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THEMA: Arnold 2025 fährt wie ein Sack Reis

THEMA: Arnold 2025 fährt wie ein Sack Reis
Startbeitrag
LoggoRR - 03.02.23 00:21
Hallo , nach langem bauen habe ich meine Gleise und Gelände soweit fertiggestellt. Nun habe ich mein alten analog Loks auf die Gleise gestellt. Die Fleischmann Loks fahren wie am ersten Tag . Kein Rappeln kein Klappern . Nun habe ich eine Arnold dabei. Es ist eine 2025 BR 216 ,glaube ich müßte das sein. Ich habe sie auf die Gleise gestellt und es passierte nichts. Also zerlegt das Teil und mir die Kohlen angeschaut. Die waren runter. Aber einen Satz habe ich noch gefunden. Also eingebaut. Motor dreht im ausgebautem Zustand und Licht geht auch an. Wenn ich den Motor einbaue, fährt sie entweder bei voll aufgedrehtem Trafo total Lahm oder ab  und an garnicht.
Folgendes habe ich schon gemacht
1.. Motor raus und die Stelle wo die Kohlen aufliegen gereinigt. War ne Menge dreck drin.
2. die Drehgestelle abgebaut und das Messingzahnrad mit ner Lupe nach defekten abgesucht. Ohne Erfolg.
3. Die Kontakte die vom Drehgestell unten auf der Lok liegen geprüft. Sind sauber. Die Auflageflächen der Kontakte gereinigt. Die Zahnräder mit diesem Modellbahnöl gereinigt. Laufen ruhig und sauber.

Lieber einen Glockenanker einbauen oder versuchen ,den Motor nochmal ausbauen und irgendwo einlegen. Gibt ja da viele Meinungen. Aber Evtl hat ja jemand so eine Lok mit den selben Problemen mal wieder zum laufen bekommen.
Danke schon einmal für die Antworten und Hilfe im
Voraus.
Lg
Joe

Joe,

Frage: wie fährt ein Sack Reis?

Wenn der Original Motor soviele Probleme bereitet, trenne Dich von ihm und gehe Richtung Zukunft mit einem standesgemäßen Motor. Erspart viel Arbeit, Zeit und Frust.

Gruß aus Nordertown
Hallo Joe,

die Arnold 2025 ist aber keine 216 sondern die V200 001
unter der Nummer 0205 gab es ein 216 als den Jahren 1970 - 1973

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Motor dreht im ausgebautem Zustand und Licht geht auch an.



Wenn der Motor (v200) draußen ist funktionier das Licht aber gar nicht, das die Platine nicht aufgeschraubt ist.
Ist bei der alten 216 aber genau so.

Wenn der Motor ausgebaut gut läuft und eingebaut nicht, wird ein Glockenankermotor nichts ändern.

Sowohl die V200 / 221 wie auch die späteren - mit der technisch identischen 216 - 217/218 sind mir beide bekannt.

Wenn die Loks sehr lange gestanden haben, kann es eine Mengen an Problemen geben

Bevor ich aber dazu jetzt weiter was schreibe, wäre es wichtig zu wissen, welche Lok es denn tatsächlich ist.
Im Zweifelsfall, stell ein Bild ein.

Gruß Detlef
Hallo Detlef, sorry auf den falschen Karton geschaut. 2052 von Arnold ist es. Als wenn sie kaum Strom bekommt. Aber beim Betrieb auch gleichzeitig warm wird. Der Trafo schaltet aber nicht an wegen Kurzschluss.
Lg
Klingt nach einer kaputten Wicklung im Motor. Wenn der Anker „richtig“ steht, reicht das Magnetfeld der beiden übrigen aus, den Motor zum Drehen zu bringen, wenn er „falsch“ steht, dann nicht. Die alten Dreipoler ohnehin keine dolle Laufkultur haben, würde ich einen Glockenankermotor nehmen. Ansonsten mal bei N-Teile.de nach einem Ersatzmotor suchen.

Volker
Wenn die Nummer stimmt, ist es eine 218 https://www.spurweite-n.de/ncontent/ndb/ndb-ar...8600&ShowState=1 .

Das klingt alles nach Schwergängigkeit.

Gruß
Jürgen

Das ist diese Lok, unter der Nummer finde ich immer eine andere Bezeichnung. Ich denke auch das es der Motor ist. Weil sonst alles leichtgängig ist. Welchen Glockeanker kann man empfehlen. SB gewaltiger Preis aber soll alles passgenau sein. DM günstiger Bausatz. Aber passt wohl nicht immer. Aber da sagt ja jeder etwas anderes. Mir reicht schon wenn jemand sagt welchen Motor man nehmen kann ohne die komplette Lok auseinander zu fräsen.
Der SB-Unbausatz ist nicht allzu teuer und passt offensichtlich einigermaßen Plug&Play. Von den anderen Herstellern (1001 Digital, Micromotor/dm-toys und Tramfabriek) gibt es für diese Lok keinen spezifischen Umbausatz.

