das war! Das finde ich lustig und es trägt zur Erheiterung bei, wenn das „im Prinzip“ möglich gewesen wäre, wenn….nicht einer Schuld hätte, denn Schuld muss ja immer Jemand sein.

Ergebnis:
Nein, ich werde keine komplette Bahn mehr nach Vorbild bauen. Das Vorbild schränkt in allen Positionen viel zu stark ein und produziert nur unnütze Erklärungsnot.
Aber kleine Szenen streng nach dem vorbildgerechten, im Wesentlichen auch stimmigen Eindruck und frei nach Nase um das Ereignisdatum, das erlaube ich mir auch in Zukunft.

Gruß Sven
Hallo Christian (#22)

zumindest aus modellbahnerischer Sicht würde ich deiner Zitat-Korrektur auf jeden Fall zustimmen. Da machen die Visionen unglaublich viel Spaß und sind sogar Voraussetzung für kühne Modellbahn-Projekte.
Aber: Google weiß alles:
https://falschzitate.blogspot.com/2019/01/wer-v...ucht-einen-arzt.html

Hallo Rudi,
das von dir eröffnete Thema lockt wieder einmal viele Modellbahner mit ihren sehenswerten Anlagen und auch Ideen, Träumen und Visionen vor den Vorhang. Danke dafür.

Gruß

Reinhard
Hallo,

die Gedanken von FreddieW #25 (Danke für den Beitrag #19 ) und Sven/SSEB #26 kann ich bestätigen, "streng nach Vorbild" kann nervtötend und langweilig werden
Mit einem Stammtischkollegen, der ein sehr exaktes (und auch schönes) Modell eines existierenden Bahnhofs nachgebaut hat, hatte ich vor einigen Jahren deswegen mal eine Diskussion wegen "Phantasie im Modell". Wobei er sehr schnell eingeräumt hat, das er seiner Meinung nach zu wenig Phantasie habe, um sich eine vorbildentsprechende Modellbahnsituation auszudenken. Deswegen baue er ein existierendes Modell in einem bestimmten Jahr nach; wobei er mittlerweile das Gefühl habe, sich dabei "übernommen" zu haben. Ich fand das damals recht interessant, so hatte ich das noch nicht betrachtet.

Aber es stimmt, man braucht viel Vorstellungskraft und Phantasie, wenn man bestimmte "Haben-Will-Elemente" (durchaus auch nach Vorbild) in einen sinnvollen Zusammenhang bringen will. Stattet man den "Zwischenraum" dann so aus, wie wenn es so möglich gewesen sein könnte, entsteht für einen Aussenstehenden durchaus eine "Bahn nach Vorbild" -- einzelne Szenen werden ja erkannt.

Allerdings erfordert es auch viel Energie und durchaus Phantasie, ein Vorbild akribisch nachzubauen -- weniger in Bezug auf den grundlegenden Plan (der steht ja prinzipiell fest) als viel mehr in Hinblick auf eine gekonne Kompression oder "Weglassung", denn exakt in 1zu160 etwas nachzubauen scheitert in den meisten Fällen am Platz, in zweiter Linie dann an geeigneten Materialien. Ein durchaus stabiles Blech beim Vorbild mit 1cm Stärke hat halt in unserem Maßstab nur mehr 0,0625mm -- erst mal auftreiben und dann damit auch noch was bauen... Die Suche nach geeigneten Materialien kann da durchaus die Phantasie fordern. Dazu kommt noch der Aufwand der Recherche, die ebenfalls "phantastische Suchorte" verlangt

Mein persönliches Fazit: Exakt nach dem Vorbild ist nichts für mich, wobei ich mir solche Anlagen (von anderen gebaut ) sehr gerne ansehe (wie hier Gezeigtes). Bei meiner Anlage müssen einzelne wiedererkennbare Elemente reichen, dazwischen ist reine Phantasie

Viele Grüße
Michael
Hallo,

das ist ein Thema genau nach meinem Geschmack, bauen nach Vorbild! Hier sind auch schon einige richtig gute Beispiele gezeigt worden, Chapeau, Gemeinde! πŸ‘ŒπŸ˜‰