Volker
Hallo Joe,

ich habe die Lok (2 Stück) noch mit dem Maxxon Motor von SB umgerüstet, kostet im Jahr 2016 schlappe 81€ und es nicht bereut.
Der Umbausatz von SB ist sein Geld (aktuell 58€) wert, und hat auch aus meiner Sicht ein paar eindeutige Vorteile gegenüber dem Umbausatz von DM Toys, größerer Motor mit  Schwungmasse, fix und fertig und muß nur noch eingeklebt werden. Wenn Motorunterlagen nötig sind, werden die mitgeliefert.
Nachteil, er muß eingeklebt werden und der Kleber muß dafür besorgt werden.
Beim Motor von DM Toys muß auch an verscheiden Stellen geklebt werden und der Kleber muß auch besorgt

Für jemanden der schon Erfahrung mit Umbauten hat kann sich in Eigenregie die Teile zusammensuchen und umbauen.
Ich machen einen großen Teil meiner Umbauten nur noch mit individuell zusammengestellten Einzelkomponenten. Hauptkriterien: möglichst großer Motor und möglichst große Schwungmasse.
Aber bei der Lok dürfte der SB Motorsatz schon das richtige sein.

Und wenn du wissen willst, welchen Motor du nehmen kannst, halte die an die entsprechende Angebote der Hersteller der Umrüstsets. Da siehst du was verbaut ist.

Gruß Detlef
Danke Detlef, dann werde ich den von SB nehmen. Scheint mir das beste für die Wiederbelebung zu sein. Bin gespannt ob alles passt. Werde berichten vom Umbau. .
Danke allen nochmal für die Antworten. 👍
Joe
Hallo Joe!

Die V 200 und die V 160 von Arnold waren meine ersten Loks, die - schon in den 80er Jahren - einen Glockenankermotor bekommen mußten. Ich habe die Investitionen nicht bereut. Daher kann ich den Umbausatz von SB nur empfehlen.

Herzliche Grüße
Elmar
Warum hat man Glickenanker nicht gleich in den 80 ern in  die Lokomotiven gebaut?. Ich muss sagen das die Fleischmann Loks bei mir alle mit dem Alter keine Probleme machen. Gut ich habe noch eine Lima v100 die ist auch eine kleine zicke. Obwohl ich mal schauen muss ob ich nicht eine V100 von Fleischmann gebraucht finde.
Hallo Joe!
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: LoggoRR

Warum hat man Glockenanker nicht gleich in den 80 ern in  die Lokomotiven gebaut?


Aus demselben Grund, aus dem man das heute auch nicht macht: Sie sind teurer.

Sparsame Grüße
Elmar
So, den ollen Motor habe ich wieder zum laufen gebracht. Trotz es die Kohlen nicht mehr gibt. Habe ich sie für insgesamt 25 ct selber gebaut. Ich habe die Lok mal mit einer funktionierenden verglichenen. Die laufen ja total durch den Wind. Egal ab mit intaktem oder mit überholten Motor. Ich habe mich mit Gam Motoren mal belesen. Da gibt’s ja Angebote. Von 10 bis 60 Euro. Nun habe ich mich erst einmal für einen Motor von SB entschieden. Da mich diese mini funzeligen Arbeiten nerven. Angeblich soll der Motor von SB ja 1:1 passen. Ohne fräsen und Gehäuse zu zerfleddern. Dann habe ich mir mal den Motor von DM angeschaut. Abgeneigt wäre ich dem Motor in Zukunft nicht. Obwohl man hier ein bisschen etwas selber zusammenbauen muss. Im Netz findet man zwar viel über die Motoren. Leider für jemanden der nicht gerade der Feinmechaniker ist unzureichend. Da hier kaum mal jemand darauf eingeht wie er den Motor und welchen Motor in seine Lok eingebaut hat. Hier wurde nur angegeben ,die Kabel anlöten bisschen hier etwas und da etwas feilen. Viel Spaß und das war es dann. DM hat ja für mehrere Loks einen Motor. Aber hier wird der Einbau nur auf ein Standartmodell beschrieben wo mal umgebaut wurde. Ok finde ich, das bei Nachfrage erklärt wird wie der Motor verbaut wird für die passende Lok. Bei SB muß ich den Motor kaufen um eine bebilderte Anleitung zu bekommen. Sonst findet man nur Loks die wieder nicht dem Modell entspricht was man gerade umbauen will. Und das liegt nicht daran das manche zu faul sind,zum suchen. Jemand der kaum Plan davon hat, sich aber zu helfen weiß, lötet die Kabel des Motors noch an die Schienen😉, grob übertrieben. Liegt wahrscheinlich daran das heute alle digital fahren. Ich kann mich mit diesem Digital noch nicht ganz anfreunden. Aber ich lese  mich da mal ein.  Und werde demnächst auch auf digital umsteigen. Da mehr Möglichkeiten.