Schon in früher Jugend hegte ich den Wunsch etwas genau nach Vorbild zu bauen, allen voran etwas aus meiner Heimatstadt. Leider habe ich das nie näher verfolgt bzw. mich daran gewagt, weil es halt kein einfaches Unterfangen ist, wie hier ja schon angemerkt wurde.
Aber, Anfang letzten Jahres habe ich es dann doch gewagt. Seitdem versuche ich auf den Pfaden von Rolf Knipper zu wandern und baue an einer Umsetzung von Wuppertal-Elberfeld. Ähnlich wie Rolf Knipper, soll es auch bei mir kein sklavischer Nachbau werden, denn dass wäre mir dann too much. Nachgebildet wird der Abschnitt zwischen dem Fußgängersteg, der die Bahnsteige überquert, über die Post bis zur Brücke Kleeblatt. Und weil ich dann noch etwas Platz hatte, folgt dahinter ein etwa 50-60 cm langer Abschnitt, wo ich meiner Phantasie freien Lauf lasse. Den Abschluss soll eine Brücke bilden über die eine eingleisige Nebenbahn verläuft.

Gruß
Marco

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Hallo,
hier ein Bild von Dülmen (tief).

https://abload.de/image.php?img=dsc_3903kzuim.jpg

Gruß
Patrick
Hallo,

schon vor über 30 Jahren habe ich die ersten Fotos des Bahnhofes Barsinghausen und der direkten Nachbarschaft gemacht. Und natürlich hat es lange Pausen gegeben beim Bauen aus unterschiedlichen Gründen.

Der Bahnhof ist etwas verkürzt aber ansonsten unverändert nachgebaut. Ich habe mal einige der Vorbildfotos mit eingestellt zum Vergleich.

Auch nach so langer Zeit ist es nicht langweilig für mich, im Gegenteil. Es gibt immer was zu erweitern an kleinen Details und vor allem zu verbessern. Ich habe da noch viele Ideen und viel zu wenig Zeit.

Viele Grüße
Carsten


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Hallo Marco #29

das ist ja eine selten schöne Gleisgeometrie.

Besonders die lang und leicht gebogenen Bahnsteiggleise.
Wieviel Arbeit war das, die Bahnsteige und die Bahnsteiggleise so harmonisch hinzukriegen?

VG
Andreas
Hallo Andreas,

vielen Dank für die netten Worte!😊

An sich war das keine große Sache: ich habe mir den Gleisplan, den ich mit Anyrail erstellt habe, in 1:1 ausgedruckt und mittels Kohlepapier auf den Kork übertragen. Letzteren habe ich zur besseren Erkennbarkeit vorher weißer Latexfarbe gestrichen.
Die Bahnsteigkanten sind von Auhagen. Damit diese nicht zu tief liegen habe ich diese mit einer zusätzlichen Lage Kork unterfüttert. Das passte genau das die Oberkante Kork mit der Oberkante des Schwellenbandes fluchtet.
Mittels einer kleinen Balsaholzleiste, die als Abstandshalter diente, habe ich die Bahnsteigkanten befestigt (leider weiß ich das Maß gerade nicht mehr auswendig). Die Bahnsteigkanten von Auhagen sind zum Glück flexibel, darum gab es da keine Probleme bei der Verlegung.


@ 31 Patrick

Warum sieht man von so einem Kunstwerk nicht öfters etwas hier im Forum....? Ganz große Klasse!!!πŸ‘ŒπŸ˜‰


@ Carsten

Deine Anlage schaue ich mir immer wieder gerne an, die ländliche Idylle kommt richtig gut rüber, klasse umgesetzt. Schön auch, dass du noch so viel Freude daran hast und immer wieder verbesserst, gefällt mir!πŸ™‚


Gruß

Marco
Hallo Marco,

wow, das sieht ja klasse aus. Du hattest mir ja mal von Deinem Projekt berichtet, aber dass es schon so weit ist... Ich bin beeindruckt. Kannst Du mir sagen, was das für Schotter/Schotterfarbe ist. Gerade der Wechsel grau/braun ist interessant.

Und mich würde interessieren, wo Du die Mittelverschlüsse für die Weichen her hast. Da überlege ich bei mir auch noch.

Danke

Viele Grüße

Dirk
Hallo Dirk,

vielen Dank!😊

Der Schotter ist von Koemo, habe insgesamt drei verschiedene Abstufungen verwendet: starke Rostpatina, leichte Rostpatina und hell.

Die Weichenmittelverschlüsse sind Restbestände von Spurneun, die ich vor Jahren in ausreichender Anzahl ergattern konnte. Leider habe ich bisher keinen anderen Hersteller gefunden, der diese im Sortiment hat (bei Shapeways habe ich noch nicht geschaut, vielleicht gibt es dort welche?)

Schöne Grüße
Marco
Hallo zusammen

Wusste ich es doch. Da schlummert so einiges in den eigenen vier Wänden.
Danke, dass ihr eure Werke zeigt. Ich möchte da auf kein einzelnes direkt eingehen. Alle sind toll.
Aber ich gehe von aus, dass das hier nur der Anfang ist.

Gruß Rudi
Na dann muß ich meine Anlage auch mal vorstellen. Leider beim weiten nicht so weit und so korrekt ausgeführt wie einige Anlage die schon gezeigt wurden sind.

Meine Anlage ist nach dem Vorbild von der Gleislage um denn Kieler Kanal wo sich früher der Firmen Seehafen Kiel sich befand. Heutzutage werden da nur noch Öl-er befördert oder die ein oder andere Lok von Voith.

Die Anregung ist entstanden da mein heutigen Frau aus Kiel kommt (ich bin Holländer aus der Nähe Rotterdam) und war für die Arbeit bei der Firma Raytheon Anschutz und fand die Gleislage da sehr interessant. Irgendwann hab ich mich dann entschieden um meine Anlage da drauf zu basieren. Natürlich auch die ganze Geschichte um Kiel und denn Lokomotivbau.

Zur Anlage: Die ist eigentlich entstanden als Teil eine Club Anlage die dann irgendwann aufhörte und ist jetzt als heimanlage erweitert worden.

Die Anlage war also begrenzt von der Größe und daher auch komprimiert dargestellt.

Hier das Vorbild:
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und die umsetzung im model:

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und denn bau:

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Leider hab ich gerade kein bessere Bilder da mein Handy sich verabschiedet hat.

Auch sind die meiste eingezetzt zuge bassiert auf die die in Kiel gefahren oder gebaut sind. Da lass ich mich aber ziemlich frei im genauer lok-nr oder bau-serien.

Gern wurde ich auch mein 2 unikaten loks vorstellen wo ich besonderes stolz drauf bin:

Die MAK 800D

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Und meine G1206:

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Auch hab ich mal ein paar Videos auf YT hingefugt vom modell und vorbild.


https://youtu.be/eJ7Tg1nSkCg

https://youtu.be/mlKWGm_pQFc

https://youtu.be/pKjjNti2QXA


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Hallo Marco F. #29,

das sieht sehr gut aus! Welchen Untergrund hast Du als Platte genommen, sieht gesprenkelt aus wie Styrodur..... darunter ist aber noch etwas Dunkelbraunes?

Gruß Ulf
Moin,

Meine "Dauerbaustelle" :  Altenau  i. Harz

kommt auch langsam voran.

Als Modulbahnhof mit maßstäblicher Länge etwas über 4m lang.

mit harzlichen Grüßen

Jens



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HallonUlf @38,

vielen Dank!πŸ˜‰πŸ‘

Der Rahmen meiner Segmente besteht aus 13mm Tischlerplatte, darauf 8mm Sperrholz und dann 5 mm Kork von der Rolle. Bei den kommenden Segmenten wollte ich aber mal mit Moosgummi arbeiten.
Welches braune meinst du, teilweise neben und zwischen den Gleisen? Wenn du das meinst, dass ist Drainage von Asoa, dass benutze ich für die Randwege.