Werde trotzen mal beschreiben wie man diesen Gam von SB in die Lok einbaut und mal darüber berichten wie der Einbau war. Und auch einen von DM bestellen und diesen in die gleiche Lok montieren . Bin mal gespannt was es für einen Unterschied ausmacht bei dem Preissprung.

Nun noch eine andere Frage von einem nicht Elektroniker.

Ich habe einige Analog Lokomotiven verschiedener Hersteller. Einige wechseln das Licht je nach Trafostellung . Einige machen es nicht. Weil entweder an einem Birnchen gespart wurde oder die Lok nur Licht in eine Richtung hat . Evtl. Vom Werk aus so.

Ich habe diesbezüglich keine Lust mir kleine Birnchen zu kaufen die dann entweder nicht passen oder durch das gerappel der Lok wieder Kaputt gehen.

Ich benutze einen Fleischmann Trafo. Und fahre noch Analog.. Der Fleischmann Trafo sollte lt. Datenblatt 14 V an die Gleise schicken. Wenn ich jetzt eine LED bebaue auf diesen Seiten. Warum soll ich eine Diode dazwischen bauen. ??? Steuert die Platine in der Lok nicht, ob die Seite zu der sie fährt leuchtet oder nicht. Bei einer Glühbirne wie sie verbaut ist leuchtet die eine Seite ja auch nicht je nach Fahrtrichtung.  Also kein Strom. Und wo bekommt die Birne die Masse her. Über den Lokrahmen?  Hier geht es um Lok von Arnold,Trix , Fleischmann 70 und 80 er Jahre. Ohne Anschluss für einen Dekoder.

Danke schon mal für die Antworten und sorry für die Fragen die machen sofort klar sind.
Joe
Hallo Joe,

Zitat

...Ich habe einige Analog Lokomotiven verschiedener Hersteller. Einige wechseln das Licht je nach Trafostellung . Einige machen es nicht. Weil entweder an einem Birnchen gespart wurde oder die Lok nur Licht in eine Richtung hat . Evtl. Vom Werk aus so...



Bis in die jüngere Zeit hinein war da alles mögliche "werksfrisch" im "Angebot". Vor allem kleinere Loks, wie die BR 80 oder auch Köf und Co. hatten zuweilen gar keine Beleuchtung, schon aus Platzgründen. Wieder andere, eher ältere, Modelle hatten "Flutlicht", da wurde an Dioden gespart und es brannte zu beiden Seiten das Licht. Vor allem Schlepptenderloks und größere Tenderloks hatten sehr oft nur Spitzenlicht, so beispielsweise von Minitrix die BR 24 und BR 64; bei der letzteren mangelte es an Platz, weil da der Motor war, bei der 24er war der Tender nur "Kunststoffbeiwerk", einfach eine gegossene Hülle mit drei Rädern dran. Kein Innenleben, wie Beleuchtung, keine zusätzliche Stromabnahme von den drei Achsen, obwohl beides möglich gewesen wäre. Und letztlich sicher auch nur das eine oder andere defekte Birnchen oder die Kontakte sind einfach nur oxidiert, auch das kommt vor...

Da hilft nur Aufmachen, gegebenenfalls auch "Waschzettel" der betreffenden Lok...

Zitat

...Ich benutze einen Fleischmann Trafo. Und fahre noch Analog.. Der Fleischmann Trafo sollte lt. Datenblatt 14 V an die Gleise schicken. Wenn ich jetzt eine LED bebaue auf diesen Seiten. Warum soll ich eine Diode dazwischen bauen. ??? Steuert die Platine in der Lok nicht, ob die Seite zu der sie fährt leuchtet oder nicht?...



ist eigentlich ganz einfach: Diode brauchst du nur, wenn die betreffende Lok keinen Lichtwechsel besitzt, also beide Seiten leuchten, egal, in welche Richtung du fährst. Inzwischen aber eher selten geworden, ein paar "Lima-Schätzchen" könnten noch so unterwegs sein . Was du aber ganz sicher brauchst, sind entsprechende Widerstände! Denn wie du schon schreibst, ist deine Fahrspannung im Bereich von etwa 0-14V, das mögen LEDs ganz sicher nicht! Du brauchst also _vor_ der LED einen Vorwiderstand, um bei etwa 3 - 3,5V "abzuriegeln". Denn sonst leuchten deine LEDs genau _einmal_...