Gruß
Marco
Hallo Marco, jetzt erkenne ich es: ich meinte die 5 mm Kork, die du wohl weiß gestrichen hast, wegen der körnigen Oberfläche nicht völlig deckend.....


Danke für die Info, weiter so schön!

Gruß Ulf

zu #31
Hallo Carsten,
Als Ich Dein Moba Foto mit dem "weissen Klotz" hinter dem Modell Ziegelhaus sah, dachte Ich erst dass sei ein Stuetzbalken fuer's Dach oder aehnliches. Erst dann habe Ich das Foto von der Original Situation gesehen.... und das ist wirklich ein Silo Gebaeude.
In der Wirklichkeit nehmen wir (oder bin das nur Ich?) solche fuerchterlichen Kloetze kaum richtig wahr... auf der Modellbahn meldet sich sofort das Aesthetik Empfinden mit "wie furchtbar" - auch wenn das Modell bzw die Modell Situation genau der Wirklichkeit entspricht....
Bei allem Verstaendnis fuer wirtschaftliche Notwendigkeiten.... schoen oder gar aesthetisch sind solche Kloetze wahr lich nicht.... πŸ™„πŸ€” und Ich frage mich bei sowas oft "Wer genehmigt sowas eigentlich".....
Damit will Ich mitnichten Dein exaktes "Bauen nach Vorbild" kritisieren. Manchmal ist das Vorbild eben schlichtweg fuerchterlich...
Gruesse
FreddieW
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name:

Stattet man den "Zwischenraum" dann so aus, wie wenn es so möglich gewesen sein könnte, entsteht für einen Aussenstehenden durchaus eine "Bahn nach Vorbild" -- einzelne Szenen werden ja erkannt.



Mich freut´s immer  wenn eine Szene erkannt wird. Oder wenn ich eine erkenne!
Otto
Hallo zusammen,

wie weiter oben schon mehrfach erwähnt wurde, gibt es beim Bauen nach Vorbild öfters die Situation, dass sich das Vorbild ändert/weiterentwickelt, jedoch permanente Anpassungen des Modells sehr aufwändig bis unmöglich sind.

Dazu ein für mich sensationelles und gelungenes Beispiel, über das ich an anderer Stelle schon berichtet habe.
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Modelleisenbahn-Clubs Altstätten (MECA) im St. Galler Rheintal war die französische Modellbaugruppe "Le Gothard en N" zu Gast. Ihre Schaukasten-Module von Attraktionen der Gotthard-Strecke waren aufsehenerregend und meist fotografiert.

Wegen der berüchtigten Rohrbachlawine oberhalb von Wassen, die die alte Brücke, eine Stahlkonstruktion mit Alterungserscheinungen, in den Jahren 1978 und 1981 stark beschädigte, wurde die neue Spannbetonkastenbrücke 1982 bis 1984 auch gleich als Lawinengalerie ausgelegt.  

Und wie löste "Le Gothard en N" das Problem mit der Epochen-Entscheidung?
Der Schaukasten mit der Rohrbachbrücke kann in wenigen Sekunden von der alten Stahlbogenbrücke auf die neue Beton-Konstruktion "umgeswitched" werden und der Fahrbetrieb geht nach nur kurzer Unterbrechung weiter.

Leider war kein Video im Netz von diesem Schaukastenmodul auffindbar, deshalb zwei Fotos im Anhang.