meint grüßend
Roland

Hallo Joe,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei SB muß ich den Motor kaufen um eine bebilderte Anleitung zu bekommen.



bedingt richtig, aber du kannst auch bei SB mal freundlich anfragen, da es sich um deinen ersten Umbau handelt und du nicht weißt ob du das selber auch hinbekommst, ob man dir nicht vorab mal die Anleitung als .pdf zukommen lassen kann.
Kannst du natürlich nicht für jeden Umbau vorab anfragen, aber vor deine ersten schon.
Habe ich damals auch gemacht und bekommen.

Zu der Beleuchtung:
1. Nicht jedes Modell hat eine Beleuchtung auf beiden Seiten, da kommt es immer auch das Modell an. Eloks und dieselloks aber weitgehend schon beidseitig wechselnd, Dampfloks von Modell zu Modell unterschiedlich.
2. Dann kann auch schon ein Birnchen kaputt sein, auch kann die Selenscheibe - Funktion wie eine Diode - defekt sein.
3. Einfach Kontaktschwierigkeiten der Birnchen in der Fassung / Halterung
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

durch das gerappel der Lok wieder Kaputt gehen


davon gehen die nicht kaputt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich jetzt eine LED bebaue auf diesen Seiten. Warum soll ich eine Diode dazwischen bauen. ??? Steuert die Platine in der Lok nicht, ob die Seite zu der sie fährt leuchtet oder nicht. Bei einer Glühbirne wie sie verbaut ist leuchtet die eine Seite ja auch nicht je nach Fahrtrichtung.



LEDs vertragen keine hohe Spannung und Ströme in Sperrrichtung, daher eine Diode (typisch 1N4148) dazwischen schalten. Alternativ kann man die Diode aber auch antiparallel schalten.
Ist auf der Platine aber schon eine solche funktionstüchtig montiert ist kein weiter Diode nötig.
Bei LEDs ist in der Regel ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung nötig, es gibt aber auch spezielle Typen - habe ich selber  als 3mm vorliegen - wo dieser schon mit integriert ist.

Gruß Detlef
Hallo Joe!
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: LoggoRR

Warum soll ich eine Diode dazwischen bauen. ???


Du mußt einen Vorwiderstand einbauen, der den Strom der LED begrenzt. Sonst löst sich diese in Rauch auf.

Die GAM-Umbausätze von SB-Modellbau sind wirklich sehr gut. Ich habe schon viele durchgeführt. Achte auf Schwierigkeitsgrad I. Die sind wirklich leicht durchzuführen.

Daß SB-Modellbau seine Anleitungen nicht öffentlich stellt, kann ich gut verstehen. Dann würden sie nämlich den Umbau entwickeln, und manche Leser würden dann nach dieser Anleitung billigere Motoren, die sie woanders eingekauft haben, einbauen.

Herzliche Grüße
Elmar
Das mit der Diode habe ich versanden. Danke👍 jetz noch die Frage, wo bekommen die Loks Ihre Maße her für die Lämpchen. Vom Rahmen???

So, ich habe die Lok mit dem Motor von SB umgebaut. Ergebnis 💪. Der Einbau ist ganz simpel wenn man nicht zwei linke Hände hat. Und ich muss sagen, dass kleine Motörchen mit Umbau läuft in der Lok sowas von präzise. Bin begeistert. !! Endlich ist das olle Kreischen und kratzen weg. Läuft wie neu. Nur habe ich auf den zwei Komponenten-Kleber verzichtet und auf das fixieren mit Sekundenkleber. Sekundenkleber läuft überall hin wo man Ihn nicht braucht. Und der zwei Komponenten Kleber ist of fix trocken. Klebt aber wie Hölle. Ich habe hier UV Kleber benutzt. Bleibt da wo man Ihn hin tropft und wird fest wenn man sich sicher ist das alles passt mit der UV Lampe. Als Abstandhalter wird hier empfohlen 0,5 mm Papier. Nicht lange suchen und eine Verpackung von irgendwelchen Kopschmerztabletten nehmen. Das passt perfekt. Ölen habe ich mit einem minitropfen 5w40 gemacht. Aber nur minimal. Ohne das teure Zeug geht es auch. Nur nicht übertreiben damit. Ansonsten ist der Motor vom Einbau das Geld wert. Einbauen und macht was er soll.👍


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