Schönes Wochenende wünscht

Reinhard


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Hallo Rudi
Vielen Dank für den interessanten Thread, die bisherigen hervorragenden Beiträge zeigen, dass Du damit ins Schwarze getroffen hast.
Meine Anlage nach Vorbild kennst Du auf jeden Fall, einige andere auch: Den Anhalter Bahnhof in N.
Inzwischen ist schon Einiges  realisiert, aber ich habe viel gelernt. Schon immer vom Anhalter geträumt, dann über den Bausatz in N begeistert, dann blind angefangen und mich viel zu spät in die Materie eingearbeitet.
Was habe ich gelernt: Wenn man nach Vorbild arbeitet, gehört intensives Studium des Vorbilds dazu. Je näher man dem Original kommt, um so mehr Spaß macht es.
Selbstbau ist gefragt, aufwendig aber unumgänglich . Aber,  wenn man nicht nur ein kleines Diorama schaffen will, sind Kompromisse  auch notwendig, sonst kommt man zu Nichts.
Mit der "Standardausführung " meines Bausatzes bin ich inzwischen nicht mehr zufrieden, vieles wird komplett überarbeitet.
Bilder dazu später.

Für mich ist Modellbau nach Vorbild jedenfalls ganz hohes Level, kann jeden dafür nur bewundern.

Ein Bild  nach Überarbeitung meiner ersten Version vielleicht doch noch: Der Anhalter Querbahnsteig  im Zustand 20er Jahre, weitgehend nach Originalbild aus Knothe.

Schönen Abend Euch noch Thomas

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Hallo Jens @39,
hallo zusammen,

da hast Du aber eine schöne "Dauerbaustelle"!!
Genau nach meinem Geschmack. Deine weiträumige Landschaft bringt die Bahn erst so richtig zur Geltung.
Sehr gut gemacht.

Aber auch alle anderen Projekte sind sehr sehenswert und interessant. Danke fürs Zeigen.
Dann möchte ich mich noch meinem Vorgänger anschließen:

Danke Rudi für diesen Thread.

Viele Grüße
Andreas
Hallo Freddie #42 und Reinhard #44
und natürlich einen guten Tag auch an alle anderen,

bauen nach Vorbild bedeutet bei mir bauen nach dem Stand vom Ende der 80er Jahre. Die Bilder die ich weiter oben gezeigt habe sind von 1989 und 1990. Sollte also jemand im Modell etwas finden was erst später entstanden ist (z.B. Automodelle) so bitte ich um Nachricht.

Ich musste z.B. lernen das es IBC-Container ( https://www.google.com/search?q=ibc+container&...mp;bih=994&dpr=1 )
damals noch nicht gab. Ich hatte damit als Ausstattungsdetail geliebäugelt.
Diese Festlegung erspart einem natürlich auch den Kauf diverser Fahrzeuge. Ich habe im Grunde nur Rollmaterial welches auf der Strecke auch tatsächlich unterwegs war und kann den jährlichen Neuheiten gelassen entgegensehen. Die große Ausnahme waren die LHB-Wagen, die sind ja auf der Strecke regelmäßig unterwegs gewesen.

Und durch die Festlegung auf diesen Zeitraum ist dann auch das Thema Recherche wichtig geworden denn ich habe damals viel zuwenig Fotos gemacht.

Und um Freddie zu beruhigen ;)
Inzwischen ist die Bebauung rund um den Bahnhof komplett neu. Das Silo und der Landhandel sind weg, der Güterschuppen und die Laderampe ist weg. Die üppige Gleisausstattung ist zu einer reinen Ausweichstelle zurückgebaut. Der P+R Parkplatz ist auf die andere Seite des Bahnhofes gewandert (Statt Laderampe) und dort ist eine groß Bushaltestelle entstanden.

Aus Modellbahnersicht total langweilig, also keine Gefahr das ich da irgendwas ändern würdes deswegen.

https://www.google.de/maps/place/Barsinghausen+...52.305063!4d9.466249

Viele Grüße
Carsten
Hallo,

das Bauen nach Vorbild habe ich auch vor. Im Moment bin ich noch am Unterbau der Anlage. Den Bahnhof Goldshöfe möchte ich im Zustand zwischen 1972-1985 nachbilden. In dieser Zeit war die Ladestraße noch in Betrieb und das Asphaltwerk wurde auf der Schiene bedient. Die nördliche Strecke Richtung Aalen war noch nicht elektrifiziert. Die südliche Strecke Richtung Nördlingen diente schon dem Umleiterverkehr zwischen Stuttgart und München.
Inzwischen wurde der Bahnhof aber teilweise zurück gebaut bzw. soll noch weiter "betriebsoptimiert" werden. Die Formsignale wurden im Vorjahr durch Lichtsignale ersetzt und die Bahnübergänge sollen demnächst durch Unterführungen ersetzt werden. Damit sind auch die Stellwerke überflüssig. Das Bild bei Google-Maps zeigt die Situation der Vorjahre:

https://www.google.de/maps/place/Goldshöfe...283695!5m1!1e1?hl=de

Aufgrund der Bilder aus Büchern und dem Internet wird der Nachbau aber nicht einfach werden. Es tauchen aber immer wieder historische Aufnahmen auch. Den Bahnhof kenne ich nur von Durchfahrten als Fahrgast. Für das Empfangsgebäude möchte ich den Arnold Bahnhof Winsen/Luhe verwenden und bin im Moment dabei diesen für meine Zwecke anpassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Goldshöfe

Für den Güterschuppen habe ich ein Württemberger Güterschuppen von Minitrix verwendet. Das ist eine Einheitsbauart welche damals in Württemberg oft zum Einsatz kam.

Grüße
Markus



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Moin Carsten,

Zitat - Antwort-Nr.: 47 | Name:

Und durch die Festlegung auf diesen Zeitraum ist dann auch das Thema Recherche wichtig geworden denn ich habe damals viel zuwenig Fotos gemacht.



in der Beziehung bin ich völlig entspannt, denn Bilder vom Betrieb auf Fehmarn in der ersten Hälfte der 50er Jahren konnte ich (Jahrgang 1967) nie machen...
Aber das Vorhaben, die Zeit um 1955 darzustellen (Personenverkehr auf der ganzen Strecke, ab 1956 nur noch nach Burg) wurde schnell beseite gelegt. Für Fotografen wurde offenbar die Strecke erst mit dem Bau der Vogelfluglinie interessant. Und dann galt halt: das Bild als Anhalt nehmen oder man hat nichts, zumal auch selten ein Aufnahmedatum bekannt war.
Und wenn gar nichts mehr hilft, weil das Haus an der Strecke schon längst abgerissen ist und das Luftbild maximal zwei Seiten zeigt, muß halt die Phantasie helfen.
Hier das einzige Bild:
https://ibb.co/cC15LcR

das die Wände in der Entstehung und das fertige Haus:
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Noch was zur Längenverkürzung:
hier habe ich den Abstand von dem Haus zum benachbartem Schützenhof https://ibb.co/mS3fThR verlängert, damit das Gebäude nur auf einem Modul liegt...
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Gruß
Kai

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Hallo zusammen,

ich baue auch teilweise nach Vorbild...ein echtes Langzeitprojekt, den Bahnhof Leubsdorf in Sachsen an der Flöhatalbahn.
Zwischendurch hatte ich die Lust daran verloren, aber seit ich ein paar eingleisige Minimodule gebaut habe, ist die Lust wieder da und es geht langsam weiter, der Bahnhof soll jetzt auf kleinen Modulen entstehen. Die ursprüngliche Anlage gibt es nicht mehr, aber Empfangsgebäude und Güterboden sind sicher aufbewahrt und werden irgendwann mal zum Einsatz kommen...
Auch die zugehörige Flöhabrücke gab/gibt es als Modell, diese zieht gerade vom ursprünglichen Diorama auf eines der Minimodule.

VG
Pierre

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Hallo Pierre,

Gott sei Dank hast du die Lust wieder zurückerlangt, denn sowas toll gestaltetes will vollendet werden! ☝😁 Ganz große Klasse!!!πŸ‘ŒπŸ˜Š

Gruß
Marco
@ Torsten (#23) entschuldigen Sie die frage: von welcher hersteller ist der ErfurterBahn Regioshuttle triebwagen? Ich wollte es auch, aber ich wusste nicht, dass das vorbild existiert...

VG, Piero.
Hallo Marco,

vielen Dank, freut mich wenn es gefällt.
Viele Grüße, Pierre


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